Heine subversiv, Teil 2

Hier kommt Teil 2 vom subversiven Heinrich Heine.

 

Schlachtfeld bei Hastings

 

Der Abt von Waltham seufzte tief,

Als er die Kunde vernommen,

Daß König Harold elendiglich

Bei Hastings umgekommen.

 

Zwei Mönche, Asgod und Ailrik genannt,

Die schickt' er aus als Boten,

Sie sollten suchen die Leiche Harolds

Bei Hastings unter den Toten.

 

Die Mönche gingen traurig fort

Und kehrten traurig zurücke:

»Hochwürdiger Vater, die Welt ist uns gram,

Wir sind verlassen vom Glücke.

 

Gefallen ist der beßre Mann,

Es siegte der Bankert, der schlechte,

Gewappnete Diebe verteilen das Land

Und machen den Freiling zum Knechte.

 

Der lausigste Lump aus der Normandie

Wird Lord auf der Insel der Briten;

Ich sah einen Schneider aus Bayeux, er kam

Mit goldnen Sporen geritten.

 

Weh dem, der jetzt ein Sachse ist!

Ihr Sachsenheilige droben

Im Himmelreich, nehmt euch in acht,

Ihr seid der Schmach nicht enthoben.

 

Jetzt wissen wir, was bedeutet hat

Der große Komet, der heuer

Blutrot am nächtlichen Himmel ritt

Auf einem Besen von Feuer.

 

Bei Hastings in Erfüllung ging

Des Unsterns böses Zeichen,

Wir waren auf dem Schlachtfeld dort

Und suchten unter den Leichen.

 

Wir suchten hin, wir suchten her,

Bis alle Hoffnung verschwunden -

Den Leichnam des toten Königs Harold,

Wir haben ihn nicht gefunden.«

 

Asgod und Ailrik sprachen also;

Der Abt rang jammernd die Hände,

Versank in tiefe Nachdenklichkeit

Und sprach mit Seufzen am Ende:

 

»Zu Grendelfield am Bardenstein,

Just in des Waldes Mitte,

Da wohnet Edith Schwanenhals

In einer dürft'gen Hütte.

 

Man hieß sie Edith Schwanenhals,

Weil wie der Hals der Schwäne

Ihr Nacken war; der König Harold,

Er liebte die junge Schöne.

 

Er hat sie geliebt, geküßt und geherzt,

Und endlich verlassen, vergessen.

Die Zeit verfließt; wohl sechzehn Jahr'

Verflossen unterdessen.

 

Begebt euch, Brüder, zu diesem Weib

Und laßt sie mit euch gehen

Zurück nach Hastings, der Blick des Weibs

Wird dort den König erspähen.

 

Nach Waltham-Abtei hierher alsdann

Sollt ihr die Leiche bringen,

Damit wir christlich bestatten den Leib

Und für die Seele singen.«

 

Um Mitternacht gelangten schon

Die Boten zur Hütte im Walde:

»Erwache, Edith Schwanenhals,

Und folge uns alsbalde.

 

Der Herzog der Normannen hat

Den Sieg davongetragen,

Und auf dem Feld bei Hastings liegt

Der König Harold erschlagen.

 

Komm mit nach Hastings, wir suchen dort

Den Leichnam unter den Toten,

Und bringen ihn nach Waltham-Abtei,

Wie uns der Abt geboten.«

 

Kein Wort sprach Edith Schwanenhals,

Sie schürzte sich geschwinde

Und folgte den Mönchen; ihr greisendes Haar,

Das flatterte wild im Winde.

 

Es folgte barfuß das arme Weib

Durch Sümpfe und Baumgestrüppe.

Bei Tagesanbruch gewahrten sie schon

Zu Hastings die kreidige Klippe.

 

Der Nebel, der das Schlachtfeld bedeckt

Als wie ein weißes Leilich,

Zerfloß allmählich; es flatterten auf

Die Dohlen und krächzten abscheulich.

 

Viel tausend Leichen lagen dort

Erbärmlich auf blutiger Erde,

Nackt ausgeplündert, verstümmelt, zerfleischt,

Daneben die Äser der Pferde.

 

Es wadete Edith Schwanenhals

Im Blute mit nackten Füßen;

Wie Pfeile aus ihrem stieren Aug'

Die forschenden Blicke schießen.

 

Sie suchte hin, sie suchte her,

Oft mußte sie mühsam verscheuchen

Die fraßbegierige Rabenschar;

Die Mönche hinter ihr keuchen.

 

Sie suchte schon den ganzen Tag,

Es ward schon Abend - plötzlich

Bricht aus der Brust des armen Weibs

Ein geller Schrei, entsetzlich.

 

Gefunden hat Edith Schwanenhals

Des toten Königs Leiche.

Sie sprach kein Wort, sie weinte nicht,

Sie küßte das Antlitz, das bleiche.

