Troja!

Welcher junge Mensch hat nicht dem Geschehen um den Trojanischen Krieg mitgefiebert, welcher träumt nicht davon, selbst auf den Überresten Trojas zu stehen? – Auch, wenn es weitaus bedeutendere, weitaus besser erhaltene Überreste der antiken Welt zu sehen gibt (entweder vor Ort oder in den bedeutendsten Museen der Welt, dem British Museum in London oder dem Louvre in Paris, auch dem Pergamon-Museum in Berlin), so ist es selbst für einen Wurm ein Gefühl der Erhabenheit, selbst auf den Mauern Trojas zu stehen und die Geschichte auf sich wirken zu lassen.

Derjenige, der dies ermöglichte, der Troja ausgegraben hat, Heinrich Schliemann, wurde vor 200 Jahren geboren.

 

Mythos Troja

 

Aus „Wikipedia“: „In der Antike wurde die Ilias als authentischer Bericht eines historischen Ereignisses verstanden. Der Fall Trojas wurde von antiken Autoren zwischen 1334 und 1135 v. Chr. datiert, wobei sich die meisten Datierungen in einem Zeitraum vom Ende des 13. Jahrhunderts bis zum frühen 12. Jahrhundert v. Chr. bewegen. In der heutigen Forschung wird der Trojanische Krieg, sofern man ihn für nicht fiktiv hält, zumeist in das 13. oder 12. Jahrhundert v. Chr. datiert. Die Stadt Troja lag den Angaben in der Ilias zufolge bei den Dardanellen. Heinrich Schliemann begann 1871 mit Ausgrabungen am Hügel Hisarlık Tepe im Nordwesten der heutigen Türkei und identifizierte die dort von ihm gefundenen Ruinen als das von Homer beschriebene Troja. Die Historizität des Trojanischen Krieges, also die Frage danach, ob er tatsächlich stattfand, wenigstens einen historischen Kern hatte oder eine rein fiktive Erzählung ist, ist in der Forschung sehr umstritten und war auch Gegenstand der Troja-Debatte …

Krëusa wurde bei der Flucht aus Troja getötet. Ihr Ehemann Aeneas konnte gemeinsam mit seinem Herold Misenos, seinem Vater Anchises, dem Heiler Iapyx und seinem Söhnchen Askanios entkommen. Laut jüngeren römischen Sagen (Epen), insbesondere Vergils Aeneis, landete er nach langen Irrfahrten an der italienischen Küste, wo seine Nachkommen Rom gründeten. Da Aeneas göttlicher Abstammung (Mutter Aphrodite) war, konnte sich noch Gaius Iulius Caesar ihrer rühmen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Trojanischer_Krieg

 

„Die Ilias, eines der ältesten schriftlich fixierten fiktionalen Werke Europas, schildert einen Abschnitt des Trojanischen Krieges. Eine zeitliche Einordnung ihrer Entstehung ist schwierig, heutzutage datiert man sie ins 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. Das Epos umfasst 24 Bücher bzw. Gesänge, wie diese Abschnitte seit der Übersetzung durch Johann Heinrich Voß bezeichnet werden. Die Ilias beruht auf frühgeschichtlichen Mythen und Erzählungen und wird traditionell Homer zugeschrieben (zur Verfasserschaft, auch hinsichtlich der Odyssee, siehe homerische Frage). Die Ilias-Darstellung der Olympischen Götter dürfte erheblich zur Entwicklung einer nationalen griechischen Religion beigetragen haben und prägt bis in die Gegenwart die europäische Kunst- und Geisteswissenschaft.

Gegenstand ist der bereits neun Jahre währende Trojanische Krieg zwischen Troja und der griechischen Allianz der Achaier. Zentrales Thema der Ilias ist der Zorn, der innerhalb ihres nur 51-tägigen Handlungsverlaufs immer weitere Kreise zieht und dabei Heroen wie auch Götter als unentrinnbares Schicksal ereilt. Den Anfang setzen die Entehrung des Gottes Apollon durch den Raub der Chryseïs und seine Rache an den Achaiern. Als schließlich dem Apollon-Priester Chryses die Tochter zurückgegeben wird, fordert Agamemnon, Oberbefehlshaber der Achaier, Ersatz für seine Beute und gerät so in Konflikt mit Achilleus, der sich in der Folge ebenfalls entehrt sieht und sich aus den Kämpfen zurückzieht. Der „Zorn des Achilleus“ wird zur Klammer des Epos, findet zum Ende hin aber eine neue Ursache. So wendet Achilleus im 19. Gesang die endgültige Niederlage der Achaier durch die öffentliche Versöhnung mit Agamemnon und seinen Wiedereintritt ins Kampfgeschehen ab, um dafür nun dem Zorn auf Hektor nachzugeben, der zuvor seinen besten Freund und Kampfgefährten Patroklos getötet hat. Eine Mäßigung findet Achilleus’ Zorn erst im letzten bzw. 24. Gesang, als er Hektors Leichnam nach 12-tägiger Schändung dessen Vater Priamos zur Bestattung überlässt.

