Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Sollen Bluttests auf Trisomien bei Schwangeren von den Kassen übernommen werden? In einer Aussprache im Bundestag befürworten das viele Redner - aber nicht alle. Für die Kritiker geht es um mehr als nur die Finanzierung.

Der Bundestag hat über den Umgang mit vorgeburtlichen genetischen Bluttests auf Trisomien diskutiert. In der Orientierungsdebatte ging es vor allem um die Frage, ob Krankenkassen diese Form der Frühdiagnose finanzieren sollten.

Der Test, der seit 2012 angeboten wird, erkennt am Blut der Mutter, ob das ungeborene Kind eine Trisomie, wie etwa das Down-Syndrom, hat. Bislang müssen ihn Eltern privat bezahlen. Andere Methoden wie die Fruchtwasseruntersuchung werden von der Kasse übernommen. Sie bergen aber ein hohes Risiko für eine Fehl- oder Frühgeburt.“

https://www.tagesschau.de/inland/bluttest-trisomie-bundestag-101.html

In kaum einem anderen Bereich ist die veröffentlichte Meinung dermaßen einseitig wie bei der gegenüber behinderten Menschen. Deshalb macht es Mühe, an verlässliche Fakten zu gelangen.

Im Wesentlichen geht es dem Wurm um die Frage, was für ein Leben Menschen mit Trisomie 21 zugemutet wird.

 

"Wir können Ihnen mittlerweile bestätigen, dass es eine finanzielle Unterstützung und somit auch eine Verbindung vom Neuseeland-Attentäter mit den Identitären in Österreich gegeben hat“, erklärte der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Wien.

Berichten zufolge erhielt Martin Sellner, der Kopf der Identitären Bewegung in Österreich, im Jahr 2018 1.500 Euro von einem Spender, der den gleichen Namen trug wie der mutmaßliche Mörder der Anschläge von Christchurch.

Kurz fuhr fort, dass ein "schnelles Ausforschen dieser Netzwerke", "ein Sicherstellen und ein Feststellen, ob es hier Machenschaften im Hintergrund auf österreichischem Staatsgebiet gegeben hat" und "die Bestrafung aller, die sich etwas zuschulden kommen lassen haben" Ziele der Aufklärung sein müssten. "Darüber hinaus bedarf es der Prüfung, ob eine Auflösung der Indentitären hier möglich ist."

Er betonte, dass sich die Position der österreichischen Regierung ganz klar gegen jede Form des Extremismus richte – "ob radikaler Islamist oder rechtsextremer Fanatiker – sowas darf keinen Platz in unserem Land und in unserer Gesellschaft haben".

 

 

Martin Sellner beklagte, dass er nichts verbrochen habe und ihm nun in diversen Medien eine Verbindung zum Attentäter nachgesagt werde. Er beschrieb sich als "friedlichen, politischen Aktivisten" und erklärte:

"Denn tatsächlich ist es so, dass ich es einfach nicht wissen kann, wer mir etwas spendet. Diese Verbindung ist rein passiver Natur."

Er schildert, dass er eine unverhältnismäßig hohe Spende vom Attentäter Anfang des Jahres 2018 bekommen habe. Aus diesem Grund habe er sich "selbstverständlich bedankt", wie er das bei jedem Spender mache. "Das gehört zum guten Ton." Da habe ihm der Attentäter nochmal zurückgeschrieben: "Kein Problem, ihr macht große Arbeit." Daraufhin habe Sellner sich noch einmal bedankt, mehr Kommunikation habe es nicht gegeben. "Das war völlig belanglos", erklärte er.“

 

 

https://deutsch.rt.com/kurzclips/86480-wird-identitare-bewegung-nun-verboten/

Weil ein späterer Krimineller vor einem Jahr eine Spende von 1.500 € getätigt hat, bricht jetzt die Hölle über Martin Sellner und die Identitäre Bewegung in Österreich herein.

Die Spende ist jedoch nur der Anlass – der Grund ist ein ganz anderer.

Um es vorwegzunehmen: Der Wurm hält es mit Voltaire: „Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, daß Sie sie äußern dürfen“.

Wer es mit „Je suis Charlie“ und der Meinungsfreiheit ernst meint, muss auch „Je suis Martin“ sagen.

 

Vor 20 Jahren begann seitens der NATO incl. Deutschlands gegen jegliches internationale und nationale Recht die Bombardierung Jugoslawiens.

Die dafür verantwortlichen Menschen und überführten Lügner laufen immer noch frei herum.

 

Wer in diesem Lande aufgewachsen ist und meint, den Namen „August von Kotzebue“ noch nie gehört zu haben, sollte sich schämen.

Auf die eine oder andere Art und Weise wird ihm der August von Kotzebue mit Sicherheit über den Weg gelaufen sein – und diesen außergewöhnlichen Namen sollte mensch eigentlich nicht vergessen.

Hartmut Schade: „23.03.1819 August von Kotzebue ermordet

Unglaubliche 275 Theaterstücke soll er geschrieben haben - der Weimarer Schriftsteller August von Kotzebue. Ein Erfolgsautor sondergleichen. Und doch heute nur noch wegen seines Todes berühmt. Ermordet von einem nationalistischen Burschenschaftler.“

 

 

Aus gesundheitlichen Gründen gibt Sahra Wagenknecht die Führung bei „Aufstehen“ auf und tritt bei den Wahlen zum Fraktions-Vorstand der Linken im Herbst nicht mehr an.

Wesentlich zu ihrer Entscheidung (und zu den gesundheitlichen Problemen) dürften massive Anfeindungen aus der eigenen Partei beigetragen haben.

Sahra Wagenknecht erklärt zu Beginn des Pressestatements, dass sie aus gesundheitlichen Gründen bei den nächsten turnusmäßigen Wahlen des Fraktionsvorstandes nicht mehr wieder als Fraktionsvorsitzende kandidieren werde. Gleichzeitig bedeute dies nicht, dass sie sich aus der Politik zurückzieht. Sie bleibt weiterhin gemeinsam mit Dietmar Bartsch Fraktionsvorsitzende, bis ein neuer Fraktionsvorstand gewählt wird.“

https://www.youtube.com/watch?v=5upzGkWfnEc