Die englische Königin zu Besuch in Deutschland

 

Für jemand, der politisch nichts zu sagen hat, war die Berichterstattung maßlos übertrieben.

 

Griechenland

 

Die Hetze gegen Griechenland geht weiter. Lässt man mal politische oder wirtschaftliche Sachen beiseite, konnte in letzter Zeit 2x dokumentiert werden, wie in den deutschen Staatsmedien gelogen und manipuliert wurde:

1) Beim vertraulichen Zusammentreffen der EU-Finanzminister in Riga im April (keine Protokolle, Verlautbarungen, Pressekonferenzen) wurde einhellig berichtet, dass der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis isoliert sei, dass er beim Treffen von seinen Kollegen beschimpft und beleidigt worden sei.

Wenig später erklärt der italienische Finanzminister Pier Carlo Padoan, dass das nicht stimmt – keine Reaktion.

Als Yanis Varoufakis sagt, dass er das Treffen aufgezeichnet hätte und beweisen könne, dass seitens der Medien gelogen wurde, jaulen die Staatsmedien auf und er ist schon wieder der Schuldige (weder war das Aufnehmen verboten noch hatte er gesagt, dass er dies „heimlich“ getan hätte).

Sehr schön dokumentiert von Stefan Niggemeier und Norbert Häring. Auch von der „Propagandaschau“:

http://www.stefan-niggemeier.de/blog/21131/der-boese-ist-immer-der-griechische-finanzminister/

http://norberthaering.de/de/27-german/news/362-bruesseler-rufmord-an-varoufakis#weiterlesen

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/05/22/wie-gleichschaltung-und-berufsethos-der-schmier-und-lugenpresse-in-einer-kampagne-gegen-varoufakis-sichtbar-werden/

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/05/25/yanis-varoufakis-die-wahrheit-uber-riga/

2) Aus der „Propagandaschau“:

„Nun kontert der griechische Finanzminister die Lügen und Desinformation der Medien erneut durch eine Veröffentlichung auf seinem Blog. Dort stellt er die Rede online, die er gestern vor den europäischen Finanzministerkollegen gehalten hatte. Daraus geht klar hervor, welche Reformvorschläge er der Gruppe gemacht hat und dass er in Reformen – anstatt in den von den Kreditgebern unablässig geforderten Kürzungen – einen Weg sieht, die Krise in den Griff zu bekommen …

Bemerkenswert – und hier wird der politische Einfluss auf die Redaktion mehr als deutlich -, dass noch in der tagesschau korrekterweise auf die Vorschläge von Varoufakis hingewiesen wurde …

In den späteren tagesthemen, ist von diesen neuen Vorschlägen keine Rede mehr. Im Gegenteil! Caren Miosga straft ihre eigene Kollegin Lügen, die noch um 20.00 Uhr über neue Vorschläge berichtet hatte. Kein Zweifel, dass hier zwischenzeitlich das Telefon geklingelt hat und der Redaktion erklärt wurde, was sie zu berichten hat“

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/06/19/ard-und-zdf-verbreiten-neue-lugen-uber-griechenlands-angeblich-mangelnde-bereitschaft-zu-reformen/

Mittendrin in der Griechen-Hetze ist die „Bild“. Erfreulich, dass wenigstens Franz Josef Wagner nicht ganz so drauf ist wie seine Kollegen:

„30 % der 11 Millionen Griechen haben keine Krankenversicherung. Die Kindersterblichkeit ist um 43 % gestiegen, die Zahl der Suizide hat sich verdoppelt. Die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei 45 %.

Mir geht das Geld-Geschachere um die Griechen auf die Nerven. Die Griechen sind keine Zahlen, es sind Menschen.“

http://www.bild.de/news/standards/franz-josef-wagner/armes-griechenland-41493658.bild.html

 

 

Christian Wulff

 

Auszüge aus einer Rede von Christian Wulff:

„Auf dem Deutschen Bankentag hatte ich den Finanzsektor bereits gewarnt. Wir haben weder die Ursachen der Krise beseitigt, noch können wir heute sagen: Gefahr erkannt - Gefahr gebannt. Wir sehen tatsächlich weiter eine Entwicklung, die an ein Domino-Spiel erinnert: Erst haben einzelne Banken andere Banken gerettet, dann haben Staaten vor allem ihre Banken gerettet, jetzt rettet die Staatengemeinschaft einzelne Staaten. Da ist die Frage nicht unbillig: Wer rettet aber am Ende die Retter? Wann werden aufgelaufene Defizite auf wen verteilt beziehungsweise von wem getragen? ...

Wichtig dabei ist, daß die Lasten fair verteilt werden. Ich verstehe, daß viele nicht nachvollziehen wollen, daß Bankmanager zum Teil exorbitant verdienen, daß aber zugleich Banken mit Milliarden gestützt werden. Und Trittbrettfahrer in der Finanzwelt spekulieren weiterhin darauf, von der Politik und damit letztlich von Steuerzahlern aufgefangen zu werden - weil sie zum Beispiel zu groß sind und zu relevant für den gesamten Wirtschaftskreislauf...

Statt klare Leitplanken zu setzen, lassen sich Regierungen immer mehr von den globalen Finanzmärkten treiben. Wenn der DAX, der Börsenindex fällt, sollen Politiker ihren Urlaub abbrechen. Wenn es gut läuft, war es die Wirtschaft, wenn es nicht so gut läuft, ist es die Politik. Das kann nicht die Aufgabenteilung in der Gegenwart und Zukunft sein. Immer öfter treffen die Politiker eilig weitreichende Entscheidungen kurz vor Börsenöffnung, anstatt den Gang der Dinge längerfristig zu bestimmen. Dies trifft Demokratien in ihrem Kern...

