Mit dem Regenwurm ist es so eine Sache. Meist nimmt ihn keiner wahr und ernst nehmen tut ihn kaum jemand. Und doch: meist ist er da und oft auch wichtig. Ein eigenes Leben hat er allemal, wenn auch überwiegend unter der Erde - da wühlt und gräbt er sich durch alles durch und kommt mit allem in Kontakt, was es da so gibt im Wurzelbereich und drunterhinaus. Was dahin gerät - und das meiste kommt früher oder später mal da an - betrifft ihn und seine Freunde. Ab und zu kommt Rupert (so der Name des Regenwurms) an die Erdoberfläche, um zu sehen, was die da oben schon wieder alles treiben. Und gibt Kunde davon seinen staunenden Kumpels im Erdreich und jenen über der Erde, die sich für ihn interessieren.

Zur Zeit läuft in den Kinos der Dokumentarfilm „National Gallery“ von Frederick Wiseman. Joachim Kurz hat hierzu eine treffende Kritik geschrieben, die der Wurm zitieren möchte:

„Es beginnt beinahe wie eine Diaschau: Wir sehen Bilder, Bildausschnitte, leere Museumsräume und -fluchten. Fast scheint die National Gallery in London in diesen ersten Momenten so etwas wie eine schlafende Schönheit zu sein, ein Gebilde, in dem die Bilder und Kunstwerke ganz für sich sind und über Nacht, so könnte man imaginieren, ein geheimnisvolles Eigenleben führen.

Nun aber schlafen sie, ruhen sich aus von den Jahrhunderte alten Abenteuern und Geschichten, die sie schon gesehen und erlebt haben. Bis ein Angestellter des altehrwürdigen Hauses, in dem sie ihre Ruhe gefunden haben, mit einer Bohnermaschine die Stille jäh zerstört.

Dann belebt sich der Film; die Menschen, die als Besucher in das Museum strömen und die Mitarbeiter, die vor und hinter den Kulissen der National Gallery wirken, nehmen ihre Plätze ein. Besonders beeindruckend sind dabei zu Beginn die verschiedenen Museumsführer, die mit viel Verve, Fachwissen und Eloquenz die Bilder erläutern, verschiedene Blickwinkel erläutern, Kleinkindern ebenso wie Jugendlichen und Erwachsenen etwas zu vermitteln wissen, das diese mit in die Welt da draußen nehmen können. Fast immer geht es um die Faszination an Geschichten, um die versteckten Details, die versteckten Hinweise, um die Einordnung dessen, was man zu sehen bekommt, in die historische Lebenswelt und um die Vermittlung, das Näherbringen, kurz: um die Liebe zu Bildern und dem, was sich hinter ihnen verbirgt. 

Gestern stürmten zwei mit Kalaschnikows und einem Raketenwerfer bewaffnete Attentäter in Paris die Redaktion des Satiremagazins "Charlie Hebdo". Zwölf Menschen wurden getötet, mehrere schwer verletzt.

„Die Terroristen sollen  bei ihrem Überfall mehrfach "Allah ist groß" skandiert haben. Auf Videos im Internet vom Tatort im Osten der französischen Hauptstadt sind zwei schwarz vermummte Täter zu erkennen. Nach Augenzeugenberichten sollen sie bei dem Überfall "Wir haben den Propheten gerächt" gerufen haben.“

„Deutsche Sicherheitsexperten erkannten schon kurz nach dem Attentat in der Vorgehensweise der Täter die Handschrift von radikalen Islamisten und vermuteten umgehend, die Täter könnten Rückkehrer von den Kämpfen in Syrien und dem Irak sein. "Die Videos zeigen zwei Täter, die bestens im Umgang mit schweren Waffen geschult sind und sie routiniert benutzen", sagte ein deutscher Terror-Fahnder SPIEGEL ONLINE, "so eine Kampferfahrung lernt man nicht in Europa".