 

Sie küßte die Stirne, sie küßte den Mund,

Sie hielt ihn fest umschlossen;

Sie küßte auf des Königs Brust

Die Wunde blutumflossen.

 

Auf seiner Schulter erblickt sie auch -

Und sie bedeckt sie mit Küssen -

Drei kleine Narben, Denkmäler der Lust,

Die sie einst hineingebissen.

 

Die Mönche konnten mittlerweil'

Baumstämme zusammenfugen;

Das war die Bahre, worauf sie alsdann

Den toten König trugen.

 

Sie trugen ihn nach Waltham-Abtei,

Daß man ihn dort begrübe;

Es folgte Edith Schwanenhals

Der Leiche ihrer Liebe.

 

Sie sang die Totenlitanei'n

In kindisch frommer Weise;

Das klang so schauerlich in der Nacht -

Die Mönche beteten leise. –

 

 

Schnapphahn und Schnapphenne

 

Derweilen auf dem Lotterbette

Mich Lauras Arm umschlang - der Fuchs,

Ihr Herr Gemahl, aus meiner Buchs'

Stibitzt er mir die Bankbillette.

 

Da steh ich nun mit leeren Taschen!

War Lauras Kuß gleichfalls nur Lug?

Ach! Was ist Wahrheit? Also frug

Pilat und tät die Händ' sich waschen.

 

Die böse Welt, die so verdorben,

Verlaß ich bald, die böse Welt.

Ich merke: hat der Mensch kein Geld,

So ist der Mensch schon halb gestorben.

 

Nach euch, ihr ehrlich reinen Seelen,

Die ihr bewohnt das Reich des Lichts,

Sehnt sich mein Herz. Dort braucht ihr nichts,

Und braucht deshalb auch nicht zu stehlen.

 

 

Schwarze Röcke

 

Schwarze Röcke, Seidenstrümpfe

weiße, höfliche Manschetten,

sanfte Reden, embrassieren,

wenn sie doch nur Herzen hätten.

 

Herzen in der Brust und Liebe,

warme Liebe in dem Herzen;

ach, mich tötet ihr Gesinge

von erlogenen Liebesschmerzen.

 

Auf die Berge will ich steigen

wo die frommen Hütten stehen

wo die Brust sich frei erschliesset

und die freien Lüfte wehen.

 

Auf die Berge will ich steigen

wo die dunklen Tannen ragen,

Bäche rauschen, Vögel singen

und die stolzen Wolken jagen.

 

Lebet wohl, ihr glatten Säle,

glatte Herren, glatte Fraun′,

auf die Berge will ich steigen,

lachend auf euch niederschaun.

 

 

Selten habt ihr mich verstanden

 

Selten habt ihr mich verstanden,

Selten auch verstand ich euch,

Nur wenn wir im Kot uns fanden,

So verstanden wir uns gleich.

 

 

Sie haben mich gequälet

 

Sie haben mich gequälet,

Geärgert blau und blaß,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

 

Sie haben das Brot mir vergiftet,

Sie gossen mir Gift ins Glas,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

 

Doch sie, die mich am meisten

Gequält, geärgert, betrübt,

Die hat mich nie gehasset,

Und hat mich nie geliebt.

 

 

Sie saßen und tranken am Teetisch

 

Sie saßen und tranken am Teetisch,

Und sprachen von Liebe viel.

Die Herren, die waren ästhetisch,

Die Damen von zartem Gefühl.

 

»Die Liebe muß sein platonisch«,

Der dürre Hofrat sprach.

Die Hofrätin lächelt ironisch,

Und dennoch seufzet sie: »Ach!«

 

Der Domherr öffnet den Mund weit:

»Die Liebe sei nicht zu roh,

Sie schadet sonst der Gesundheit.«

Das Fräulein lispelt: »Wieso?«

 

Die Gräfin spricht wehmütig:

»Die Liebe ist eine Passion!«

Und präsentieret gütig,

Die Tasse dem Herren Baron.

 

Am Tische war noch ein Plätzchen,

Mein Liebchen, da hast du gefehlt.

Du hättest so hübsch, mein Schätzchen,

Von deiner Liebe erzählt.

 

 

Simplicissimus I.

 

Der eine kann das Unglück nicht,

Der andre nicht das Glück verdauen.

Durch Männerhaß verdirbt der eine,

Der andre durch die Gunst der Frauen.

 

Als ich dich sah zum erstenmal,

War fremd dir alles galante Gehöfel;

Es deckten die plebejischen Hände

Noch nicht Glacéhandschuhe von Rehfell.

 

Das Röcklein, das du trugest, war grün

Und zählte schon sehr viele Lenze;

Die Ärmel zu kurz, zu lang die Schöße,

Erinnernd an Bachstelzenschwänze.

