Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Die letzte Woche stand im Zeichen des Klimas: „Globaler Klimastreik“, Greta Thunbergs Auftritt beim UN-Klimagipfel und das „Klimapaket“ der Bundesregierung wurde beschlossen.

Der Wurm ist bislang nicht überzeugt, hat aber noch ein wenig Hoffnung.

Mit dem Morgengrauen – es ist Dienstag, der 20. September 1519, und es wird ein Datum der Weltgeschichte sein – klirren die Anker empor, die Segel flattern, die Geschütze donnern hinüber zum entschwindenden Land: die weiteste Entdeckungsfahrt, das kühnste Abenteuer in der Geschichte der Menschheit hat begonnen.“

Vor 500 Jahren begann die erste Weltumsegelung. Nach einer abenteuerlichen Fahrt kehrte mit Ach und Krach knapp 3 Jahre später eines von ursprünglich 5 Schiffen zurück.

Weniger als die Geschichte selbst interessiert den Wurm die Vorgeschichte, die zu diesem Abenteuer führte.

Aus „Wikipedia“: „Friedrich Wilhelm Heinrich Alexander von Humboldt (* 14. September 1769 in Berlin; † 6. Mai 1859 ebenda) war ein deutscher Forschungsreisender mit einem weit über Europa hinausreichenden Wirkungsfeld. In seinem über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahrzehnten entstandenen Gesamtwerk schuf er „einen neuen Wissens- und Reflexionsstand des Wissens von der Welt“ und wurde zum Mitbegründer der Geographie als empirischer Wissenschaft. Er war der jüngere Bruder von Wilhelm von Humboldt.

Mehrjährige Forschungsreisen führten Alexander von Humboldt nach Lateinamerika, in die USA sowie nach Zentralasien. Wissenschaftliche Feldstudien betrieb er unter anderem in den Bereichen Physik, Geologie, Mineralogie, Botanik, Vegetationsgeographie, Zoologie, Klimatologie, Ozeanographie und Astronomie. Weitere Forschungen betrafen die Wirtschaftsgeographie, die Ethnologie, die Demographie, die Physiologie und die Chemie. Alexander von Humboldt korrespondierte mit zahlreichen Experten verschiedener Fachrichtungen und schuf so ein wissenschaftliches Netzwerk eigener Prägung.

In Deutschland erlangte Alexander von Humboldt vor allem mit seinen Werken Ansichten der Natur und Kosmos außerordentliche Popularität. Schon zu Lebzeiten genoss er im In- und Ausland ein hohes Ansehen. So wurde er zum Beispiel in der Akademie der Wissenschaften zu Berlin als „erste wissenschaftliche Größe seines Zeitalters“ gewürdigt; die Pariser Akademie der Wissenschaften verlieh ihm den Beinamen „Der neue Aristoteles“.

Die Vielschichtigkeit von Humboldts Werk und Vita brachte es mit sich, dass sich nach seinem Tod zahlreiche gesellschaftliche und politische Strömungen für ihre jeweiligen Ziele auf ihn beriefen. Seit dem Ende des 20. Jahrhunderts – unter dem Eindruck einer umfassenden Globalisierung – wird sein Wirken als Pionier des ökologischen Denkens rezipiert, für den die Einsicht galt: „Alles ist Wechselwirkung“.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_von_Humboldt

Ohne Alexander von Humboldt sähe die Welt anders aus. Endlich mal ein Mensch, zu dem die Bewohner des Erdreichs nicht nur wg. seiner wissenschaftlichen Leistungen aufschauen können. Der Wurm erweist ihm zu seinem 250. Geburtstag die Ehre. Soweit nicht anders angegeben, stammen die angeführten Zitate aus dem Buch „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ von Andrea Wulf. Für den Interessierten finden sich im „Wikipedia“-Artikel zusätzlich zahlreiche Fakten über ihn, auf die der Wurm in diesem Beitrag nicht näher eingeht.

Der Regenwald im Amazonas brennt!

Der böse Bolsonaro ist böse!

Es muss etwas unternommen werden!

Große Aufregung die letzten Tage und Wochen, als ob der Weltuntergang vor der Tür stünde.

Tatsächlich wird manipulatorisch eine Stimmung erzeugt, um ganz andere Ziele durchsetzen zu können oder zumindest in den Köpfen der Menschen zu verankern.

Deutlich wird das in einem Video von Lia und Chris, die mitten aus der angeblichen Feuerhölle berichten, aber deutlich machen, dass dort überhaupt nichts los ist:

 

https://www.youtube.com/watch?v=hzWKNUQfG_4&t=3s

 

Die Öffnung der deutschen Außenpolitik für mehr Impulse aus der Zivilgesellschaft ergänzt die klassische Außenpolitik zwischen Staaten um eine Außenpolitik der Gesellschaften.

Religionsgemeinschaften sind die größten transnationalen zivilgesellschaftlichen Akteure auf der Welt: 84 Prozent der Weltbevölkerung bekennen sich zu einer Religion.

Im politischen Raum werden die Begriffe „Religion“ und „Problem“ gerne in einem Atemzug genannt, da Religionen allzu oft entweder als Konfliktquellen oder -beschleuniger oder aber als diskriminierte und verfolgte Minderheiten gesehen werden. Selten werden sie als Partner auf Augenhöhe betrachtet. Dabei haben Religionsvertreter oft ein gutes Gespür für Entwicklungen in ihrem Land und beeinflussen diese an vielen Stellen.

Mit dem Ziel, Religionsgemeinschaften und ihren möglichen Einfluss auf Gesellschaft und Politik besser zu verstehen, widmet sich auch das Auswärtige Amt dem Thema Religion.

Die Weltversammlung "Religions for Peace" in Lindau vom 20. - 23.8.2019

Im Juli 2018 beschloss der Bundestag, die 10. Weltversammlung der Organisation “Religions for Peace” (RfP) zu fördern, die im August 2019 in Lindau am Bodensee stattfinden wird. Fast 1000 Religionsvertreterinnen –und vertreter aus über 100 Ländern werden erwartet, um eine gemeinsame Agenda zur Übernahme von Verantwortung in der Welt zu verabschieden. Das Referat „Religion und Außenpolitik“ begleitet diese Weltversammlung inhaltlich und organisatorisch.“

 

https://www.youtube.com/watch?v=PajCYgKc0XQ

 

Miteinander reden und nach Lösungen suchen ist immer gut. Allerdings sind alle Religionen, auch dann, wenn sie sich noch so friedliebend geben, kriegstreibend. Und das hat seine Gründe.