Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

„Luftangriffe auf den Großraum der Stadt Dresden unternahmen die Royal Air Force (RAF) und die United States Army Air Forces (USAAF) ab Herbst 1944 im Zweiten Weltkrieg. Historisch bekannt wurden besonders die vier Angriffswellen vom 13. bis 15. Februar 1945. Durch sie starben nach neuesten historischen Untersuchungen entgegen oft behaupteten sechsstelligen Opferzahlen zwischen 22.700 und 25.000 Menschen. Große Teile der Innenstadt und der industriellen und militärischen Infrastruktur Dresdens wurden zerstört.

Diese Angriffe verstärkten erheblich die Kritik an der Luftkriegsführung der Westalliierten seit 1942, besonders an der britischen Area Bombing Directive. Historiker diskutieren bis heute, ob diese Flächenbombardements militärisch notwendig und zweckmäßig waren und ob sie als Kriegsverbrechen zu werten sind.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriffe_auf_Dresden

Dresden steht wie keine andere Stadt für Bomben-Terror. Selbst heute, 72 Jahre danach, sorgt dieser Bomben-Terror mehr denn je für Kontroversen wg. der Deutung des Geschehens und des Umgangs mit der Trauer.

So schön kann nur ein Priester reden: „Wir denken eben nicht gerne daran, dass es heute in unserer Mitte wieder Kriegsversehrte geben kann. Menschen, die ihren Einsatz für Deutschland mit ihrer seelischen oder körperlichen Gesundheit gezahlt haben. Und noch viel weniger gerne denken wir daran, dass es wieder deutsche Gefallene gibt. Das ist für unsere glückssüchtige Gesellschaft schwer zu ertragen.“

Ab der 23. Minute:

 

 

Für einen Wurm schwer zu ertragen ist, dass unsere Gesellschaft so glückssüchtig ist, dass sie Joachim Gauck für diese Worte nicht verprügelt hat.

Positiv wiederum ist, dass Joachim Gauck in seiner Funktion als Bundespräsident nicht länger zu ertragen ist. Neuer Präsident wird Frank-Walter Steinmeier. Der hat zwar etwas mehr Kreide gefressen, steht aber im Grunde für die gleichen Inhalte: weiterer Sozialabbau, weitere Kriegshetze.

Die Partei Die Linke hat als Bundespräsidenten-Kandidat Christoph Butterwegge aufgestellt. Auch, wenn er keine Chance hat, tatsächlich gewählt zu werden, ist er eine sehr gute Wahl: wie kaum ein anderer steht Christoph Butterwegge für soziale Gerechtigkeit in diesem Lande.

Ist es in diesem Lande möglich, eine Politik für das Volk zu machen? Bei einer demokratisch legitimierten rot-rot-grünen Regierung?

Wer sich noch Illusionen gemacht haben sollte, wurde durch den erzwungenen Rücktritt des Berliner Baustaatssekretärs Andrej Holm eines Besseren belehrt: nein, es ist nicht möglich.

Wer eine Politik für die Mehrheit des Volkes machen will, muss mit massivem Widerstand finsterer Kräfte rechnen. Es wird nach möglichen Schwachpunkten gesucht und in diesen gnadenlos rumgebohrt. Es ging nicht im Entferntesten um die „Stasi-Vergangenheit“ von Andrej Holm. Wenn es diesen Punkt nicht gegeben hätte, hätten diese finsteren Kräfte irgend etwas konstruiert, dies ausgeschlachtet und an die niederen Instinkte der dafür Empfänglichen appelliert.

„Für die große Zahl seiner Leser im In- und Ausland, für seine Freunde und Kollegen ist es nahezu unvorstellbar: Udo Ulfkottes Stimme ist für immer verstummt. Wenige Tage vor seinem 57. Geburtstag erlag der engagierte Journalist und Autor am 13. Januar 2017 einem Herzversagen. Die Menschen, die ihn kannten und schätzten, traf diese Nachricht wie ein Schock. Mit seinem plötzlichen Tod verlieren alle, die eine Alternative zum politischen und publizistischen Mainstream suchten, einen unerschrockenen, mutigen Protagonisten. Der Kopp Verlag verliert einen seiner erfolgreichsten Bestsellerautoren und ich persönlich einen guten Freund.

