Drohnen auf strategische Bomberflotte Russlands

“Die Ukraine hat mit dieser Aktion Geschichte geschrieben”, erklärt Markus Reisner und meint damit die “Operation Spinnennetz”. Der Oberst des österreichischen Bundesheers führt aus, wie die Aktion gelingen konnte und welche Rolle KI beim Einsatz gespielt hat.

https://www.youtube.com/watch?v=p5nfMjAK4uw

 

Sabiene Jahn: „Der Zeitpunkt war kein Zufall. Nur einen Tag vor geplanten Friedensgesprächen in Istanbul, bei denen eine russische Delegation unter Außenminister Sergej Lawrow ein Memorandum für eine Waffenruhe vorlegen wollte, setzte die Ukraine ein spektakuläres Zeichen. Während Russland im Mai über 580 Quadratkilometer Geländegewinne verzeichnete und Orte wie Wodolaghi, Alexandria, Vladimirovka und Dyleevka befreite, stand die Ukraine militärisch mit dem Rücken zur Wand. Laut internen Berichten kämpfen viele ukrainische Einheiten mit nur 40 Prozent Personalstärke, und 2024 wurden 90.000 Deserteure registriert, 45.000 allein im ersten Quartal 2025. Die Drohnensalve war kein Versuch, den Krieg zu gewinnen, sondern eine verzweifelte Machtdemonstration, um die Verhandlungen zu beeinflussen – und die Weltöffentlichkeit zu blenden.“

https://apolut.net/trump-im-dunkeln-ein-gezielter-affront-von-sabiene-jahn/

 

Spektakulärer Erfolg der Ukraine, der zwar keine Auswirkungen auf den Krieg in der Ukraine haben wird, sehr wohl aber auf den Rest der Welt.

 

Ausmaß und Auswirkungen auf das kriegerische Geschehen in der Ukraine

 

Harald Kujat: „Der ukrainische Angriff unterscheidet sich von den Drohnenangriffen der letzten Zeit. Es ist zweifellos ein gelungener „Coup“ der Ukraine. Trotz der offensichtlichen Erfolge hat dieser Angriff keine nennenswerten Auswirkungen auf die Lage an der Front oder die Verteidigung der Ukraine gegen russische Luftangriffe, auch wenn der Eindruck erweckt werden soll, dies sei der Fall. Tatsächlich spitzt sich die militärische Lage der Ukraine zunehmend zu.

Die Angriffe richteten sich gegen die interkontinental-strategische Bomberflotte Russlands. Es ist noch unklar, wie viele Flugzeuge zerstört wurden und um welche Typen es sich genau handelt. Zwar werden – abhängig von der Zahl der tatsächlich zerstörten Flugzeuge – die Möglichkeiten Russlands, Marschflugkörper gegen die Ukraine einzusetzen, etwas eingeschränkt, aber dieser Effekt hat keine strategischen Auswirkungen.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=133920

 

Peter Hänseler / Andreas Mylaeus / René Zittlau / Denis Dobrin: „Die ukrainischen Angriffe tief in russisches Gebiet kamen überraschend, nur einen Tag vor der zweiten Runde der Istanbuler Gespräche zwischen der russischen und der ukrainischen Delegation.

In diesem Artikel beschreiben wir zunächst die Orte der Angriffe und das Ausmaß der Schäden. Es ist Krieg. Die Berichterstattung über die Erfolge der Ukraine und das Ausmaß der Schäden ist widersprüchlich. Dieser Artikel ist das Ergebnis umfangreicher Recherchen eines Autorenteams in westlichen, ukrainischen und russischen Quellen. Wir haben die Recherchen am Sonntag, dem 1. Juni 2025, begonnen und am Montag, dem 2. Juni 2025, am Abend abgeschlossen …

Die Angriffe galten Flugplätzen in der Region Murmansk im Norden des Landes, in den Regionen Iwanowo und Rjasan in Zentralrussland sowie in der Region Irkutsk in Sibirien und Amur im Fernen Osten. Bei allen Angriffen wurden Kamikaze- und FPV-Drohnen eingesetzt. Einige dieser Angriffe wurden aus Gebieten in unmittelbarer Nähe der Flugplätze heraus gestartet.

Die Ukraine behauptet, neben den oben genannten sechs Orten weitere Ziele angegriffen zu haben. Diese Berichte sind jedoch nicht korrekt. Als Beispiel zeigen wir einen falschen Bericht über einen angeblichen Angriff: Die ukrainischen Streitkräfte hätten einen Flugplatz in Voskresensk in der Nähe von Moskau angegriffen. Auf Telegram-Kanälen kursieren Aufnahmen von den Folgen des Angriffs.

Das Video wurde in Olenegorsk aufgenommen. In den Aufnahmen ist das Hotel Gornyak zu sehen, wodurch der Ort, an dem sie aufgenommen wurden, genau bestimmt werden kann. Verantwortlich für solche Falschmeldungen ist das Zentrum für Informations- und Psychologische Operationen der Ukraine (ЦИПСO). Diese Organisation verbreitet bewusst Panik, indem sie über nicht vorhandene Schäden an einem Flugplatz in der Region Moskau berichtet.

Ukrainische und westliche Quellen behaupten, dass 41 Bomber getroffen und 34 % der russischen Bomberflotte zerstört worden seien.

Unsere Recherchen zeigen eindeutig, dass diese Zahlen völlig übertrieben sind. Erstens waren nur zwei der fünf Angriffe erfolgreich. Die Angriffe auf die anderen drei Ziele wurden entweder abgewehrt oder scheiterten aufgrund von Fehlfunktionen der Drohnen.

Auch vertrauenswürdige Quellen kommen zu etwas unterschiedlichen Einschätzungen, liegen jedoch mit ihren Zahlen deutlich unter den Angaben der Ukraine.

Mein Freund und Kollege Larry Johnson von Sonar21.com hat Videoaufnahmen analysiert und Treffer auf fünf strategische Bomber gezählt. Zwei sind eindeutig nicht mehr zu reparieren. Es ist klar, dass drei bis fünf Bomber verloren gingen, nicht 41. Larry schätzt die Größe der russischen TU-95-Flotte auf 58. Der Verlust von drei bis fünf dieser Flugzeuge hat die Flotte um 5 bis 9 % reduziert.

Die Einschätzung von Andrei Martianov ist ähnlich, aber leicht abweichend. Der Schadensbericht ist eindeutig: Drei TU-95MC und zwei TU-22M3 wurden beschädigt. Auch eine alte An-12. Einige der fünf beschädigten Bomber können repariert werden. Drei TU-95 MC und zwei TU-22M3 wurden zerstört oder beschädigt, aber einige werden wieder in Dienst gestellt. Das bedeutet, dass etwa 70 schwere und 90 mittlere Bomberflugzeuge im aktiven Dienst stehen, insgesamt also 160. Das bedeutet, 5/160 stellen 3,125 % dar.

Dies hindert westliche Medien wie das "Military Watch Magazine" nicht daran, zu behaupten:

"Russlands Tu-95-Bomberflotte wird sich von dem jüngsten Drohnenangriff der Ukraine nicht erholen […]"

Military Watch Magazine

Wir sind überzeugt, dass die Schäden an der strategischen Bomberflotte Russlands dessen Einsatzfähigkeit nicht beeinträchtigen werden, da die Gesamtverluste zwischen drei und acht Prozent der Gesamtstärke liegen.