 

Du trugest ein Halstuch, das der Mama

Als Serviette gedienet hatte;

Noch wiegte sich nicht dein Kinn so vornehm

In einer gestickten Atlaskrawatte.

 

Die Stiefel sahen so ehrlich aus,

Als habe Hans Sachs sie fabrizieret;

Noch nicht mit gleißend französischem Firnis,

Sie waren mit deutschem Tran geschmieret.

 

Nach Bisam und Moschus rochest du nicht,

Am Halse hing noch keine Lorgnette,

Du hattest noch keine Weste von Sammet

Und keine Frau und goldne Kette.

 

Du trugest dich zu jener Zeit

Ganz nach der allerneusten Mode

Von Schwäbisch Hall - Und dennoch, damals

War deines Lebens Glanzperiode.

 

Du hattest Haare auf dem Kopf,

Und unter den Haaren, groß und edel,

Wuchsen Gedanken - aber jetzo

Ist kahl und leer dein armer Schädel.

 

Verschwunden ist auch der Lorbeerkranz,

Der dir bedecken könnte die Glatze -

Wer hat dich so gerauft? Wahrhaftig,

Siehst aus wie eine geschorene Katze!

 

Die goldnen Dukaten des Schwiegerpapas,

Des Seidenhändlers, sind auch zerronnen -

Der Alte klagt: bei der deutschen Dichtkunst

Habe er keine Seide gesponnen.

 

Ist das der Lebendige, der die Welt

Mit all ihren Knödeln, Dampfnudeln und Würsten

Verschlingen wollte, und in den Hades

Verwies den Pückler-Muskau, den Fürsten?

 

Ist das der irrende Ritter, der einst,

Wie jener andre, der Manchaner,

Absagebriefe schrieb an Tyrannen,

Im Stile der kecksten Tertianer?

 

Ist das der Generalissimus

Der deutschen Freiheit, der Gonfaloniere

Der Emanzipation, der hoch zu Rosse

Einherritt vor seinem Freischarenheere?

 

Der Schimmel, den er ritt, war weiß,

Wie alle Schimmel, worauf die Götter

Und Helden geritten, die längst verschimmelt;

Begeistrung jauchzte dem Vaterlandsretter.

 

Er war ein reitender Virtuos,

Ein Liszt zu Pferde, ein somnambüler

Marktschreier, Hansnarr, Philistergünstling,

Ein miserabler Heldenspieler!

 

Als Amazone ritt neben ihm

Die Gattin mit der langen Nase;

Sie trug auf dem Hut eine kecke Feder,

Im schönen Auge blitzte Ekstase.

 

Die Sage geht, es habe die Frau

Vergebens bekämpft den Kleinmut des Gatten,

Als Flintenschüsse seine zarten

Unterleibsnerven erschüttert hatten.

 

Sie sprach zu ihm: »Sei jetzt kein Has',

Entmemme dich deiner verzagten Gefühle.

Jetzt gilt es zu siegen oder zu sterben -

Die Kaiserkrone steht auf dem Spiele.

 

Denk an die Not des Vaterlands

Und an die eignen Schulden und Nöten.

In Frankfurt laß ich dich krönen, und Rothschild

Borgt dir wie andren Majestäten.

 

Wie schön der Mantel von Hermelin

Dich kleiden wird! Das Vivatschreien,

Ich hör es schon; ich seh auch die Mädchen,

Die weißgekleidet dir Blumen streuen« -

 

Vergebliches Mahnen! Antipathien

Gibt es, woran die Besten siechen,

Wie Goethe nicht den Rauch des Tabaks,

Kann unser Held kein Pulver riechen.

 

Die Schüsse knallen - der Held erblaßt,

Er stottert manche unsinnige Phrase,

Er phantasieret gelb - die Gattin

Hält sich das Tuch vor der langen Nase.

 

So geht die Sage - Ist sie wahr?

Wer weiß es? Wir Menschen sind nicht vollkommen.

Sogar der große Horatius Flaccus

Hat in der Schlacht Reißaus genommen.

 

Das ist auf Erden des Schönen Los!

Die Feinen gehn unter, ganz wie die Plumpen;

Ihr Lied wird Makulatur, sie selber,

Die Dichter, werden am Ende Lumpen.

 

 

Stoßseufzer

 

Unbequemer neuer Glauben!

Wenn sie uns den Herrgott rauben,

Hat das Fluchen auch ein End' -

Himmel-Herrgott-Sakrament!

 

Wir entbehren leicht das Beten,

Doch das Fluchen ist vonnöten,

Wenn man gegen Feinde rennt -

Himmel-Herrgott-Sakrament!

 

Nicht zum Lieben, nein, zum Hassen

Sollt ihr uns den Herrgott lassen,

Weil man sonst nicht fluchen könnt -

Himmel-Herrgott-Sakrament!