Mythischer Ausgangspunkt für den Trojanischen Krieg ist das Urteil des Paris und dessen Entführung von Agamemnons Schwägerin Helena. Beides wird in den Kypria beschrieben. Die Kenntnis darum wird in der Ilias vorausgesetzt und daher nur einmal kurz angedeutet. Von der List des Odysseus (Trojanisches Pferd) und dem Ende des Trojanischen Krieges wird dann nicht in der Ilias, sondern unter anderem in der Iliu persis des sogenannten Epischen Zyklus erzählt.

Die Ilias zählt zu den bedeutendsten Werken der Weltliteratur …

Die Ilias (und auch die Odyssee) beeinflusste durch ihr frühes Entstehen und die Komplexität des Inhalts sehr viele Literaturgattungen, Autoren, Künstler und Wissenschaftler Europas – sei es als Fortführung oder Umdeutung …

Durch die ersten Übersetzungen der Ilias in lateinische und auch moderne Sprachen war es für die Schriftsteller der Neuzeit möglich, sich mit diesem Epos intensiver zu beschäftigen – die ersten Übersetzungen finden sich bei Simon Schaidenreisser (1537; erste deutschsprachige Übersetzung) und Johann Spreng (1610). Einflüsse davon sind zunächst in einem Ritterroman von Matteo Maria Boiardo, Gian Giorgio Trissinos Italia liberata da’ Gotti (1547), Torquato Tassos La Gerusalemme liberata (1570) und William Shakespeares Troilus und Cressida zu finden. Dennoch wird fast ausschließlich Vergils Aeneis der Ilias und Odyssee vorgezogen, infolge der „Querelle des Anciens et des Modernes“ wurde Homer sogar drastisch angegriffen und erst durch Johann Joachim Winckelmann wieder rehabilitiert. Johann Wolfgang von Goethe begeisterte sich ebenso wie Winckelmann für den „heiligen Homer“. Seine die Ilias fortsetzende Achilleis blieb allerdings unvollendet. Sie sollte eine Reaktion auf Friedrich August Wolfs Kritik an Homer sein. Durch Johann Heinrich Voß’ Übersetzung der Ilias (1793) und Gustav Schwabs Die schönsten Sagen des klassischen Altertums (1838–1840) wurde das Interesse an der Ilias noch vermehrt. Später beschäftigen sich zunächst Jean Giraudouxs Der trojanische Krieg findet nicht statt und Heiner Müllers Drama Zement (1972) erneut mit der Ilias. Christa Wolf Kassandra betont auf eine ebensolche Weise die Brutalität des Krieges, speziell, indem sie Achilleus stets „Achill das Vieh“ nennt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Ilias

 

Wem es bislang noch nicht klar war, wird bei näherer Betrachtung erkennen, dass der Einfluss von Homers Dichtung auf das europäische Geistesleben extrem groß ist. Bis hin zur Anatomie („Achilles-Ferse“).

Troja war auch in der Antike schon Mythos. C. W. Ceram (eigentlich Kurt W. Marek) in seinem Buch „Götter, Gräber und Gelehrte – Roman der Archäologie“ aus dem Jahr 1949 (wenn nicht anders angegeben, stammen die folgenden Zitate aus diesem Buch):

„Und wiederum war ihm das Urteil der Alten entscheidender als die Gelehrsamkeit seiner Tage. Berichtete nicht Herodot, dass Xerxes in Neu-Ilium erschienen sei, die Reste von ‚Priams Pergamos‘ besichtigt und der ilischen Minerva tausend Rinder geopfert hatte?

Tat nicht nach Xenophon der Feldherr Lakedämons, Mindaros, dasselbe? Ebenso wie nach Arrianus Alexander der Große, der, nicht genug der Opferung, Waffen aus Troja entnahm, die er von seiner Leibwache als Glücksspender in der Schlacht vor sich hertragen ließ? Tat nicht auch Cäsar viel für Ilium Novum, einmal, weil er Alexander bewunderte, und zum zweiten, weil er deutliche Beweise für seine Verwandtschaft mit den Iliern zu haben glaubte?