Der Begriff "Pearl Harbor" ist eine kontroverse Wahl, diesen Angriff zu beschreiben. Es handelte sich nicht um einen militärischen Angriff der ukrainischen Streitkräfte, sondern um eine lange geplante taktische Operation des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU). Die Japaner hatten im Dezember 1941 ein klares Ziel: die Zerstörung der Flugzeugträgerflotte in Pearl Harbor, um die US-Marine aus dem Pazifik zu vertreiben und die Blockade der Rohstofflieferungen für Japan zu beenden. Sie verfehlten ihr primäres Ziel: Die Flugzeugträger befanden sich zum Zeitpunkt des Angriffs nicht im Hafen. Es bleibt unklar, ob Roosevelt im Voraus von dem Angriff wusste oder ihn zuließ, um in den Zweiten Weltkrieg einzutreten. Es ist klar, dass sowohl Pearl Harbor als auch der Angriff am Sonntag Pyrrhussiege waren. In dieser Hinsicht ist der Begriff "Pearl Harbor" passend.“

https://forumgeopolitica.com/de/artikel/operation-spiderweb-angriff-der-ukraine-und-der-nato-auf-russland-ein-neues-pearl-harbor-vollstandige-eskalation-sind-die-fanatiker-zuruck-fakten-und-analyse-1021

 

Beteiligung westlicher Geheimdienste

 

„Laut dem französischen Ex-Spion Guillaume Ancel hätte Kiew ohne bereitgestellte amerikanische Satellitendaten keine ferngesteuerten Drohnen tief im russischen Hinterland einsetzen können.

Die Ukraine wäre ohne direkte nachrichtendienstliche und satellitengestützte Unterstützung durch die USA nicht in der Lage gewesen, strategische russische Flugzeuge, die tief im russischen Hoheitsgebiet geparkt sind, aus der Ferne anzugreifen, so die Behauptung eines ehemaligen Offiziers des französischen Militärs. Die diversen Angriffe wurden Berichten zufolge unter der Nutzung kommerzieller Lastwagen durchgeführt, die wiederum mit sprengstoffbeladenen Drohnen bestückt waren …

Bei der Kiewer Operation wurden dabei "FPV-Drohnen Tausende von Kilometern von der Front entfernt gesteuert", erklärte Guillaume Ancel, ein Schriftsteller und ehemaliger Oberstleutnant der französischen Armee, am Mittwoch gegenüber der französischen Zeitung Le Monde. Der Artikel trägt die Überschrift:

"Ukrainische Drohnenangriffe auf russische Luftwaffenstützpunkte zeigen Russlands Verwundbarkeit auf."

Ancel vermutete laut dem Artikel, dass Kiew "ohne Informationen des amerikanischen Geheimdienstes nicht in der Lage gewesen wäre, die Operation durchzuführen". Der soweit bekannte Schaden, der der russischen Luftwaffe zugefügt wurde, wäre "schwer abzuschätzen, die psychologische Wirkung ist jedoch real". Für den Erfolg der Operation war laut Ancel eine "perfekte Lenkung" erforderlich. Kiew behauptet, die Drohnen seien ferngesteuert worden. Weiter gibt er hinsichtlich des Ablaufs der Aktion zu Protokoll:

"Dies ist nur mithilfe eines leistungsfähigen Satellitenkommunikationssystems möglich und denkbar. Da die Ukrainer nicht über dieses System verfügen, ist es sicherlich ein Verdienst der Vereinigten Staaten, wenn sie aus der Ferne agieren konnten."

https://freedert.online/russland/246853-mutmassung-oder-realitaet-us-geheimdienst/

 

Harald Kujat: „Ich spekuliere grundsätzlich nicht. Eines ist jedoch klar: Wenn Daten für bewegliche Ziele praktisch zeitverzugslos bereitgestellt werden, können sie nicht von den Ukrainern stammen, sondern müssen von anderer Seite kommen. Handelt es sich aber um eine langfristig geplante Aktion, ist es durchaus möglich, die Position eines russischen Flugplatzes eigenständig zu ermitteln – selbst mit einfachen Mitteln. In diesem speziellen Fall halte ich eine solche externe Aufklärung deshalb nicht für erforderlich; die Ukrainer können dies selbst leisten. Aber natürlich ist es möglich, dass der Ukraine Lagepläne der Flugplätze aus westlicher Satellitenaufklärung zur Verfügung gestellt wurden.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=133920

 

Peter Hänseler / Andreas Mylaeus / René Zittlau / Denis Dobrin: „Es ist offensichtlich, dass die Ukrainer diesen Angriff nicht ohne westliche Unterstützung hätten durchführen können.

Ukrainischen Quellen zufolge verlief der Angriff wie folgt: Der ukrainische Sicherheitsdienst (SBU) hat Details einer Operation mit dem Codenamen "Spider Web" bekannt gegeben. Zunächst wurden FPV-Drohnen über die Grenze geschmuggelt. Anschließend wurden mobile Holzhäuschen auf Lastwagen platziert, in denen jeweils Drohnen untergebracht waren. Im richtigen Moment wurden die Dächer der Container per Fernsteuerung geöffnet, und die Drohnen flogen los, um russische Bomber anzugreifen.

Diese Beschreibung ist korrekt. Allerdings benötigten die Ukrainer Informationen über Ziele, die Tausende von Kilometern von der Ukraine entfernt waren, die nur von US-Satelliten stammen konnten. Auch die Kommunikation mit den Drohnen scheint nicht über das normale Mobilfunknetz darstellbar, was eine Beteiligung von NATO-Kräften wahrscheinlich macht.

Oberst Larry Wilkerson und zahlreiche andere geopolitische Kommentatoren sind sich einig. Oberst Wilkersons Interview mit Nima auf Dialogue Works ist ein hervorragendes Beispiel für klare Kommunikation. Hier ein Auszug daraus:

https://www.youtube.com/watch?v=YwSoPhKassE

Die Frage, die Wilkerson am Ende stellt, ob Präsident Trump davon wusste, ist politisch äußerst brisant …

Am 27. Mai 2025 veröffentlichte Trump auf Truth Social:

"Was Wladimir Putin nicht begreift, ist, dass ohne mich in Russland bereits viele wirklich schlimme Dinge passiert wären, und ich meine WIRKLICH SCHLIMME."

Ist dies ein Hinweis darauf, dass Trump davon wusste? – Ja, das ist es, auch wenn laut den Ukrainern selbst die Planung dieser Angriffe bereits vor 18 Monaten begann – also lange vor Trumps Amtsantritt. Allerdings hat Trump immer eine große Klappe gehabt, und es ist auch möglich, dass dies nur typische Trump-Rhetorik war und er vorher nichts von dem Angriff wusste. In diesem Fall stellt sich jedoch die Frage, wer die Kontrolle über die Vereinigten Staaten hat.

In einem ZeroHedge-Artikel vom 12. Juni mit dem Titel "Drei Anzeichen dafür, dass die Verrückten wieder das Sagen haben und eine nuklear bewaffnete Eskalation mit Russland vorbereiten", legt ZeroHedge die Pläne der Deep-State-Verrückten in den USA und der EU dar, den Krieg mit "knallharten" US-Sanktionen und der Zerstörung der russischen Wirtschaft – ja, durch die am Boden liegende EU – zu eskalieren. Darüber hinaus planen sie die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine. Es ist, als wäre Sleepy Joe Biden zurück.