 

 

Stunden, Tage, Ewigkeiten

 

Stunden, Tage, Ewigkeiten

Sind es, die wie Schnecken gleiten;

Diese grauen Riesenschnecken

Ihre Hörner weit ausrecken.

 

Manchmal in der öden Leere,

Manchmal in dem Nebelmeere

Strahlt ein Licht, das süß und golden,

Wie die Augen meiner Holden.

 

Doch im selben Nu zerstäubet

Diese Wonne, und mir bleibet

Das Bewußtsein nur, das schwere,

Meiner schrecklichen Misere.

 

 

Symbolik des Unsinns

 

Wir heben nun zu singen an

Das Lied von einer Nummer,

Die ist geheißen Nummer Drei;

Nach Freuden kommt der Kummer.

 

Arabischen Ursprungs war sie zwar,

Doch christentümlich frummer

In ganz Europa niemand war

Wie jene brave Nummer.

 

Sie war ein Muster der Sittlichkeit

Und wurde rot wie ein Hummer,

Fand sie den Knecht im Bette der Magd;

Gab beiden einen Brummer.

 

Des Morgens trank sie den Kaffee

Um sieben Uhr im Summer,

Im Winter um neun, und in der Nacht

Genoß sie den besten Schlummer.

 

Jetzt aber ändert sich der Reim,

Und ändern sich die Tage;

Es muß die arme Nummer Drei

Erdulden Pein und Plage.

 

Da kam ein Schuster und sagte: der Kopf

Der Nummer Drei, der sähe

Wie eine kleine Sieben aus,

Die auf einem Halbmond stehe.

 

Die Sieben sei aber die mystische Zahl

Der alten Pythagoreer,

Der Halbmond bedeute Dianendienst,

Er mahne auch an Sabäer.

 

Sie selber, die Drei, sei Schibboleth

Des Oberbonzen von Babel;

Durch dessen Buhlschaft sie einst gebar

Die heil'ge Dreieinigkeitsfabel.

 

Ein Kürschner bemerkte dagegen: die Drei

Sie eine fromme Trulle,

Verehrt von unsern Vätern, die einst

Geglaubt an jede Schrulle.

 

Da war ein Schneider, der lächelnd sprach,

Daß gar nicht existiere

Die Nummer Drei, daß sie sich nur

Befinde auf dem Papiere.

 

Als solches hörte die arme Drei,

Wie eine verzweifelte Ente,

Sie wackelte hin, sie wackelte her,

Sie jammerte und flennte:

 

»Ich bin so alt wie das Meer und der Wald,

Wie die Stern', die am Himmel blinken;

Sah Reiche entstehn, sah Reiche vergehn

Und Völker aufsteigen und sinken.

 

Ich stand am schnurrenden Webstuhl der Zeit

Wohl manches lange Jahrtausend;

Ich sah der Natur in den schaffenden Bauch,

Das wogte brausend und sausend.

 

Und dennoch widerstand ich dem Sturm

Der sinnlich dunkeln Gewalten -

Ich habe meine Jungferschaft

In all dem Spektakel behalten.

 

Was hilft mir meine Tugend jetzt?

Mich höhnen Weise und Toren;

Die Welt ist schlecht und ungerecht,

Läßt niemand ungeschoren.

 

Doch tröste dich, mein Herz, dir blieb

Dein Lieben, Hoffen, Glauben,

Auch guter Kaffee und ein Schlückchen Rum,

Das kann keine Skepsis mir rauben.«

 

 

Unstern

 

Der Stern erstrahlte so munter,

Da fiel er vom Himmel herunter.

Du fragst mich, Kind, was Liebe ist?

Ein Stern in einem Haufen Mist.

 

Wie 'n räudiger Hund, der verrecket,

So liegt er mit Unrat bedecket.

Es kräht der Hahn, die Sau, sie grunzt,

Im Kote wälzt sich ihre Brunst.

 

Oh, fiel' ich doch in den Garten,

Wo die Blumen meiner harrten,

Wo ich mir oft gewünschet hab

Ein reinliches Sterben, ein duftiges Grab!

 

 

Unterwelt

 

I

»Blieb' ich doch ein Junggeselle!« -

Seufzet Pluto tausendmal -

»Jetzt, in meiner Eh'standsqual,

Merk ich, früher ohne Weib

War die Hölle keine Hölle.

 

Blieb' ich doch ein Junggeselle!

Seit ich Proserpinen hab,

Wünsch ich täglich mich ins Grab!

Wenn sie keift, so hör ich kaum

Meines Zerberus Gebelle.

 

Stets vergeblich, stets nach Frieden

Ring ich. Hier im Schattenreich

Kein Verdammter ist mir gleich!

Ich beneide Sisyphus

Und die edlen Danaiden.«

 

II

Auf goldenem Stuhl, im Reiche der Schatten,

Zur Seite des königlichen Gatten,

Sitzt Proserpine

Mit finstrer Miene.