Sollten Sie alle einem Traum gefolgt sein? Falscher Berichterstattung ihrer Tage? …

Und jetzt ging ein Besessener zu Werke.  All die Energie, die den Kaufmannslehrling zum Millionär gemacht, dürfte sich zur Verwirklichung seines Traumes verströmen. Und rücksichtslos setzte er seine materiellen Mittel ebenso ein wie sich selber.“

 

Heinrich Schliemann

 

Sabine Oelze, Torsten Landsberg und Kevin Tschierse: „Vor 200 Jahren kam der Archäologe Heinrich Schliemann zur Welt. Schon als Kind nahm er sich vor, Troja auszugraben. Mit 50 war er am Ziel. Und wurde dabei zum Grabräuber.

Eine griechische Armada segelt gen Osten. Ihr Ziel: Die nach Troja entführte Helena, die schönste Frau der Welt, zurück nach Griechenland zu holen. Zehn Jahre lang belagert die Armee die Stadt, unter ihnen die legendären Krieger Achilles und Odysseus. Doch erst mit einer List können die Männer Troja erobern: Die Krieger verstecken sich in einem hölzernen Pferd, das die ahnungslosen Bewohner Trojas hinter ihre Mauern ziehen. Es ist ihr Untergang.

Der griechische Dichter Homer machte aus diesem Epos der Antike Weltliteratur: Seine "Ilias" faszinierte unzählige Generationen, und so blieb die untergegangene Stadt in den Köpfen der Menschen lebendig. "Troja markiert trotz seiner Lage in Kleinasien den Anfang der europäischen Geschichte", sagt Ernst Baltrusch, Professor für Alte Geschichte mit dem Schwerpunkt Römische Geschichte an der FU Berlin, im DW-Gespräch. Homers "Ilias" habe schon in der Antike eine große Bedeutung gehabt. "Über Griechen und Römer wurde die antike Begeisterung bis in die Gegenwart weitergetragen", so Baltrusch.

Schon im Kindesalter war auch Heinrich Schliemann von Troja fasziniert. Dem am 6. Januar 1822 im heutigen Mecklenburg-Vorpommern als fünftes von neun Kindern einer Pastorenfamilie geborenen Schliemann hatte es das Buch "Weltgeschichte für Kinder" angetan. Besonders interessierte den damals Siebenjährigen ein Bild der brennenden Stadt. Für den Jungen blieb es unvorstellbar, dass die Stadtmauern nicht mehr vorhanden sein sollten. Und so beschloss er, Troja auszugraben.

Mehr als 40 Jahre hielt Schliemann an diesem Vorhaben fest. 1870 begann er mit unerlaubten Ausgrabungsarbeiten am Hisarlık Tepe (Palasthügel) im heutigen Nordwesten der Türkei, damals Teil des Osmanischen Reiches. Erst anderthalb Jahre später, am 11. Oktober 1871, bekam er die offizielle Erlaubnis aus Konstantinopel, die Ausgrabungsarbeiten fortzuführen - nach einer Intervention der amerikanischen Botschaft, deren Unterstützung er erfragt hatte. So überzeugt war er, dort das sagenumwobene antike Troja aus den Homerischen Dichtungen entdeckt zu haben.

Für den Abenteurer war die Antike ein Lebenstraum, obwohl sein Karriereweg zunächst in eine andere Richtung verlief. Aufgewachsen mit acht Geschwistern trat Schliemann mangels einer weiterführenden Schulbildung eine Kaufmannslehre an. Über Umwege gelangte er nach Amsterdam, wo er als Bote in einem Kontor anfing. Dass es ihm leicht fiel, Sprachen zu lernen, kam ihm zugute. In nur einem Jahr lernte er Niederländisch, Spanisch, Italienisch und Portugiesisch, dann kam Russisch dazu. Schliemann wusste seine Sprachkenntnisse geschickt einzusetzen.

In Russland machte er Geschäfte mit Munitionsrohstoffen, dann ging er nach Paris, um zu studieren, lernte Altgriechisch und Latein. Eine Bildungsreise führte ihn 1868 nach Ithaka, wo er nach dem Palast des Odysseus grub. Von dort reiste er weiter ans Marmarameer.