Sollten diese Personen erfolgreich sein, ist jede Eskalation möglich. Der Wahnsinn liegt darin, dass diese Gruppen den Angriff auf die Ukraine als ersten einer Reihe harter Schläge gegen Russland verkaufen. Der Angriff war jedoch lediglich ein Propagandaerfolg, wenn auch ein peinlicher für die Russen. Alle anderen Karten, die die Fanatiker ausspielen wollen, sind alt und erprobt – und haben nie funktioniert. Die Russen werden wahrscheinlich nicht auf die Provokation hereinfallen, Maßnahmen im Rahmen ihrer neuen Nukleardoktrin zu ergreifen.“

https://forumgeopolitica.com/de/artikel/operation-spiderweb-angriff-der-ukraine-und-der-nato-auf-russland-ein-neues-pearl-harbor-vollstandige-eskalation-sind-die-fanatiker-zuruck-fakten-und-analyse-1021

 

Sabiene Jahn: „Noch brisanter ist die Tatsache, dass US-Präsident Donald Trump über die Operation nicht informiert wurde. Während Axios zunächst behauptete, Trump sei gewarnt worden, korrigierte sich die Plattform, und CBS News dementierte klar: Der Präsident war außen vor. Trump, der wiederholt betonte, den Krieg durch Verhandlungen beenden zu wollen, wurde von seinem eigenen Sicherheitsapparat oder ukrainischen Akteuren gezielt umgangen. Seine Reaktion war schon zuvor ungewöhnlich scharf: „Das ist nicht mein Krieg. Es ist der Krieg von Selenskyj, Putin und Biden. Ich versuche nur, die großen und hässlichen Feuer zu löschen, die durch Inkompetenz und Hass entfacht wurden.“ Mit diesen Worten positioniert sich Trump gegen das transatlantische Kriegskartell – und genau das scheint der Grund für seine Ausbootung zu sein.

Der ukrainische Politologe Michail Pawliw deutet auf einen Machtkampf in Kiew hin: Verteidigungsminister Rustem Umerow, der die Istanbuler Delegation leitete, soll von den USA instruiiert worden sein, während Selenskyj über seinen Stabschef Jermak übergangen wurde. Großbritannien, das Selenskyj als seinen Schützling sieht, ihn sicherheitstechnisch auch begleitet, reagierte prompt: London entsandte Jonathan Powell nach Kiew und startete eine mediale Informationskampagne. Die Operation „Spinnennetz“ erscheint so als ein britischer „Befreiungsschlag“, um die US-amerikanischen Pläne für einen kontrollierten Rückzug zu torpedieren. Trump, der auf Deeskalation setzt, wurde zum Kollateralschaden …

Zwei Tage vor der Operation war US-Senator Lindsey Graham in Kiew, ein Hardliner, der 2023 erklärte, „jeder tote Russe sei eine lohnende Investition“, was später durch Reuters entkräftet wurde. Sein Besuch, das Timing und die militärische Provokation wirken jedoch wie ein choreografierter Schlag gegen Trumps Autorität. Das Pentagon schweigt, Axios korrigiert, CBS dementiert. Es war keine Abstimmung – es war eine Umgehung …

Die Drohnenoperation war kein militärischer Wendepunkt, sondern ein diplomatischer Tabubruch. Sie entblößte den Bruch zwischen den USA und Großbritannien, die gezielte Ausbootung Trumps und die Sinnlosigkeit der ukrainischen Kriegsziele. Der Konflikt ist längst kein Krieg zwischen Kiew und Moskau, sondern ein Systemkampf um globale Deutungshoheit und die Rückkehr zu einer multipolaren Ordnung. Trump steht für Frieden – und wird dafür bekämpft. Die Welt hat weniger Angst vor Putins Raketen als vor Trumps Verhandlungen, denn diese könnten die Macht der transatlantischen Eliten brechen.“

https://apolut.net/trump-im-dunkeln-ein-gezielter-affront-von-sabiene-jahn/

 

Versuch der Ausweitung des Krieges

 

Sabiene Jahn: „Parallel zu den ukrainischen Drohnenangriffen erschütterten gezielte Sabotageakte die russische Infrastruktur. In Brjansk und Kursk wurden Brücken gesprengt, ein Personenzug entgleiste, sieben Menschen starben, darunter Kinder, und über 70 wurden verletzt. In Belgorod trafen FPV-Drohnen Zivilfahrzeuge, mindestens ein Mensch wurde getötet. In der Amur-Region explodierte ein mit Drohnen beladener Lkw, der Fahrer starb. Russische Behörden sprechen von einem „koordinierten Terrorkrieg“ mit westlicher Unterstützung. Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja nannte Bedingungen für eine Waffenruhe: ein Ende der westlichen Waffenlieferungen und der ukrainischen Mobilmachung. Doch Kiews Antwort war ein Angriff – und ein klares Signal, dass man Verhandlungen lieber sabotiert als führt.“

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Harald Kujat: „Dies ist nicht der erste Angriff auf die strategische Bomberflotte von Russland. Bereits zuvor gab es Angriffe auf die Basis in Engels bei Saratow. Zudem wurden zwei Angriffe auf das russische Frühwarnsystem verübt, was eine destabilisierende Wirkung auf das strategische Verhältnis der beiden Supermächte auslösen könnte.

Da diese Angriffe die militärische Lage in der Ukraine nicht beeinflussen, muss man sich fragen, was ihr eigentlicher Zweck ist. Ich kenne nicht die Ziele der ukrainischen Führung, aber es liegt nahe, dass man versucht, den Krieg auszuweiten, indem eine scharfe russische Reaktion provoziert wird, die ein Eingreifen des Westens zur Folge hat. Das wäre eine sehr gefährliche Entwicklung.

Bei der Bewertung dieser Angriffe wird oft übersehen, dass sich in unmittelbarer Nähe der Flugplätze der strategischen Bomberflotte auch Nuklearwaffenlager befinden. Obwohl diese stark geschützt sind, besteht immer das Risiko, dass eine Drohne fehlgeleitet wird und ein solches Lager trifft. Jeder kann sich ausrechnen, welche Folgen dies hätte. Insofern ist dies ein höchst riskantes Spiel, das hier betrieben wird.

Ein letzter, entscheidender Punkt: Dieser Angriff erfolgte in unmittelbarer zeitlicher Nähe zur zweiten Verhandlungsrunde und steht offenbar im Zusammenhang mit den gleichzeitigen Anschlägen auf die russische Eisenbahn. Es könnte sich hierbei um eine koordinierte Aktion handeln. Die Frage stellt sich, warum dies einen Tag vor der zweiten Verhandlungsrunde geschah.

Die Erklärung liegt auf der Hand: Es wird immer wieder behauptet, Moskau würde lediglich eine Verzögerungstaktik anwenden und sei nicht an echten Verhandlungen interessiert. Dies, obwohl Russland selbst die Verhandlungen vorgeschlagen hat und beide Seiten ihre Positionen schriftlich niedergelegt haben, um sie als Grundlage für die heutigen Verhandlungen in Istanbul zu nutzen. Somit kann es eigentlich nur bedeuten, dass man möglicherweise damit gerechnet hat, die russische Seite würde als Reaktion auf diese Angriffe die Verhandlungen absagen.

Doch das ist nicht geschehen …

Nein, die Verhandlungen gehen weiter. Wir haben inzwischen sogar erfahren, dass vor Beginn dieser Gespräche der US-amerikanische und der russische Außenminister erneut miteinander telefoniert haben. Für mich ist das ein klares Indiz dafür, dass die USA diese Verhandlungen zumindest weiterhin begleiten und sich nicht vollständig zurückgezogen haben – was ich für sehr wichtig halte.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=133920

 

Weltweite Folgen

 

Harald Kujat: „Hinzu kommt, dass der New-START-Vertrag zwischen den USA und Russland dazu verpflichtet, strategische Bomber auf bestimmten Flugplätzen so zu positionieren, dass sie für die vereinbarten Inspektionen sichtbar sind. In der Praxis heißt das, in offenen Hangars oder auf dem Rollfeld, nicht verdeckt in geschlossenen Gebäuden. Diese Regelung dient der Überprüfbarkeit, ob der Vertrag eingehalten wird, und ist Teil der gegenseitigen Vertrauensbildung. Die Flugzeuge sind damit jedoch gut zu bekämpfende Ziele.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=133920

 

Peter Hänseler / Andreas Mylaeus / René Zittlau / Denis Dobrin: „Die USA und andere Länder waren maßgeblich am Angriff auf die Ukraine beteiligt, eine Tatsache, die von den westlichen Medien gezielt ignoriert wurde.