Und im Herzen seufzet sie traurig:

 

»Ich lechze nach Rosen, nach Sangesergüssen

Der Nachtigall, nach Sonnenküssen -

Und hier unter bleichen

Lemuren und Leichen

Mein junges Leben vertraur' ich!

 

Bin festgeschmiedet am Ehejoche,

In diesem verwünschten Rattenloche!

Und des Nachts die Gespenster,

Sie schaun mir ins Fenster,

Und der Styx, er murmelt so schaurig!

 

Heut hab ich den Charon zu Tische geladen -

Glatzköpfig ist er und ohne Waden -

Auch die Totenrichter,

Langweil'ge Gesichter -

In solcher Gesellschaft versaur' ich.«

 

III

Während solcherlei Beschwerde

In der Unterwelt sich häuft,

Jammert Ceres auf der Erde.

Die verrückte Göttin läuft,

Ohne Haube, ohne Kragen,

Schlotterbusig durch das Land,

Deklamierend jene Klagen,

Die euch allen wohlbekannt:

 

»Ist der holde Lenz erschienen?

Hat die Erde sich verjüngt?

Die besonnten Hügel grünen,

Und des Eises Rinde springt.

Aus der Ströme blauem Spiegel

Lacht der unbewölkte Zeus,

 

Milder wehen Zephirs Flügel,

Augen treibt das junge Reis.

In dem Hain erwachen Lieder,

Und die Oreade spricht:

›Deine Blumen kehren wieder,

Deine Tochter kehret nicht.‹

 

Ach wie lang ist's, daß ich walle

Suchend durch der Erde Flur!

Titan, deine Strahlen alle

Sandt ich nach der teuren Spur!

Keiner hat mir noch verkündet

Von dem lieben Angesicht,

Und der Tag, der alles findet,

Die Verlorne fand er nicht.

Hast du, Zeus, sie mir entrissen?

Hat, von ihrem Reiz gerührt,

Zu des Orkus schwarzen Flüssen

Pluto sie hinabgeführt?

 

Wer wird nach dem düstern Strande

Meines Grames Bote sein?

Ewig stößt der Kahn vom Lande,

Doch nur Schatten nimmt er ein.

Jedem sel'gen Aug' verschlossen

Bleibt das nächtliche Gefild',

Und solang der Styx geflossen,

Trug er kein lebendig Bild.

Nieder führen tausend Steige,

Keiner führt zum Tag zurück;

Ihre Träne bringt kein Zeuge

Vor der bangen Mutter Blick.«

 

IV

»Meine Schwiegermutter Ceres!

Laß die Klagen, laß die Bitten!

Dein Verlangen, ich gewähr es -

Habe selbst soviel gelitten!

 

Tröste dich, wir wollen ehrlich

Den Besitz de Tochter teilen,

Und sechs Monden soll sie jährlich

Auf der Oberwelt verweilen.

 

Hilft dir dort an Sommertagen

Bei den Ackerbaugeschäften;

Einen Strohhut wird sie tragen,

Wird auch Blumen daran heften.

 

Schwärmen wird sie, wenn den Himmel

Überzieht die Abendröte,

Und am Bach ein Bauerlümmel

Zärtlich bläst die Hirtenflöte.

 

Wird sich freun mit Gret' und Hänschen

Bei des Erntefestes Reigen;

Unter Schöpsen, unter Gänschen,

Wird sie sich als Löwin zeigen.

 

Süße Ruh'! Ich kann verschnaufen

Hier im Orkus unterdessen!

Punsch mit Lethe will ich saufen,

Um die Gattin zu vergessen.«

 

V

»Zuweilen dünkt es mich, als trübe

Geheime Sehnsucht deinen Blick -

Ich kenn es wohl, dein Mißgeschick:

Verfehltes Leben, verfehlte Liebel

 

Du nickst so traurig! Wiedergeben

Kann ich dir nicht die Jugendzeit -

Unheilbar ist dein Herzeleid:

Verfehlte Liebe, verfehltes Leben!«

 

 

Unvollkommenheit

 

Nichts ist vollkommen hier auf dieser Welt.

Der Rose ist der Stachel beigesellt;

Ich glaube gar, die lieben holden Engel

Im Himmel droben sind nicht ohne Mängel.

 

Der Tulpe fehlt der Duft. Es heißt am Rhein:

Auch Ehrlich stahl einmal ein Ferkelschwein.

Hätte Lucretia sich nicht erstochen,

Sie wär vielleicht gekommen in die Wochen.

 

Häßliche Füße hat der stolze Pfau.

Uns kann die amüsant geistreichste Frau

Manchmal langweilen wie die Henriade

Voltaires, sogar wie Klopstocks Messiade.

 

Die bravste, klügste Kuh kein Spanisch weiß,

Wie Maßmann kein Latein - Der Marmorsteiß

Der Venus von Canova ist zu glatte,

Wie Maßmanus Nase viel zu ärschig platte.