Zuerst: Politik muß ihre Handlungsfähigkeit zurückgewinnen. Sie muß sich endlich davon lösen, hektisch auf jeden Kursrutsch an den Börsen zu reagieren. Sie muß sich nicht abhängig fühlen und darf sich nicht am Nasenring durch die Manege führen lassen, von Banken, von Ratingagenturen oder sprunghaften Medien.“

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Christian-Wulff/Reden/2011/08/110824-Wirtschaftsnobelpreistraeger.html;jsessionid=78E29D5924F84DD877CA239C01B886D9.2_cid031

Die zitierten Sätze stammen aus dem August 2011. Danach begann auf ihn eine Hatz von Medien und Justiz wg. Kleinigkeiten. Im Februar 2012 war er nicht mehr Präsident.

Christian Wulff hätte sich denken können, dass er Ärger bekommt und ihm sei ausdrücklich dafür gedankt, dass er nicht alles mitgemacht hat, was ihm gesagt wurde.

Jetzt jedoch berichten die „Nachdenkseiten“, dass Christian Wulff beim Private-Equity-Unternehmen CORESTATE angeheuert habe.  Christian Wulff auf deren Homepage:

“Mein umfangreiches internationales Netzwerk verschafft mir wertvolle Kontakte zu entsprechenden Wirtschaftsverbänden und Interessensvertretern in potenziellen Zielmärkten. CORESTATE hat vor kurzem sein bislang erfolgreichstes Geschäftsjahr abgeschlossen und bereits die Weichen für mehrere vielversprechende Projekte im Jahr 2015 gestellt. Vor diesem Hintergrund freue ich mich, Teil des Unternehmens zu sein und zu seinem weiteren Erfolg beitragen zu können.”

„Wer wissen will, wer oder was CORESTATE ist, muss schon einen Blick in einschlägige Mieterforen werfen – CORESTATE ist eines dieser Finanzunternehmen, das im großen Stil ganze Pakete von vermieteten Immobilien aufkauft, um mit ihnen überdurchschnittliche Renditen zu machen. Das geht bei vermieteten Immobilien eigentlich nur durch zwei Varianten: Entweder man senkt die Kosten, indem man die Immobilien beispielsweise nicht mehr ausreichend wartet und nötige Investitionen verschiebt; oder man erhöht die Mieten. Genau dies ist offenbar auch die Politik des neuen Arbeitgebers von Christian Wulff.“

http://www.nachdenkseiten.de/?p=26521

Wer es nicht wissen sollte: Christian Wulff bezieht als Ex-Bundespräsident einen „Ehrensold“ von über 200.000 Euro pro Jahr. Ein zusätzlicher Verdienst ist dabei nicht vorgesehen und es verträgt sich auch nicht mit der Würde des Ex-Amtes, bei einer „Miet-Heuschrecke“ anzuheuern.

 

Französische Präsidenten wurden von der NSA abgehört

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/us-spionage-hollande-will-eilsitzung-usa-aeussern-sich-a-1040348.html

 

Islamistische Attentate in mehreren Ländern an einem Tag

 

http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreich-tunesien-kuwait-der-tag-des-terrors-a-1040891.html

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/charleston-taeter-hinterliess-offenbar-rassistisches-manifest-a-1039904.html

Am selben Tag Trauerfeier in Charleston – weder hier noch bei sonstigen Attentaten wird erwähnt, dass es sich um einen christlichen Attentäter handelt. Nur bei den Moslems ist das so. Dabei bietet jede Religion in ihren Offenbarungen Stellen für Gewaltbereite. Anbei eine (von vielen) Stelle aus der Bibel:

„Wenn aber eine Seele aus Frevel etwas tut (es sei ein Einheimischer oder ein Fremdling) so lästert sie den HERRN; solche Seele soll ausgerottet werden mitten aus ihrem Volk; denn sie hat des HERRN Wort verachtet und sein Gebot gebrochen; eine solche Seele soll unbedingt ausgerottet werden; ihre Schuld bleibe auf ihr!“   Numeri, 4. Buch Mose 15; 30-31

http://www.bibel-online.net/buch/schlachter_1951/4_mose/15/#1

 

Aktion „Die Toten kommen“

 

Das „Zentrum für politische Schönheit“ will auf das Flüchtlings-Drama an den EU-Außengrenzen aufmerksam machen und gestorbenen Flüchtlingen ein würdiges Begräbnis in Deutschland bescheren:

https://www.youtube.com/watch?v=Ht4yOIbYUis

 

Martin Lejeune

 

Der Journalist Martin Lejeune berichtet über das erste Begräbnis in Berlin:

https://www.youtube.com/watch?v=K_-QaYh2IU4

Martin Lejeune leidet mit den Entrechteten der Welt und will mit seinen Berichten dafür sorgen, dass die Welt besser wird. So berichtet er für KenFM von den Jemen-Friedensgesprächen in Genf:

https://www.youtube.com/watch?v=-tHpgmDyYiE

Zur Zeit ist er als einziger deutscher Journalist an Bord eines Schiffes, das von Griechenland nach Gaza fährt, um den dort lebenden Palästinensern Lebensmittel und Medikamente zu bringen (Gaza ist von der israelischen Regierung abgeriegelt, so dass nichts raus- oder reinkommt):

https://www.youtube.com/watch?v=eCfJ3DIMokk

https://www.youtube.com/watch?v=0JE8EO53B34

https://www.youtube.com/watch?v=kDNfIhvwAqg