Die russischen strategischen Bomber Tu-95 und Tu-160 wurden gemäß dem START-3-Vertrag (Vertrag über Maßnahmen zur weiteren Reduzierung und Begrenzung strategischer Offensivwaffen) zwischen den Vereinigten Staaten und der Russischen Föderation offen stationiert. Der 2010 unterzeichnete Vertrag verpflichtet die Vertragsparteien zu Transparenz in Bezug auf Atomwaffen. Das beinhaltet selbstverständlich die Möglichkeit von Satellitenüberwachung und Inspektionen. Der New-START-Vertrag ist für die Vereinigten Staaten bis Juni 2025 rechtsverbindlich, auch wenn Russland 2023 seine Teilnahme ausgesetzt hat. Der Vertrag selbst bleibt nach seiner Verlängerung um fünf Jahre im Jahr 2021 bis zum 4. Februar 2026 in Kraft. Die USA sind nicht aus dem Vertrag ausgestiegen und haben ihre Verpflichtungen nicht ausgesetzt. Die USA sind und bleiben an die Beschränkungen des Vertrags gebunden und berichten über dessen Einhaltung – auch wenn die Überprüfungsmechanismen seit der Aussetzung durch Russland nicht mehr bestehen.

Die Versuche, die nukleare Kapazität Russlands zu untergraben, beschränken sich nicht auf die aktuellen Angriffe auf strategische Bomber. Es gab bereits früher weitere Vorfälle, die auf eine Schwächung der nuklearen Abschreckung abzielen. Das ukrainische Militär hat wiederholt den Versuch gestartet, das Frühwarnsystem anzugreifen. Dazu zählen die Radarstationen des Raketenfrühwarnsystems, wie das Voronezh-DM-Radar in Armavir und das Voronezh-M-Radar in der Nähe von Orsk. Diese Radarsysteme sind ein essenzieller Bestandteil der strategischen nuklearen Abschreckung Russlands. Sie dienen der Erkennung anfliegender ballistischer Raketen.

Wir dürfen nicht vergessen: Russland hat seine Nukleardoktrin überarbeitet. Und zwar Ende 2024. Die Aktualisierungen folgten auf Berichte, wonach US-Präsident Joe Biden Kiew ermächtigt hatte, Langstreckenraketen gegen Ziele in Russland einzusetzen. Laut dem Kreml könnte dies zu einer erheblichen neuen Eskalation führen. Dies war eine Reaktion auf die oben genannten Angriffe. Die aktualisierte Doktrin, die im November 2024 von Präsident Wladimir Putin verabschiedet wurde, erweitert die Bedingungen zum Einsatz von Atomwaffen. Zu den wichtigsten Änderungen gehören:

- Die Aggression eines Nicht-Atomstaates, der von einer Atommacht unterstützt wird, als "gemeinsamen Angriff" zu betrachten, der eine mögliche nukleare Vergeltungsmaßnahme rechtfertigt.

- Groß angelegte konventionelle Angriffe mit Raketen, Drohnen oder Flugzeugen als mögliche Auslöser für eine nukleare Reaktion in Betracht zu ziehen.

- Die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen von Situationen, die "die Existenz des Staates bedrohen", abzusenken auf Situationen, die "eine kritische Bedrohung der Souveränität oder territorialen Integrität" darstellen.

Präsident Wladimir Putin hat wiederholt betont, dass Angriffe auf kritische Einrichtungen, einschließlich der nuklearen Infrastruktur, eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Russlands darstellen und eine entschlossene Reaktion erfordern. Im Falle weiterer Provokationen könnte Moskau "asymmetrische Maßnahmen" in Betracht ziehen, darunter auch Angriffe auf Entscheidungszentren der NATO.

Somit gefährdet die Operation "Spiderweb" nicht nur die strategische Stabilität, sondern bringt auch den Moment näher, in dem jeder Fehler zu einer globalen Krise führen könnte.

Daher hat der sehr begrenzte taktische Erfolg des Angriffs nicht nur für die USA einen hohen Preis. Sie haben eine Grenze überschritten, die Russland mit blutroter Farbe in den Sand gezogen hat. All dies für einen Propagandaerfolg, der nur wenige Tage anhalten wird?“

https://forumgeopolitica.com/de/artikel/operation-spiderweb-angriff-der-ukraine-und-der-nato-auf-russland-ein-neues-pearl-harbor-vollstandige-eskalation-sind-die-fanatiker-zuruck-fakten-und-analyse-1021

 

Andrei Restschikow: „Die Operation "Spinnennetz" des ukrainischen Sicherheitsdienstes (SBU), bei der Terroristen FPV-Drohnen gegen Flugzeugstützpunkte der strategischen Luftwaffe in den Gebieten Murmansk, Irkutsk, Iwanowo, Rjasan und Amur einsetzten, sorgt im Westen weiterhin für Diskussionen – dort sieht man eine Bedrohung für die eigene Luftwaffe, die bislang als gut geschützt galt.

Der US-Zeitung The Wall Street Journal zufolge zeigten diese Angriffe, dass auch die auf mehreren Militärflugzeugstützpunkten konzentrierten strategischen US-Bomber für derartige Angriffe anfällig sind. Von der Zeitung befragte Experten sind der Ansicht, dass vor allem iranische und chinesische Drohnen eine Bedrohung für die USA darstellen könnten. Zum Schutz der strategischen Luftwaffe fordert die Zeitung die Schaffung eines mehrstufigen Raketenabwehrsystems in den USA nach dem Vorbild Israels.

Die Nachrichtenwebseite Axios warnt, dass China in der Lage sei, US-Militärflugzeugstützpunkte mit Drohnen anzugreifen. In ihrem Artikel zitiert sie Informationen aus einem Bericht über Chinas Militärmacht und Pekings Befähigung, "eine Abschussvorrichtung für den verdeckten Einsatz von YJ-18-Marschflugkörpern zu entwickeln, die in einen handelsüblichen Frachtcontainer passt".

Insgesamt stimmen internationale Beobachter darin überein, dass das traditionelle militärische Denkmodell zur Verteidigung von strategischen Luftfahrzeugen geändert werden müsse. Die derzeit eingesetzten Radarsysteme seien auf die Abwehr bekannter Bedrohungen wie ballistische Raketen, Flugzeuge und andere Feindobjekte ausgerichtet, die anhand elektromagnetischer Signaturen entdeckt werden können.

Dieselben Systeme haben aber Probleme, kleine Drohnen von Vögeln oder atmosphärischen Störungen zu unterscheiden. Raketenabwehrsysteme, die zum Abfangen von Interkontinentalraketen und Marschflugkörpern entwickelt wurden, sind nicht in der Lage, einen mit Sprengstoff beladenen Quadrocopter abzuwehren. Kommerzielle Drohnen im Wert von 600 US-Dollar können selbst die komplexesten Luftabwehrsysteme überwinden.

Dies gilt nicht nur für russische, sondern auch für europäische und amerikanische Militäreinrichtungen – vom Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Deutschland bis nach Pearl Harbor auf Hawaii.