 

Im süßen Lied ist oft ein saurer Reim,

Wie Bienenstachel steckt im Honigseim.

Am Fuß verwundbar war der Sohn der Thetis,

Und Alexander Dumas ist ein Metis.

 

Der strahlenreinste Stern am Himmelzelt,

Wenn er den Schnupfen kriegt, herunterfällt.

Der beste Äpfelwein schmeckt nach der Tonne,

Und schwarze Flecken sieht man in der Sonne.

 

Du bist, verehrte Frau, du selbst sogar

Nicht fehlerfrei, nicht aller Mängel bar.

Du schaust mich an - du fragst mich, was dir fehle?

Ein Busen, und im Busen eine Seele.

 

 

Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend

 

Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend,

Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,

Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält

Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.

 

Die Winde pfeifen, hin und her bewegend

Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,

Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,

Nun kommt das Schlimmste noch, es regent.

 

 

Verkehrte Welt

 

Das ist ja die verkehrte Welt,

Wir gehen auf den Köpfen!

Die Jäger werden dutzendweis'

Erschossen von den Schnepfen.

 

Die Kälber braten jetzt den Koch,

Auf Menschen reiten die Gäule;

Für Lehrfreiheit und Rechte des Lichts

Kämpft die katholische Eule.

 

Der Häring wird ein Sansculott',

Die Wahrheit sagt uns Bettine,

Und ein gestiefelter Kater bringt

Den Sophokles auf die Bühne.

 

Ein Affe läßt ein Pantheon

Erbauen für deutsche Helden.

Der Maßmann hat sich jüngst gekämmt,

Wie deutsche Blätter melden.

 

Germanische Bären glauben nicht mehr

Und werden Atheisten;

Jedoch die französischen Papagei'n,

Die werden gute Christen.

 

Im uckermärk'schen Moniteur,

Da hat man's am tollsten getrieben:

Ein Toter hat dem Lebenden dort

Die schnödeste Grabschrift geschrieben.

 

Laßt uns nicht schwimmen gegen den Strom,

Ihr Brüder! Es hilft uns wenig!

Laßt uns besteigen den Templower Berg

Und rufen: »Es lebe der König!«

 

 

Vermächtnis

 

Nun mein Leben geht zu End',

Mach ich auch mein Testament;

Christlich will ich drin bedenken

Meine Feinde mit Geschenken.

 

Diese würd'gen, tugendfesten

Widersacher sollen erben

All mein Siechtum und Verderben,

Meine sämtlichen Gebresten.

 

Ich vermach euch die Koliken,

Die den Bauch wie Zangen zwicken,

Harnbeschwerden, die perfiden

Preußischen Hämorrhoiden.

 

Meine Krämpfe sollt ihr haben,

Speichelfluß und Gliederzucken,

Knochendarre in dem Rucken,

Lauter schöne Gottesgaben.

 

Kodizill zu dem Vermächtnis:

In Vergessenheit versenken

Soll der Herr eu'r Angedenken,

Er vertilge eu'r Gedächtnis.

 

 

Wahrhaftig

 

Wenn der Frühling kommt mit dem Sonnenschein,

Dann knospen und blühen die Blümlein auf;

Wenn der Mond beginnt seinen Strahlenlauf,

Dann schwimmen die Sternlein hintendrein;

Wenn der Sänger zwei süße Äuglein sieht,

Dann quellen ihm Lieder aus tiefem Gemüt; -

Doch Lieder und Sterne und Blümelein,

Und Äuglein und Mondglanz und Sonnenschein,

Wie sehr das Zeug auch gefällt,

So macht's doch noch lang keine Welt.

 

 

Walküren

 

Unten Schlacht. Doch oben schossen

Durch die Luft auf Wolkenrossen

Drei Walküren, und es klang

Schilderklirrend ihr Gesang:

 

»Fürsten hadern, Völker streiten,

Jeder will die Macht erbeuten;

Herrschaft ist das höchste Gut,

Höchste Tugend ist der Mut.

 

Heisa! vor dem Tod beschützen

Keine stolzen Eisenmützen,

Und das Heldenblut zerrinnt

Und der schlechtre Mann gewinnt.

 

Lorbeerkränze, Siegesbogen!

Morgen kommt er eingezogen,

Der den Bessern überwand

Und gewonnen Leut' und Land.

 

Bürgermeister und Senator

Holen ein den Triumphator,

Tragen ihm die Schlüssel vor,

Und der Zug geht durch das Tor.

 

Hei! da böllert's von den Wällen,

Zinken und Trompeten gellen,

Glockenklang erfüllt die Luft,

Und der Pöbel ›Vivat!‹ ruft.

 

Lächelnd stehen auf Balkonen

Schöne Fraun, und Blumenkronen

Werfen sie dem Sieger zu.