Der promovierte Politikwissenschaftler arbeitete viele Jahre im Auslandsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Er bereiste über 60 Staaten. Durch seine zahllosen Aufenthalte im Nahen und Mittleren Osten galt er als vorzüglicher Kenner der Situation in den islamischen Regionen. Im Gegensatz zu den meisten seiner Kritiker, die seine Arbeit zu diskreditieren suchten, kannte Udo Ulfkotte den Islam und viele islamische Staaten sehr genau. Schon in einem frühen Stadium warnte der Journalist und Buchautor vor einer Islamisierung Deutschlands und Europas. Vieles von dem, wovor er in seinen bereits vor vielen Jahren erschienenen Büchern warnte, ist heute Realität.

Udo Ulfkotte veröffentlichte seine Bücher in einigen der renommiertesten Verlage Deutschlands, in den letzten Jahren ausschließlich im Kopp Verlag. Nahezu alle seine Werke wurden Bestseller. Zu seinen größten Erfolgen zählte das 2014 erschienene Buch »Gekaufte Journalisten«, das über ein Jahr lang auf der Spiegel-Bestseller-Liste stand und in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

Doch war Udo Ulfkotte nicht nur als Buchautor und Journalist angesehen. Wegen seiner klaren Sprache und weil er nie ein Blatt vor den Mund nahm, wurde er in zahlreiche TV-Talkshows und zu Vorträgen eingeladen. Zu seinen letzten großen Auftritten gehörte seine viel beachtete Rede auf dem ersten großen KOPP-Kongress in Stuttgart im Herbst 2016. Überdies war Ulfkotte seit vielen Jahren Chefredakteur des Informationsdienstes Kopp Exklusiv.

Obwohl es mit seiner Gesundheit schon seit einiger Zeit nicht mehr zum besten stand, ließ sich Udo Ulfkotte davon ebenso wenig bremsen, wie von den oft mehr als unfairen Angriffen seiner Gegner. Engagiert wie immer veröffentlichte er in den letzten Monaten noch Bücher, verfasste Zeitungsbeiträge und gab Interviews für in- und ausländische Medien. Beinahe bis in die letzten Minuten seines Lebens saß Udo Ulfkotte an seinem Schreibtisch und arbeitete. Viele Projekte und Ideen wollte er noch verwirklichen. Doch dann wurde er jäh aus dem Leben gerissen. Oder, um Friedrich von Schiller zu zitieren:

»Rasch tritt der Tod den Menschen an, es ist ihm keine Frist gegeben; es stürzt ihn mitten aus der Bahn, es reißt ihn fort vom vollen Leben«.

Der Kopp Verlag, seine Freunde und Kollegen werden Udo Ulfkotte ein ehrendes Andenken bewahren. Wir verneigen uns vor dem Toten.“

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/jochen-kopp/in-memoriam-dr-udo-ulfkotte-196-2-17-.html

So die Abschiedsworte von Udo Ulfkottes Verleger Jochen Kopp.

Welch großartiger Akteur tritt diese Woche mit Barack Obama von der Bühne ab! Mensch hätte sich kaum einen besseren Präsidenten-Darsteller vorstellen können.

Diejenigen, die die Fäden dieser Marionette in den Händen hielten, kamen voll auf ihre Kosten.

Mensch stelle sich folgende – rein hypothetische – Situation vor: eine Verbrecherbande bestimmt die Geschicke eines großen Landes dieser Welt. Durch die Kriege, Politik und Lügen der letzten Pappnase und deren Gefolgschaft, die repräsentieren durfte, ist weltweit sehr vielen Menschen das Licht aufgegangen, dass tatsächlich eine Verbrecherbande dahinter steckt.

Was machen Verbrecher in so einer Situation? Sie sagen „Wir sind gar keine Verbrecher“, suchen sich jemanden aus, der unverbraucht ist, aber für Hoffnung und neues Vertrauen sorgen kann. Und der exakt das tut, was ihm gesagt wird.

Zwar sind alle Kandidaten für die Wahl des Regierungs-Chefs mal mehr, mal weniger von den Verbrechern abhängig. Aber der Auserwählte ist ihnen zu 100% hörig. Und gilt als derjenige, der „Hoffnung“ und „Wechsel“ am ehesten verbreiten kann. Da den Verbrechern sämtliche Massenmedien des Landes gehören und sie ihre V-Leute in den jeweiligen Parteien haben, sorgen sie dafür, dass der Auserwählte, den vorher kaum einer gekannt hat, tatsächlich gewählt wird.

Und dafür sorgt, dass das weltweite Verbrechen neuen Aufschwung nimmt.

So oder so ähnlich dürfte es mit Barack Obama gelaufen sein.