Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Mensch überlege sich, wie viele deutsche Könige und Kaiser er kennt. Den meisten Menschen fallen nicht mehr als 5 Namen ein (wenn überhaupt) und kaum Ereignisse aus deren Leben. 

Bei denjenigen, die auch nur ein wenig an Geschichte interessiert sind, steht an vorderster Stelle Friedrich II. - und es fallen mensch mehrere Sachen über sein Leben ein (auch, wenn sie nicht immer der Wirklichkeit entsprechen).

Viele fühlen sich magisch von ihm angezogen, werden in ihrer Phantasie von ihm beflügelt, schreiben sogar Bücher über ihn. Zu jenen zählte auch Horst Stern (siehe auch http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/370-bemerkungen-ueber-horst-stern.html ).

Warum? Neben Exotik und Italien-Sehnsucht ist es vor allem seine Rationalität, die beeindruckt. Gegen Widerstände jeglicher Art macht er sein Ding, zieht seine Rationalität durch. Sich an Traditionen zu halten, ist dazu kein Widerspruch.

Vor 800 Jahren wurde Friedrich II. zum Kaiser gekrönt. Und er ist immer noch aktuell.

 

https://www.youtube.com/watch?v=eYspF_48UI4

 

Letzten Samstag endete eine besondere denkens- und dankenswerte Aktion von vor allem Wolfgang Greulich, Samuel Eckert, Bodo Schiffmann und Ralf Ludwig: eine Tour mit dem Bus durch ganz Deutschland und 90 Kundgebungen.

Das Video zeigt die 4 Busketiere am Abend nach der Kundgebung in Frankfurt vor der Paulskirche, bei der ein Wasserwerfer vorgefahren war. Die entladene Anspannung und Freude über den gelungenen Abend machen sich hier Luft.

 

Ihre Unsicherheit paarte sich mit einem Anspruch, den ihr der Sozialdemokrat Hermann Wendel, im Konflikt mit seiner Partei seit Beginn des Ersten Weltkrieges, vorgelebt und den sie sich zu eigen gemacht hatte: Auch sie wollte Sein und Schaffen miteinander verbinden, keinen Zwiespalt dulden zwischen Leben und Arbeit. Sie, wünschte, zu einer „unangreifbaren, klaren Einheit von Sein und Denken“ zu gelangen. Dieses Streben prägte ihr Leben, ihm fühlte sie sich verpflichtet – bis zu ihrem Tode.“

Die Rede ist von Anna Seghers, die vor 120 Jahren geboren wurde; das Zitat stammt aus dem Buch „Der Weg führt nach St. Barbara – Die Verwandlung der Netty Reiling in Anna Seghers“ von Sigrid Bock.

 

ER ist weg!

Bei den US-Präsidentschafts-Wahlen hat Donald Trump knapp verloren. Der Störenfried ist weg und nun kann alles wieder seinen gewohnten Gang gehen.

Wie rechtmäßig das Wahl-Ergebnis zustande kam und wie sehr die „Demokratie“ in den USA demokratisch ist, mag dahin gestellt sein.

Auf jeden Fall wird der eine Arsch mit Ohren durch den anderen Arsch mit Ohren abgelöst.

 


https://www.youtube.com/watch?v=5eY-7Xsjkzc

 

Thomas Heyse und Claas Meyer-Heuer haben ihr Buch „Die Macht der Clans“ - Arabische Großfamilien und ihre kriminellen Imperien“ herausgebracht.

Gleichzeitig lief eine Serie von ihnen bei „Spiegel TV“.

Die beiden recherchieren seit vielen Jahren zum Thema. Wenn mensch ihre Erkenntnisse nicht schon vorher gewusst oder zumindest geahnt hat, wären sie kaum zu glauben.