Dieser grüßt mit stolzer Ruh'.«

 

 

Wandere!

 

Wenn dich ein Weib verraten hat,

So liebe flink eine andre;

Noch besser wär es, du ließest die Stadt -

Schnüre den Ranzen und wandre!

 

Du findest bald einen blauen See,

Umringe von Trauerweiden;

Hier weinst du aus dein kleines

Weh Und deine engen Leiden.

 

Wenn du den steilen Berg ersteigst,

Wirst du beträchtlich ächzen;

Doch wenn du den felsigen Gipfel erreichst,

Hörst du die Adler krächzen.

 

Dort wirst du selbst ein Adler fast,

Du bist wie neugeboren,

Du fühlst dich frei, du fühlst: du hast

Dort unten nicht viel verloren.

 

 

Welcher Frevel ...

 

Welcher Frevel, Freund! Abtrünnig

Wirst du deiner fetten Hanne,

Und du liebst jetzt jene spinnig

Dürre, magre Marianne!

 

Läßt man sich vom Fleische locken,

Das ist immer noch verzeihlich;

Aber Buhlschaft mit den Knochen,

Diese Sünde ist abscheulich!

 

Das ist Satans böse Tücke,

Er verwirret unsre Sinne:

Wir verlassen eine Dicke,

Und wir nehmen eine Dünne!

 

 

Winter

 

Die Kälte kann wahrlich brennen

Wie Feuer. Die Menschenkinder

Im Schneegestöber rennen

Und laufen immer geschwinder.

 

Oh, bittre Winterhärte!

Die Nasen sind erfroren,

Und die Klavierkonzerte

Zerreißen uns die Ohren.

 

Weit besser ist es im Summer,

Da kann ich im Walde spazieren,

Allein mit meinem Kummer,

Und Liebeslieder skandieren.

 

 

Worte! Worte! keine Taten!

 

Worte! Worte! keine Taten!

Niemals Fleisch, geliebte Puppe,

Immer Geist und keinen Braten,

Kein Knödel in der Suppe!

 

Doch vielleicht ist dir zuträglich

Nicht die wilde Lendenkraft,

Welche galoppieret täglich

Auf dem Roß der Leidenschaft.

 

Ja, ich fürchte fast, es riebe,

Zartes Kind, dich endlich auf

Jene wilde Jagd der Liebe,

Amors Steeple-chase-Wettlauf.

 

Viel gesünder, glaub ich schier

Ist für dich ein kranker Mann

Als Liebhaber, der gleich mir

Kaum ein Glied bewegen kann.

 

Deshalb unsrem Herzensbunde,

Liebste, widme deine Triebe;

Solches ist dir sehr gesund,

Eine Art Gesundheitsliebe.

 

 

Yolante und Marie

 

I

Diese Damen, sie verstehen,

Wie man Dichter ehren muß:

Gaben mir ein Mittagessen,

Mir und meinem Genius.

 

Ach! die Suppe war vortrefflich,

Und der Wein hat mich erquickt,

Das Geflügel, das war göttlich,

Und der Hase war gespickt.

 

Sprachen, glaub ich, von der Dichtkunst,

Und ich wurde endlich satt;

Und ich dankte für die Ehre,

Die man mir erwiesen hat.

 

II

In welche soll ich mich verlieben,

Da beide liebenswürdig sind?

Ein schönes Weib ist noch die Mutter,

Die Tochter ist ein schönes Kind.

 

Die weißen, unerfahrnen Glieder,

Sie sind so rührend anzusehn!

Doch reizend sind geniale Augen,

Die unsre Zärtlichkeit verstehn.

 

Es gleicht mein Herz dem grauen Freunde,

Der zwischen zwei Gebündel Heu

Nachsinnlich grübelt, welch' von beiden

Das allerbeste Futter sei.

 

III

Die Flaschen sind leer, das Frühstück ist gut,

Die Dämchen sind rosig erhitzet;

Sie lüften das Mieder mit Übermut,

Ich glaube, sie sind bespitzet.

 

Die Schulter wie weiß, die Brüstchen wie nett!

Mein Herz erbebet vor Schrecken.

Nun werfen sie lachend sich aufs Bett,

Und hüllen sich ein mit den Decken.

 

Sie ziehen nun gar die Gardinen vor,

Und schnarchen am End' um die Wette.

Da steh ich im Zimmer ein einsamer Tor,

Betrachte verlegen das Bette.

 

IV

Jugend, die mir täglich schwindet,

Wird durch raschen Mut ersetzt,

Und mein kühnrer Arm umwindet

Noch viel schlankre Hüften jetzt.

 

Tat auch manche sehr erschrocken,

Hat sie doch sich bald gefügt;

Holder Zorn, verschämtes Stocken

Wird von Schmeichelei besiegt.

 

Doch, wenn ich den Sieg genieße,

Fehlt das Beste mir dabei.