Schliemann war eine Mischung aus Träumer, Pionier und kolonialem Raubgräber. Ein Träumer, weil er mit einer "Ilias"-Ausgabe des antiken Dichters Homer in der Hand durch die Türkei zog und nach Troja suchte. Ein Pionier, weil er im ausgehenden 19. Jahrhundert Forschungsmethoden erfand, die bis heute Anwendung finden. Und ein Raubgräber, weil er archäologische Funde einfach mitnahm.

Bis heute ist Schliemann umstritten, wird häufig eher als Abenteurer denn als Archäologe bewertet. Er hatte kein Problem damit, seine Aufzeichnungen um eigene Erfindungen zu ergänzen. "Jeder Archäologe wird heute davor warnen, sich an Schliemann zu orientieren, weil er nicht nach den Standards der damaligen Archäologie vorgegangen ist", sagt der Althistoriker Ernst Baltrusch.

Auch Schliemanns Konkurrent, die Archäologie-Koryphäe Ernst Curtius, habe ihn nie wirklich respektiert. Viele Forscher nahmen Schliemann übel, dass er seine Arbeiter ohne Rücksicht auf Verluste tiefe Gräben ziehen ließ, denn dabei wurden wichtige Siedlungsspuren unwiederbringlich zerstört. Zuspruch erfuhr Schliemann zu Lebzeiten vor allen Dingen in England, wo man den Forscher hymnisch als Entdecker des sagenhaften Trojas feierte.

Jahrtausende hat die Suche nach der Stadt angedauert. Aber keiner konnte den Nachweis erbringen, dass an Homers Epos vom Trojanischen Krieg etwas dran war. "Was bei Homer geschrieben steht und Schliemann als Grundlage für seine Archäologie genommen hat, ist bis heute umstritten", sagt Ernst Baltrusch. "Ob es diesen Krieg wirklich gegeben hat, weiß man nicht." Was Schliemann aber bedeutsam gemacht habe, so Baltrusch, sei seine wortwörtliche Auslegung der "Ilias" gewesen. "Er hat für dieses Buch Altgriechisch gelernt und ist dann losgezogen, um die Stätten zu finden. Schliemann ist von der Existenz des Trojanischen Krieges ausgegangen."

1871 stieß der damals 49-jährige Schliemann unter dem Hügel Hisarlık im heutigen Nordwesten der Türkei auf die vermeintlichen Überreste der Stadt Troja. Heinrich Schliemann war nicht der Erste, der glaubte, dass sich genau dort die von Homer beschriebene Stadt befand.

Der Brite Frank Calvert hatte schon vor dem Deutschen in der Region gegraben. Beide lernten sich durch Zufall kennen. Calvert war Besitzer des Landes rund um den Hisarlık, hatte aber kein Geld mehr, um weiter zu graben. Die lange Siedlungsgeschichte der Stadt, die von 3000 v. Chr. bis ins Hochmittelalter reicht, erschwerte anfangs eine genaue Zuordnung der Funde. Calvert brachte Schliemann dazu, dort weiterzumachen, wo er aufgehört hatte. Und 1872 war sich Schliemann sicher: Die dicken Mauern, die er ausgrub, gehörten zur Befestigungsanlage vom antiken Troja.

Zunächst stieß Schliemann auf Gefäße, die nicht zu Homers Beschreibungen passten. Dann buddelte er die meterhohen Reste der prähistorischen, zu Ruinen verfallenen Stadt aus. Seine Ausgrabungen wurden von späteren Archäologen verurteilt, weil sie die wichtigsten Schichten des "echten" Troja zerstört hatten. Zu seinen bedeutendsten Funden zählte im Jahr 1873 der "Goldschatz des Priamos", wie ihn Schliemann taufte, um ihn dem legendären trojanischen König Priamos zuzurechnen.

Schliemann schmuggelte den Schatz außer Landes. Als die osmanische Regierung davon Wind bekam, verklagte sie ihn und forderte die Herausgabe der Hälfte der Funde. Doch am Ende des Prozesses trat Schliemann nur einige weniger bedeutsame Fundstücke ab - die er später zurückkaufte - und leistete eine Strafzahlung von 10.000 Goldfranken. Erfolglos bot er den Schatz danach dem Louvre in Paris oder der Eremitage in St. Petersburg an. Schließlich schenkte er ihn den Deutschen und erhielt dafür viel Anerkennung: Er wurde Ehrenmitglied der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte und Ehrenbürger der Stadt Berlin.