Nach Ansicht von Experten sollte die wichtigste Maßnahme zur Abwehr ukrainischer Drohnenangriffe auf russische Militärflugzeugstützpunkte darin bestehen, die Mentalität der Militärs zu ändern: "Es gibt kein Hinterland mehr. Die Gefahr lauert jederzeit und überall." Die Regeln, nach denen schwere Langstreckenflugzeuge nicht näher als 500 Kilometer von der Grenze stationiert werden dürfen, sind zweifellos überholt.

In diesem Zusammenhang sollte man auf die langjährige Diskussion über die Notwendigkeit des Baus von Flugzeughangars eingehen. Das braucht Zeit, aber auf vielen Militärflugplätzen gibt es schon Kaponnieren, die meistens leer stehen und nicht genutzt werden. Über ihnen sollten Tarnnetze angebracht werden. Der wichtigste Vorteil von Kaponnieren besteht darin, dass es unmöglich ist, mit einer einzigen Rakete (Drohne) zwei nebeneinander stehende Militärflugzeuge gleichzeitig zu treffen.

Hinzu kommt, dass die Staffeln regelmäßig, fast täglich, ihre Stützpunkte wechseln müssen, sodass der genaue Standort der Flugzeuge nicht im Voraus durch Satellitenaufklärung bestimmt werden könnte.

Aus der Sicht des Gegners sind die Flugzeugbesatzungen ein ebenso wertvolles Ziel wie die schweren Langstreckenflugzeuge selbst. Daher muss die Sicherheit der Flugzeugbesatzungen, auch in ihrer dienstfreien Zeit, ebenso hohe Priorität haben wie der Schutz der Flugzeugtechnik.

Außerdem ist zu bedenken, dass jeder Militärflugzeugstützpunkt 450 bis 700 Hektar oder mehr umfasst. Auf jedem von ihnen befindet sich ein Treib- und Schmierstoffdepot mit mehreren Tonnen Kerosin. Es gibt eine Lagereinrichtung für Raketen und eine Raketenvorbereitungsstelle. Ohne all dies können die Flugzeuge einfach nicht starten. Und all diese Anlagen sind stationär und daher für Angriffe anfällig.

In der Vergangenheit gab es jedoch Situationen, in denen es Russland gelang, in kurzer Zeit die komplexesten Militäraufgaben zu lösen und auf neue Herausforderungen zu reagieren. Wie der Militärexperte und Historiker der Luftverteidigungsstreitkräfte Juri Knutow erinnert, wandte sich Ägypten 1970 an die UdSSR mit der Bitte um Schutz seines Luftraums, da die israelische Luftwaffe ungehindert strategische Ziele auf dem Territorium des Landes bombardierte.

Als Reaktion darauf wurden Flugabwehrraketenkomplexe, leichte Frontjäger vom Typ MiG-21 sowie schwere Mehrzweckflugzeuge vom Typ Tu-16 nach Ägypten geschickt, die damals praktisch mit den modernen strategischen Bombern vom Typ Tu-95 vergleichbar waren.

Knutow zeigt auf: "Auf den Militärflugzeugstützpunkten, auf denen in Ägypten Tu-16-Flugzeuge stationiert waren, wurde jedes Militärflugzeug von den Seiten her durch einen Schutzwall aus Sand und anderen Materialien geschützt. Und für die MiG-21 wurden Kaponnieren gebaut. Zudem wurden Sperrballons eingesetzt. Diese schwebten rund um die Uhr über den Militärflugzeugstützpunkten und hinderten israelische Kampfflugzeuge am Durchflug."

Der Militärexperte führt weiter aus: "Darüber hinaus war vorgesehen, den Militärflugzeugstützpunkt selbst mit Flugabwehrraketenkomplexen vom Typ S-125 und Flugabwehrartillerieanlagen zu schützen. Später wurden die ersten Systeme zur elektronischen Kampfführung eingesetzt, um israelische Angriffe abzuwehren."

Heutzutage gebe es zwar flugzeugartige Drohnen und FPV-Drohnen, aber Russland verfüge bereits über Systeme, die sich im Kampf gegen diese als wirksam erwiesen hätten, betont Knutow. Ferner sei es wohl weniger notwendig, Hangars zu bauen (wegen der hohen Kosten), als vielmehr Schutzdächer über strategischen Bombern zu errichten.

Knutow meint: "Man braucht eine elementare Umzäunung und die Anbringung von Stützen, an denen man Metallzaunnetze befestigen kann. Und all dies könnte mit Tarnnetzen überdeckt werden. Zum Schutz gegen Splitter lassen sich auch Betonplatten anbringen. Das wäre eine günstige Schutzvorrichtung für große Militärflugzeuge."

Der Generalmajor der Luftwaffe Wladimir Popow fügt hinzu, dass parallel dazu die Luftabwehrsysteme zum Schutz des Luftraums um die Militärflugzeugstützpunkte der strategischen Luftwaffe ausgebaut werden sollten. Seiner Meinung nach sollte jeder Militärflugzeugstützpunkt über ein komplettes Luftabwehrsystem verfügen, wie es zu Sowjetzeiten üblich war.

Popow führt aus: "In diesem Fall werden sowohl kleine als auch große Drohnen sichtbar sein. Dank moderner Mittel kann man bewegliche Ziele durch die Ermittlung ihrer Wärmespuren differenziert selektieren."

Idealerweise sollten die entsprechenden Systeme die sich dem Flugplatz nähernden Drohnen zu jeder Tageszeit automatisch erkennen und abschießen. Die Raketenabwehrsysteme sollten mit speziellen Abwehrmitteln (Raketen) ausgestattet sein, die speziell für den Einsatz gegen Drohnen ausgelegt sind. Auch technisch gesehen wäre dies eine lösbare Aufgabe.

Der Generalmajor ist der Ansicht, dass zum Schutz der strategischen Luftwaffenstützpunkte ein mehrstufiger, gestaffelter Verteidigungsmechanismus unter Einsatz modernster technischer Mittel erforderlich sei, die ständig weiterentwickelt werden müssen. Seinen Angaben zufolge gebe es derzeit praktisch keine leistungsfähigen Stahlbetonbunker in Gewölbebauweise, wie sie früher auf fast allen Luftwaffenstützpunkten der Warschauer Vertragsstaaten errichtet worden seien.

Popow meint: "Aber für große strategische Militärflugzeuge kann man natürlich nicht so viele Schutzvorrichtungen errichten. Man könnte leichte mehrschichtige Überdachungen bauen, die vor kleinen Drohnen mit geringer Sprengkraft Schutz bieten. Dafür wären Nylonnetze geeignet. Dafür braucht man jedoch mächtige Masten mit einer Höhe von über 20 Metern, da der höchste Punkt des Tu-160-Flugzeugs 15 Meter über dem Boden liegt. Als zweite Schicht könnte ein stärkeres Maschendrahtgitter dienen. Das ist zwar noch kein Universalmittel, aber immerhin eine gewisse Barriere gegen mittelgroße und kleine Drohnen."

Zusätzlich zu Tarnnetzen und Systemen der elektronischen Kriegsführung sollte jedes Militärflugzeug "mit speziellen Rauchgeneratoren ausgestattet werden, die im Falle eines Alarms einen Rauchvorhang erzeugen können".

Der Experte merkt dazu an: "Solche einfachen Vorrichtungen kosten den Staat kaum etwas, können aber die strategische Luftwaffe schützen."

Zuvor hatten Experten darauf hingewiesen, dass in der Umgebung eines Militärflugzeugstützpunktes ein ständiger Einsatz von Funkabwehrmitteln erforderlich sei. Kein Militärflugzeugstützpunkt dürfe sich innerhalb der Mobilfunkabdeckungszone befinden, oder der Empfang müsse in der Umgebung der Liegenschaft blockiert werden.

