Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.
Erdrutsch-Sieg für die AfD in Sachsen-Anhalt und ebendort Niedergang der CDU. Verantwortlich dafür ist die Bundes-Politik. Dort wird jedoch so weiter gemacht wie bisher.
Es ist eine Beleidigung des Intellekts: Wg. einem Etwas, das ein Nichts produziert hat, eskaliert die deutsche Regierung den Konflikt mit Russland und hat die Absicht, alle kulturellen Brücken zu Russland zu kappen.
„Die anhaltend hohen Umfragewerte der AfD sorgen im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für zunehmende mediale Aufmerksamkeit. Mehrere Mainstreammedien veröffentlichten zuletzt scharf formulierte Beiträge über die Partei und ihren Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Die Süddeutsche Zeitung forderte ein Parteiverbot, während der Spiegel Siegmund auf dem Titel seiner aktuellen Ausgabe zum "gefährlichsten Mann Deutschlands" erklärte.
Das Spiegel-Cover fiel dabei durch die bedrohlich wirkende Inszenierung des AfD-Spitzenkandidaten im Stil eines Fahndungsfotos auf.
Siegmund ließ sich die Gelegenheit für einen Seitenhieb nicht entgehen und signierte nun offenbar gut gelaunt entsprechende Spiegel-Hefte. Auf die Coverstory angesprochen, reagierte der AfD-Politiker demonstrativ gelassen.“
„Der SPIEGEL bezeichnet AfD-Politiker Ulrich Siegmund auf seinem aktuellen Titel als „gefährlichsten Mann Deutschlands“. Im WELT-Interview kritisiert Publizist Ulf Poschardt das Cover scharf und spricht von einem „journalistischen Offenbarungseid“. Er wirft dem Magazin vor, journalistische Standards zugunsten politischer Haltung aufzugeben und sieht darin sogar einen Vorteil für die AfD. Außerdem ordnet Poschardt ein, warum solche Titel aus seiner Sicht ihre Wirkung verlieren und welche Folgen sie für das Vertrauen in Medien haben könnten.“
Die Befürchtungen waren groß, dass aus der „Odyssee“ von Christopher Nolan ein woker Multikulti-Blödsinn wird.
Beim Ansehen des Films wird allerdings sehr schnell klar, dass es sich um keine Nacherzählung des antiken Stoffes handelt, sondern darum, was er für die Gegenwart bedeutet.
Mensch kann über viele Teil-Aspekte des Films reden und schreiben – in erster Linie geht es um eine zeitlose Verdammung des Krieges und um eine aktuelle Aushebelung des Völkerrechts und deren katastrophale Folgen.
Um Stefan Piasecki zu zitieren: „So verwandelt sich Homers Epos in eine Reflexion über Interventionen, Besatzungen und moralisch aufgeladene Kriege der Moderne. Nicht die Vergangenheit wird erzählt, sondern die Gegenwart erkannt.“