Die Brutalität der Täter schockiert selbst erfahrene Ermittler. Die „gnadenlose Exekution“ eines bereits verletzten Polizeibeamten durch einen Kopfschuss erinnere an die Schock-Videos des „Islamischen Staats“ (IS) aus Syrien. "Offenkundig war die Tat von langer Hand geplant und wurde heute ohne jedes Zögern durchgezogen", so der Experte. Eine solche Planung sei nur möglich, wenn die Täter bereits Erfahrung mit militärischen oder Guerillaoperationen hätten, analysierte er.“

„Der Rat der Muslime in Frankreich hat den Terroranschlag als "barbarisch" verurteilt. Die Tat sei ein "Angriff auf die Demokratie und die Pressefreiheit, schrieb die Organisation in einer Erklärung "im Namen der Muslime in Frankreich".“

http://www.spiegel.de/politik/ausland/schiesserei-bei-charlie-hebdo-liveticker-zu-anschlag-in-paris-a-1011713.html

Offensichtlich handelt es sich um eine Tat von Islamisten. Eine Tat, die nicht bloß Angst und Schrecken verbreiten soll, sondern auf die Meinungsfreiheit zielt.

Es handelt sich um eine Tat von Kriminellen. Was auch immer ihre Motive gewesen sein mögen – mit dem Islam hat das nichts zu tun. Sehr eindeutig ist die Verurteilung dieser Morde durch den Zentralrat der Muslime in Deutschland:

"Wir verurteilen diesen abscheulichen Terroranschlag aufs Schärfste. Wir sind erschüttert und schockiert über das Massaker, das an Zeitungsredakteuren und anderen Personen verübt wurde und wir trauern mit den Hinterbliebenen.

Es gibt in keiner Religion und keiner Weltanschauung auch nur einen Bruchteil einer Rechtfertigung für solche Taten. Dies ist ein feindlicher und menschenverachtender Akt gegen unsere freie Gesellschaft. Durch diese Tat wurde nicht unser Prophet gerächt, sondern unser Glaube wurde verraten und unsere muslimischen Prinzipien in den Dreck gezogen.

Es ist zu befürchten,  dass der Anschlag neues Wasser auf die Mühlen von Extremisten jeglicher Couleur sein wird. Wir rufen alle dazu auf, dem perfiden Plan der Extremisten nicht auf den Leim zu gehen, die die Gesellschaft spalten,  Hass und Zwietracht zwischen den Religionen schüren und die überwältigende Mehrheit der friedlichen Gläubigen zu Paria der Gesellschaft machen wollen.

Die Attentäter von Paris müssen schnell gefasst und vor Gericht gestellt werden. "

http://www.zentralrat.de/24507.php

http://islam.de/24508 

„Dann begann die Hochzeit, und Gott gab seinen Segen dazu.

 

Um ihr Glück zu sehen, kam nun alle Welt,

Mond und Sterne lachten ihnen vom Himmelszelt.

 

Und zur Hochzeit waren geladen

 

Die Ameisenkönigin

Und die Bienenkönigin,

Auch die Feenkönigin,

Wunder aller Wunder, in

Ihrer Blumeninsel Grün.

 

Und weiterhin waren noch geladen

 

Kaiser, Königin und König,

Hoher Herren auch nicht wenig

Und auch der, der dies erzählt.

Armer Teufel ohne Geld.

Unter ihnen allen herrschte große Freude,

Aßen doch und tranken selbst die armen Leute.

 

Und dieser Jubel dauerte Jahre und hält auch heute noch an. Bei uns aber trinkt und ißt nur der, der Geld hat; wer aber keins hat, sieht zu und darbt.“

 

Dies ist das Ende von „Das Märchen vom Weißen Mohren“ von Ion Creanga, der vor 125 Jahren gestorben ist. 

Vor 25 Jahren wurde Nicolae Ceausescu, damaliger Präsident Rumäniens, standrechtlich erschossen.