Der Gesprächspartner betont: "Insgesamt wird es für uns ohne die Einrichtung einer Drohnenabwehrzone von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer schwierig sein, der NATO entgegenzutreten, wenn man die Stimmung der Bündnismitglieder hinsichtlich der Vorbereitung auf einen Krieg mit Russland und der Entwicklung von Luft- und Raumfahrtangriffssystemen berücksichtigt. Die Zeit diktiert, dass wir die Erfahrungen der Vergangenheit nutzen und Korrekturen vornehmen müssen."

Die Experten erinnern daran, dass nach dem ukrainischen Angriff auf Militärflugzeugstützpunkte der strategischen Luftwaffe im Internet irreführende Vermutungen verbreitet wurden, wonach Russland gerade wegen seiner Beteiligung am Vertrag zur Reduzierung und Begrenzung strategischer Offensivwaffen (START-3-Vertrag) keine Schutzeinrichtungen für Flugzeuge der strategischen Luftwaffe gebaut habe: So hätten die USA angeblich die Position der Flugzeuge auf den Luftwaffenstützpunkten aus dem Weltraum verfolgen können. Dasselbe gelte angeblich auch für die USA selbst.

Knutow sagt dazu: "Im START-3-Vertrag ist nicht festgelegt, dass Flugzeuge der strategischen Luftwaffe unter freiem Himmel stehen müssen. Es gab einfach eine 'Tauwetterperiode' in den Beziehungen zwischen Russland und den westlichen Ländern, und wir haben im Verteidigungsbereich stark gespart. Deshalb war es nicht nötig, ein separates Abkommen über den Schutz von Militärflugzeugstützpunkten für die strategische Luftwaffe zu schließen."

Ihm zufolge könnte die Kontrolle gegebenenfalls aus dem Weltraum erfolgen oder von Inspektionskommissionen vor Ort durchgeführt werden. Der Experte kommt zu dem Schluss: "Wir haben niemals Minenschächte für ballistische Raketen offengelegt oder offen gehalten, damit man die Rakete im Schacht von einem Satelliten aus hätte fotografieren können. Aber das gesamte System der gegenseitigen Kontrolle wurde von den Amerikanern zerstört, die sich auf einen ernsthaften Konflikt mit uns vorbereiteten."“

https://freedert.online/russland/247230-russlands-luftwaffe-laesst-sich-guenstig-und-effizient-schuetzen/

 

Dagmar Henn: „Klar, dass die deutsche Presse jubelt. Der "Militärexperte" Carlo Masala bezeichnete die "Operation Spinnennetz" sogar als "genial" – ein etwas kurzsichtiger Blick für den Vertreter eines Landes, das vor allem vom Export lebt. Aber das kennt man ja von unseren deutschen Experten.

Dabei geht es nicht nur um die russische Nukleardoktrin, die Angriffe auf die strategischen nuklearen Fähigkeiten als Grund für eine nukleare Reaktion definiert. Man wird davon ausgehen können, dass die Strippenzieher dieser Aktion, ob sie nun im US-Militär oder (was ich erst einmal für wahrscheinlicher halte) in Großbritannien sitzen, über diesen Punkt Bescheid wussten und genau darauf hinarbeiteten, eine derartige Situation zu schaffen. Wobei die Tatsache, dass die betroffenen Langstreckenbomber ungeschützt im Freien standen, ein Relikt der Waffenkontrollverträge ist, die genau das vorschrieben. Obwohl die USA schon vor Jahren aus diesen Verträgen ausgestiegen sind, halten sich beide Seiten nach wie vor daran.

Es ist schließlich nicht das erste Mal, dass von ukrainischer Seite in diese Richtung provoziert wird. Da war auch der Angriff auf das Überhorizontradar im vergangenen Jahr, und da ist immer noch das eigentliche Ziel des Angriffs in Kursk, das der dortige Atomreaktor gewesen sein dürfte. Aber selbst, wenn man den nuklearen Aspekt dieser Aktion völlig ignoriert – gleichzeitig reiht sich diese ukrainische Attacke in eine ganze Reihe von Entwicklungen ein, die den globalen Handel langfristig zu einem höchst unsicheren Geschäft machen könnten.

Das klingt erst einmal übertrieben. Schließlich deuten die bisherigen Erkenntnisse darauf hin, dass die Container, von denen aus diese Drohnen abhoben, in Russland selbst beladen und nicht bereits "gefüllt" importiert wurden. Das ändert jedoch nichts an der Tatsache, dass ganz gewöhnliche Standardcontainer hier als Träger von Waffen eingesetzt wurden, gegen das Land, in dem sie unterwegs waren. Wie viele derartige Container weltweit im Einsatz sind, ist nicht genau bekannt. Schätzungen beginnen bei 25 Millionen im internationalen Seehandel und reichen, unter Einbeziehung von Containern, die nur an Land oder womöglich nur zur Lagerung genutzt werden, bis zu 500 Millionen.

Es ist ja nicht so, dass ansonsten alles entspannt und ruhig wäre, was den internationalen Handel betrifft. Damit meine ich nicht irgendwelche Zollstreitigkeiten. Aber beispielsweise die Störmanöver in der Ostsee, die von den NATO-Anrainerländern gerade mit Leidenschaft betrieben werden, und die zur Folge haben könnten, dass gewöhnliche zivile Handelsschiffe wieder im Konvoi mit Militärschutz fahren müssen. Das letzte Mal, als so etwas in europäischen Gewässern nötig war, war während der Blockade Großbritanniens durch die deutsche U-Boot-Flotte im Zweiten Weltkrieg.

Und dann war da der vom Mossad inszenierte Pager-Angriff im Libanon. Der nicht nur unzählige Zivilisten traf, darunter auch Kinder, sondern außerdem ein Signal setzte, dass jedes beliebige technische Gerät, bei entsprechender Bösartigkeit, zur Sprengfalle werden kann. Auch das wurde damals im Westen bejubelt, und weit und breit fand sich niemand, der auch nur wahrnehmen wollte, welche Büchse der Pandora da geöffnet wurde.

Tatsache ist, der internationale Handel würde sich, wenn man sowohl bei elektronischen Gütern als auch beim Transport von Containern diese Präzedenzfälle als ständige Möglichkeit berücksichtigen müsste, deutlich verlangsamen und verteuern. Wobei übrigens dieser ukrainische Akt nicht notwendigerweise der einzige in dieser Richtung war – da waren doch diese Explosionen im größten iranischen Containerhafen vor einigen Wochen.

Theoretisch könnte jeder bösartige Akteur jeden beliebigen Container mit einer entsprechend gefährlichen Fracht versehen. Am Startpunkt einer Reise, oder an einem beliebigen Punkt unterwegs – es ist schließlich nicht so, dass jeder Container, der per Schiff geliefert wird, unmittelbar danach seine Reise fortsetzt. Noch ist es nicht üblich, jeden Container zu öffnen oder zu röntgen. Müsste man das ermöglichen, müssten alle Abläufe umgestellt werden; eine Verlangsamung des Umschlags hieße auch, da müsste mehr Stellplatz zur Abwicklung der Container vorhanden sein, und ein simples Siegel für Container, die Zollgrenzen überschreiten, würde bei Weitem nicht mehr ausreichen.

