„Wenige Tage nach Inkrafttreten des Friedensplans zwischen Israel und der Hamas hat US-Präsident Donald Trump angekündigt, die Hamas nötigenfalls gewaltsam zu "entwaffnen". Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) veranschlagt die Wiederaufbaukosten für den Gazastreifen auf rund 70 Mrd. US-Dollar; die Trümmermenge liege bei etwa 55 Mio. Tonnen. Eine Sprecherin der EU-Kommission wich der Frage aus, ob Israel für die Kosten aufkommen solle.
In Gaza laufen unter Unterstützung von Qatar Aid mit zehn Bulldozern Straßenräumungen; lokale Behörden sprechen trotz schwerer Zerstörungen der kommunalen Infrastruktur von ersten Arbeiten. Im Rahmen des Abkommens wurden 45 Leichen palästinensischer Opfer zurückgeführt; Israel wartet auf die Übergabe der sterblichen Überreste von 28 getöteten Geiseln. Angehörige berichten von anhaltender Ungewissheit und psychischer Belastung.“
https://dert.online/kurzclips/video/258996-un-wiederaufbau-gazastreifens-kostet-mindestens/
Die Älteren werden sich erinnern, dass es seit Jahrzehnten Friedenspläne, Initiativen und Abkommen wg. Israel/Palästina gibt – und es hat nichts gebracht.
Da kommt jetzt ein Donald Trump daher und meint, bestimmen zu können, wie der Frieden auszusehen habe. Nämlich, dass die Palästinenser im Gaza-Streifen in ein Reservat gesteckt werden und vom „guten“ Willen Israels bzw. der USA abhängig sind.
Auch, wenn es kleinere Teil-Erfolge wie gegenseitige Geisel-Übergaben geben mag, die medial hoch gejazzt werden – nein, so geht das nicht. Ein Ende des Konflikts ist nicht abzusehen.