Er soll eines der grausamsten Regime der Welt errichtet haben, selbst ein größenwahnsinniger Diktator gewesen sein, sein Volk in den wirtschaftlichen Niedergang geführt und dabei selbst unverantwortliche Protzbauten angeordnet haben und ist bei einem spontanen Volksaufstand ums Leben gekommen.

Die Realität wollte Nicolae Ceausescu nicht sehen und hat nur Ohrenbläser um sich geduldet. Einer davon hatte Folgendes von sich gegeben:

„Seit einigen Jahren ist Rumänien ein wirklich tolles Land.“

„Und alles funktioniert. Alles!“

„Wenn ich Papst wäre, wüsste ich, warum ich den Boden küsse, wenn ich nach Rumänien komme.“

Mit Ausnahme des ersten Satzes ist all dieses gelogen bzw. stark übertrieben. Die Worte des Ohrenbläsers stimmen tatsächlich – allerdings nur dann, wenn mensch das Wort „Rumänien“ durch „Deutschland“ austauscht. Diese Sätze sind dieser Tage allen Ernstes vom Stapel gelassen worden. Und zwar von Bert Rürup, „ehemaliger Kopf der Wirtschaftsweisen“, in Wahrheit wohl eher ein Wirtschaftsdummer. Hier das Original:

„Auch Bert Rürup, ehemaliger Kopf der Wirtschaftsweisen, ist voll des Lobes über Deutschland: „Seit einigen Jahren ist Deutschland ein wirklich tolles Land.“ Die meisten Deutschen seien heute offen, liberal, nicht mehr verhuscht. „Und alles funktioniert. Alles!“, ruft er. „Wenn ich Papst wäre, wüsste ich, warum ich den Boden küsse, wenn ich nach Deutschland komme.““

http://www.capital.de/dasmagazin/bofinger-wundert-sich-ueber-irren-arbeitsmarkt.html

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„Drei Ringe den Elbenkönigen hoch im Licht,

Sieben den Zwergenherrschern in ihren Hallen aus Stein,

Den Sterblichen, ewig dem Tode verfallen, neun,

Einer dem Dunklen Herrn auf dunklem Thron

Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.

Ein Ring, sie zu knechten, sie alle zu finden,

Ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden

Im Lande Mordor, wo die Schatten drohn.“

 

Der eine, verhängnisvolle Ring der Macht aus J.R.R. Tolkiens „Herr der Ringe“, scheint sich im Besitz der Eliten der USA zu befinden. Genau so wie das „Auge des Sauron“, das Symbol der Überwachung und der Angst. Der dunkle Herrscher wacht mit seinem riesigen Auge von seiner Festung aus über die Fiktionswelt Mittelerde.

Auch das würde zum Land Mordor bzw. USA passen mitsamt den dazu gehörigen „Vasallen“, wie es der ehemalige Sicherheitsberater der USA, Zbigniew Brzeziński, ausgedrückt hätte.

„Die freigegebene Zusammenfassung des Berichtes des Geheimdienstausschusses des Senats über die Verhörmethoden der CIA, der am Dienstag veröffentlicht wurde, enthüllt ein brutales Folter- und Misshandlungsprogramm und beweist, dass die US-Regierung noch umfangreichere Verbrechen begangen hat, als bisher bekannt ist.

Der 500-seitige Bericht über CIA-Folter unter der Bush-Regierung wurde am Dienstagmorgen veröffentlicht, begleitet von Äußerungen der Vorsitzenden des Ausschusses im Senat, Dianne Feinstein. Er ist die Zusammenfassung eines umfangreicheren, noch als vertraulich eingestuften 6.700-seitigen Dokuments, das die Mitarbeiter des Senats aus sechs Millionen Seiten Dokumenten zusammengestellt haben.

Der Bericht des Geheimdienstausschusses war zwar bereits 2012 fertig, allerdings versuchte die CIA mit Unterstützung der Obama-Regierung seine Veröffentlichung zu behindern.

Der Bericht zeichnet das Bild eines Geheimdienstes, der außerhalb aller rechtlichen Beschränkungen operiert.“