Man muss sich nur erinnern, wie sich der internationale Flugverkehr nach 2001 veränderte. Davor war es eine Zeit lang tatsächlich möglich, etwa bei Flügen innerhalb der EU, in ein Flugzeug einzusteigen wie in eine S-Bahn. Wenn man kein großes Gepäck dabeihatte, meldete man sich bei einem Check-In-Automaten und ging dann einfach zum Gate, Zeitaufwand vielleicht eine Viertelstunde. Inzwischen hat selbst der kürzeste Flug einen Vorlauf von eineinhalb Stunden, weil die ganzen Sicherheitskontrollen dazwischengeschaltet wurden, und wer mehr zu trinken braucht als ein Finkennäpfchen, muss hoffen, dass er es am Gate erwerben kann.

Und jetzt stelle man sich das übertragen auf die unzähligen Container vor, die den Großteil der weltweiten Handelswaren transportieren. Mit mehrfachem Röntgen auf der Strecke, schließlich könnte ja auch ein Hafen, in dem ein Container nur umgeladen wird (wie in Rotterdam von den großen Containerfrachtern auf die kleineren Feeder), gefährdet sein. Dabei werden solche Häfen derzeit mit einem Minimum an Personal betrieben. Dann bräuchte es Personal zur Beobachtung an jedem Röntgengerät, mehr Personal, um die Container hin und her zu rangieren (oder das Röntgengerät), mehr Personal zur Bewachung von Containerstellplätzen, neue Verfahren zur Versiegelung – man kann viel Zeit damit verbringen, sich die Konsequenzen auszumalen.

Was natürlich alle Beteiligten wissen. Die erste Grundvoraussetzung für internationalen Handel ist, dass die Handelswaren nicht zu Waffen werden. Und der Hauptgrund, warum derartige Streiche nicht üblich sind, ist nicht, dass sie nicht möglich wären, sondern weil die möglichen langfristigen Konsequenzen in keinem Verhältnis zum augenblicklichen Erfolg stehen. Letztlich ist das das rationale Motiv, warum mögliche Kriegshandlungen tabuisiert werden.

Sobald staatliche Akteure derartige Mittel einsetzen, entsteht eine Situation, in der jeder einzelne der Millionen im Umlauf befindlichen Container zur möglichen Gefahr wird. Mit allen damit verbundenen Folgen. Begrüßen kann man das nur, wenn man einen Zusammenbruch des weltweiten Handels für ein erstrebenswertes Ziel hält.

Was gleichzeitig bedeutet, auch die westlichen Staaten müssten – in ihrem eigenen Interesse – in diesem Fall diesen ukrainischen Angriff verurteilen; Deutschland allen anderen voran. Was aber nicht geschehen wird; immerhin wird ja auch das böse Spiel in der Ostsee weiter betrieben, ohne daran zu denken, dass es noch eine Reihe weiterer internationaler Seewege gibt, die durchaus schließbare Flaschenhälse sind – nicht nur das Rote Meer, auch die Straße von Hormus, von Malakka; und dass die übliche Reaktion eben darin besteht, im Gegenzug den Handel in der anderen Richtung zu erschweren. Wobei es nicht nur um Russland geht, sondern auch um Indien und China, die die Hauptempfänger des russischen Öls sind, das durch die Ostsee transportiert wird.

Man fragt sich bei derartigen Schritten immer, ob die Handelnden so dumm sind oder ob ihnen mögliche Folgen gleichgültig sind. Wie bitte meinen sie, verhindern zu können, dass sich auch bei ihnen irgendwann irgendwelche Container öffnen und einen Schwarm Drohnen ausschicken? Es gibt nur eine Weise, mit solchen Verhaltensweisen seitens staatlicher Akteure umzugehen: sie deutlich zu verurteilen und klarzustellen, dass es sich dabei um unberechenbare Mittel handelt, die nicht akzeptiert werden können.

Da das aber nicht abzusehen ist, muss man davon ausgehen, dass all die Strukturen, die unzählige Güter rund um den Globus verteilen, in den kommenden Jahren zunehmend fragiler werden. Solange, bis auch der Westen endlich einsieht, dass Kosten und Nutzen in keinem rational vertretbaren Verhältnis stehen.“

https://freedert.online/international/246657-ukrainische-drohnenangriff-und-welthandel/

 

Wird sich Russland provozieren lassen?

 

Harald Kujat: „Sie haben mit Blick auf die vorherigen Angriffe auf den Flugplatz bei Engels bereits 2022 und auf das russische Frühwarnradar 2024 vor möglichen Folgen bis hin zu einem Atomschlag gewarnt. Mit welchen russischen Reaktionen rechnen Sie als Militär auf den Angriff, den es jetzt gegeben hat? Präsident Putin soll gesagt haben, jetzt gebe es keine roten Linien mehr und Kiew werde das bereuen.

Zunächst einmal gab es keine sofortige Reaktion, und das ist eine positive Entwicklung: Die für heute angesetzten Verhandlungen finden tatsächlich statt, was man als positiv verbuchen sollte. Zweitens, wie immer in solchen Fällen: Wenn eine Seite mit einer bestimmten Maßnahme vorprescht, reagiert die andere. Wir vergessen oft Clausewitz’ Lehre, dass Krieg ein Akt der Gewalt ist. Jede Seite gibt der anderen das Gesetz vor, die andere folgt, und daraufhin erfolgt wiederum eine Reaktion – bis zum Äußersten. Das wird im modernen Sprachgebrauch als Eskalation bezeichnet. Wir können also sicher sein, dass Russland zurückschlagen wird.

Allerdings gehe ich davon aus, dass Russland wohl nicht in gleicher Weise reagieren wird. Stattdessen wird es wahrscheinlich die Kampfhandlungen auf dem Gefechtsfeld intensivieren und die Luftangriffe zur Schwächung der ukrainischen Verteidigung verstärken. Da die Lage der Ukraine ohnehin äußerst kritisch ist und wenn Russland zusätzliche Anstrengungen unternimmt, wird sich die militärische Lage erheblich zulasten der Ukraine verändern. Dies ist zwar eine naheliegende Annahme, doch wissen wir natürlich nicht, wie Russland tatsächlich reagieren wird.

Gibt es Anzeichen, dass die russische Strategie stets eine besonnene, aber klare anstatt einer hitzigen Reaktion vorsieht? Im Internet wurden ja sofort Forderungen nach einem Atomschlag gemäß der russischen Nukleardoktrin laut.

Was man festhalten muss und im Westen häufig unterschätzt wird, ist der große Unterschied zwischen den Eskalationsstrategien des Westens (insbesondere der USA) und Russlands. Der Westen eskaliert in kleinen Schritten: Man wartet ab, wie der Gegner reagiert – oder ob er überhaupt reagiert – und unternimmt dann den nächsten Schritt. So behält man die Kontrolle über die Eskalation. Die russische Toleranzschwelle ist hingegen wesentlich größer. Russland wartet ab, schlägt dann aber an einem bestimmten Punkt hart zurück. Das Problem dabei ist, dass bei einer solchen Eskalationsstrategie nur sehr schwer zu kalkulieren ist, wann und wie ein solcher Gegenschlag erfolgt. Dies macht die russische Reaktion so unvorhersehbar.

Letztlich hängt die russische Reaktion davon ab, welche strategischen Ziele Moskau verfolgt. Wenn das Ziel eine schnelle und totale Niederlage der Ukraine wäre, fiele die Reaktion anders aus, als wenn Russland weiterhin eine Verhandlungslösung des Krieges als primäre Option anstrebt. Bislang sehen wir Letzteres. Wir können nur hoffen und erwarten, dass dies so bleibt und keine Reaktion erfolgt, die jede Verhandlungsmöglichkeit zunichtemacht.

Eine allerletzte Frage, auch angesichts Ihrer vorherigen Warnung: Ist die Welt einem Atomkrieg jetzt wieder ein Stück näher gerückt?