Ist es die verschwundne, süße,

Blöde Jugendeselei?

 

 

Zu fragmentarisch ist Welt und Leben!

 

Zu fragmentarisch ist Welt und Leben!

Ich will mich zum deutschen Professor begeben.

Der weiß das Leben zusammenzusetzen,

Und er macht ein verständlich System daraus;

Mit seinen Nachtmützen und Schlafrockfetzen

Stopft er die Lücken des Weltenbaus.

 

 

Zum Hausfrieden

 

Viele Weiber, viele Flöhe,

Viele Flöhe, vieles Jucken -

Tun sie heimlich dir ein Wehe,

Darfst du dennoch dich nicht mucken,

 

Denn sie rächen, schelmisch lächelnd,

Sich zur Nachtzeit - Willst du drücken

Sie ans Herze, lieberöchelnd,

Ach, da drehn sie dir den Rücken.

 

 

Zwei Ritter

 

Crapülinski und Waschlapski,

Polen aus der Polackei,

Fochten für die Freiheit, gegen

Moskowitertyrannei.

 

Fochten tapfer und entkamen

Endlich glücklich nach Paris -

Leben bleiben, wie das Sterben

Für das Vaterland, ist süß.

 

Wie Achilles und Patroklus,

David und sein Jonathan,

Liebten sich die beiden Polen,

Küßten sich: »Kochan! Kochan!«

 

Keiner je verriet den andern,

Blieben Freunde, ehrlich, treu,

Ob sie gleich zwei edle Polen,

Polen aus der Polackei.

 

Wohnten in derselben Stube,

Schliefen in demselben Bette;

Eine Laus und eine Seele,

Kratzten sie sich um die Wette.

 

Speisten in derselben Kneipe,

Und da keiner wollte leiden,

Daß der andre für ihn zahle,

Zahlte keiner von den beiden.

 

Auch dieselbe Henriette

Wäscht für beide edle Polen;

Trällernd kommt sie jeden Monat -

Um die Wäsche abzuholen.

 

Ja, sie haben wirklich Wäsche,

Jeder hat der Hemden zwei,

Ob sie gleich zwei edle Polen,

Polen aus der Polackei.

 

Sitzen heute am Kamine,

Wo die Flammen traulich flackern;

Draußen Nacht und Schneegestöber

Und das Rollen von Fiakern.

 

Eine große Bowle Punsch

(Es versteht sich, unverzückert,

Unversäuert, unverwässert)

Haben sie bereits geschlückert.

 

Und von Wehmut wird beschlichen

Ihr Gemüte; ihr Gesicht

Wird befeuchtet schon von Zähren,

Und der Crapülinski spricht:

 

»Hätt ich doch hier in Paris

Meinen Bärenpelz, den lieben S

Schlafrock und die Katzfellnachtmütz',

Die im Vaterland geblieben!«

 

Ihm erwiderte Waschlapski:

»O du bist ein treuer Schlachzitz,

Denkest immer an der Heimat

Bärenpelz und Katzfellnachtmütz'.

 

Polen ist noch nicht verloren,

Unsre Weiber, sie gebären,

Unsre Jungfraun tun dasselbe,

Werden Helden uns bescheren,

 

Helden, wie der Held Sobieski,

Wie Schelmuffski und Uminski,

Eskrokewitsch, Schubiakski,

Und der große Eselinski.«

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider | 07.02.

Im neuen Wochenkommentar geht es heute darum, wer in unserer Demokratie wen kontrolliert - ohne, dass es der andere weiß!

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aajjgq3v4ciam6wzd474/

 

Das gemeinste Geräusch auf der Welt

 

https://www.youtube.com/watch?v=bz0YOa7I6gQ

 

Chrupalla vs. Miosga

 

https://www.youtube.com/watch?v=1cyHZjIJmBY

 

" Alles meins !! "

 

https://www.youtube.com/watch?v=0nSQDG0D5eA

 

Hasstalavista- Serdar reagiert auf Harvey (Reupload)

 

https://www.youtube.com/watch?v=jt6bi9wIhXM

 

Simone Solga: Rechtsstaat oder Linksstaat | Folge 202

 

https://www.youtube.com/watch?v=F87SmoeP42k

 

Alles Fasching! / Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 216

 

https://www.youtube.com/watch?v=iPVdr8WY49w

 

HallMack  Lichtgestalten deutscher Politik - Aktuelle Kamera 188

 

https://www.frei3.de/post/71a4e032-26c8-4ebf-91c2-3b89bb9b3d80

 

HallMack  Aktuelle Kamera 189 - SPD probt den Klassenkampf

 

https://www.frei3.de/post/be23da08-1c89-4026-8164-ddb2c3d86805

 

Bin ich gekauft oder Hirnverbrannt ??!!

 

https://www.youtube.com/watch?v=-EBlndWhvcU