Nein, das glaube ich nicht. Entscheidend ist immer, dass die beiden nuklearen Supermächte ihre Verbindung aufrechterhalten. Es ist von höchster Wichtigkeit, dass Aktionen Dritter, wie in diesem Fall die der Ukraine, von beiden Nuklearmächten korrekt eingeordnet werden. Beide verfolgen weiterhin das übergeordnete Interesse, einen nuklearen Schlagabtausch zu verhindern. Das ist der entscheidende Punkt: Man darf sich nicht in eine ungewollte Eskalationsspirale hineinziehen lassen.

Wir können sehr deutlich erkennen, dass weder die Vereinigten Staaten noch Russland das geringste Interesse an einem Konflikt zwischen diesen beiden Großmächten haben. Genau deshalb ist es absolut essenziell, dass diese Verbindung – früher als „heißer Draht“ bekannt – zwischen den beiden Seiten aufrechterhalten wird.

Am Rande bemerkt: Der Endpunkt dieser bilateralen Verbindung in Russland nennt sich „Nuclear Risk Reduction Center“. Dies verdeutlicht das selbstgewählte Etikett für die deeskalierenden Maßnahmen zwischen diesen beiden Supermächten.“

https://www.nachdenkseiten.de/?p=133920

 

Peter Hänseler / Andreas Mylaeus / René Zittlau / Denis Dobrin: „Es war ein Fehler zu glauben, dass die Russen ihre Strategie ändern würden. Sie reisten nach Istanbul, wo gestern die zweite Verhandlungsrunde stattfand. Die Verhandlungen machten Fortschritte, wenn auch nur geringfügige. RT berichtet: "Laut Medinsky einigten sich beide Seiten auch auf den bislang größten Austausch von Kriegsgefangenen. Der Austausch umfasst alle kranken und schwer verwundeten Kriegsgefangenen sowie alle Gefangenen unter 25 Jahren." "Es werden mindestens 1.000 Personen von jeder Seite sein, möglicherweise mehr", erklärte der Berater des Präsidenten. Moskau wird nächste Woche einseitig die sterblichen Überreste von 6.000 ukrainischen Soldaten Kiew zurückgeben. Dies wird eine angemessene ‚christliche Bestattung' ermöglichen. Russland hat außerdem eine mehrtägige Waffenruhe in mehreren Frontgebieten vorgeschlagen, um die Bergung der Leichen gefallener Soldaten zu erleichtern und mögliche Krankheitsausbrüche aufgrund der mit Beginn des Sommers steigenden Temperaturen zu verhindern.

RT hat ebenfalls Informationen über den russischen Friedensvorschlag veröffentlicht. Es gibt keine Überraschungen und keine Änderungen in der Position Russlands.

- Kiew wird aufgefordert, seine Truppen aus den ehemaligen ukrainischen Gebieten, die sich Russland angeschlossen haben, abzuziehen und seinen neutralen und atomwaffenfreien Status zu bestätigen.

- Kiew müsse seinen neutralen Status bekräftigen und ein Verbot jeglicher militärischer Aktivitäten von Drittstaaten auf ukrainischem Territorium einführen sowie internationale Verträge, die mit diesem Status unvereinbar sind, kündigen.

- Das Memorandum erwartet von der Ukraine, dass sie bestimmte Grenzen für die Größe ihrer Streitkräfte sowie für militärische Ausrüstung festlegt, ohne jedoch konkrete Zahlen zu nennen.

- Alle ukrainischen nationalistischen bewaffneten Gruppen innerhalb der Streitkräfte und der Nationalgarde müssten aufgelöst werden.

- Kiew müsse die Rechte der russischen und russischsprachigen Bevölkerung in der Ukraine garantieren und Russisch den Status einer Amtssprache gewähren, die Verfolgung der ukrainisch-orthodoxen Kirche beenden, Nazi-Propaganda und alle nationalistischen Gruppen verbieten sowie die gegen Moskau verhängten Sanktionen aufheben.

Dies war keine Überraschung. In einem der nächsten Artikel werden wir unter anderem darauf eingehen, dass die Ukraine und die EU sich als Sieger verhalten, obwohl sie den Krieg verlieren.

Fazit

Der Angriff war ein taktischer Erfolg, der die Ukraine als eine Kraft darstellte, die noch einen Puls hat, aber nicht mehr. Sie hat keinen Einfluss auf das Kriegsgeschehen, wo die russischen Fortschritte sich stetig beschleunigen.

Ob Präsident Putin den Konflikt eskalieren wird, indem er Entscheidungszentren in Kiew oder sogar NATO-Mitglieder ins Visier nimmt, wäre reine Spekulation über seine zen-buddhistische und berühmte Geduld gegenüber dem Westen. Wir sollten nicht spekulieren.

Die wichtigste Frage betrifft nicht Moskau, sondern Washington. Präsident Trump wird ein großes Glaubwürdigkeitsproblem gegenüber den Russen haben. Ob er davon wusste oder nicht, ist für Russland nicht von großer Bedeutung. Die Tatsache jedoch, dass die oben diskutierte rote Linie überschritten wurde, könnte langfristige Auswirkungen auf die Beziehungen haben. Auf jeden Fall bestätigt die offensichtlich uneinheitliche Haltung der Trump-Regierung gegenüber Russland der russischen Führung einmal mehr, dass man den USA nicht trauen kann.“

https://forumgeopolitica.com/de/artikel/operation-spiderweb-angriff-der-ukraine-und-der-nato-auf-russland-ein-neues-pearl-harbor-vollstandige-eskalation-sind-die-fanatiker-zuruck-fakten-und-analyse-1021

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider | 31. Mai

Meinungsfreiheit für Links-Terroristen! - Im neuen Wochenkommentar geht es heute um einen rechten Alleingang von Bundeskanzler Christian Stocker, um baldige Steuergerechtigkeit UND um den Auftritt von RAF-Terrorist Karl-Heinz Dellwo in Wien, während ein österreichischer Rechtsextremer in Bayern auftritt!

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa18mk6ri3a5n3r1yw4y/

 

Friedrich Merz und der Schutzanspruch

https://www.youtube.com/watch?v=47IDz39fzpU

 

Hasstalavista- Serdar reagiert auf Mansplaining

https://www.youtube.com/watch?v=AJPKXdbG8E0

 

Simone Solga: Faule Rentner, tote Hühner | Folge 167

https://www.youtube.com/watch?v=umj-Evry_9E

 

Luftbrücken / Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 192

https://www.youtube.com/watch?v=dYXRVZz5xT8

 

HallMack  Aktuelle Kamera 136 - Das Paderborn Ritual

https://www.frei3.de/post/6275481d-d598-45a5-a2b1-7b030676a71f

 

HallMack  Aktuelle Kamera 137 - Das AfD Attentat

https://www.frei3.de/post/2aa4dabb-a42e-4746-aaa0-4558b6ffaa02

 

Vatertag 2025 bleibt stabil #family

https://www.youtube.com/watch?v=Z3nCBO6wU6o

 

#waffenverbotszone #dithmarschen # hamburg

https://www.youtube.com/watch?v=RfigpRUmL54

 

Sagt die Oma gegen RECHT(S) …

https://www.youtube.com/watch?v=eFrkKXsOJrg

 

Sinnlose Gewalt in einer Demokratie…

https://www.youtube.com/watch?v=QErbY-tKyxA

 

Die Jugend in Paris ist verloren

https://www.youtube.com/watch?v=iYrYLv03zzo

 

Unser gemeinsames Projekt

https://www.youtube.com/watch?v=GlEgnnxT7cw

 

Regierung zerbricht am Asylstreit in NL

https://www.youtube.com/watch?v=3X474mnufoI