In den Wirren des Zweiten Weltkriegs gelangte der Schatz nach Russland und galt lange Jahre als verschollen. Heute wird er im Puschkin-Museum in Moskau verwahrt. Deutschland bemüht sich schon seit einigen Jahren, den Schatz wieder in deutsche Museen zu holen - doch Russland lehnte dies stets mit der Begründung ab, dass es sich um eine Entschädigung für die Kriegsschäden handle. Auch die türkische Regierung erhebt Anspruch darauf und steht seit einigen Jahren in Verhandlungen mit Russland.

Für Schliemann kam der Hochmut vor dem Fall. Noch zu seinen Lebzeiten erhärtete sich der Verdacht, dass es sich bei dem Sensationsfund nicht um den "Schatz des Priamos" handelte. Auch in Mykene, wo Schliemann von 1874 bis 1876 grub, saß er einem bedauerlichen Irrtum auf: Die Goldmaske, die er dort ausgrub, gehörte nicht dem mykenischen Heerführer Agamemnon.

Trotzdem verzieh ihm die Nachwelt seine Fehleinschätzungen. Heinrich Schliemann, der am 26. Dezember 1890 in Neapel starb, ist heute weltweit bekannt. "Unabhängig von seinem archäologischen Vorgehen ist Schliemann natürlich für alle Zeit mit dem Namen Troja verbunden", sagt der Historiker Ernst Baltrusch. "Er ist wegen seiner Troja-Arbeit sicher der allgemein bekannteste Archäologe."“

https://www.dw.com/de/heinrich-schliemann-geburtstag/a-53056120

 

Wegbereiter Winckelmann

 

„Viele Behauptungen Winckelmanns waren falsch, viele Rückschlüsse zu eilig. Sein Bild der Antike war idealisiert …

Winckelmanns Verdienst bleibt, Ordnung geschaffen zu haben, wo nur Chaos war, Wissen gebracht zu haben, wo nur Vermutungen und Sage herrschten, und, über das hinaus, was er durch die Eröffnung der antiken Welt für die deutsche Klassik Goethes und Schillers tat, der Forschung die Werkzeuge zurechtgelegt zu haben, die dann eines Tages den Archäologen dazu dienen konnten, noch andere, noch ältere Kulturen dem Dunkel der Zeit zu entreißen.“

Zu Johann Joachim Winckelmann siehe auch http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/308-winckelmann-und-seine-jahrhunderte.html

 

Wissenschaft und Dilettantismus

 

Hochnäsigkeit der offiziellen Wissenschaft

 

Aus einem früheren Beitrag des Wurms über Wissenschaftler bzw. Intellektuelle: „… Und wird versuchen, sich vom einfachen Volk abzugrenzen. Anbei ein treffender Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zum „Elfenbeinturm“:

„Heute überwiegt der negative Beigeschmack des Begriffs. Dieser bezieht sich auf einen akademischen Habitus von Forschern oder Wissenschaftlern beliebiger Disziplinen, der darin besteht, dass die innerhalb der Disziplinen herrschende extreme Spezialisierung in Bezug auf die nicht-akademische Außenwelt nicht als kommunikatives Problem erkannt werden will.

Mit einfacheren Worten: In vielen Fachgebieten haben Wissenschaftler eine sehr stark spezialisierte Fachsprache entwickelt, die von Nichteingeweihten kaum oder gar nicht verstanden wird; und trotzdem wird diese Fachsprache dann in der Kommunikation mit der Allgemeinheit verwendet, obwohl - oder gerade weil - man weiß, dass man als Wissenschaftler auf diesem Wege unverstanden bleibt.

Vielmehr wird diese Tatsache, dass auch ein überdurchschnittlich gebildeter Bürger das betreffende Fachgebiet nicht verstehen kann, als unvermeidliche – manchmal auch begrüßenswerte – Tatsache (siehe auch Fatalismus) hingenommen. Die Suche nach kommunikativen Lösungen, um Verständigungsprobleme zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu überwinden, wird entweder abgelehnt oder entsprechende Vorschläge mit dem Argument "populärwissenschaftliche Darstellung" als minderwertig abgekanzelt.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Elfenbeinturm

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/39-leben-im-elfenbeinturm.html

 

Dilettanten

 

Aus „Wikipedia“: „Ein Dilettant (von italienisch dilettante, Partizip Präsens aus dilettarsi, wie italienisch dilettare, „jemanden begeistern/erfreuen; liebhaben“, von lateinisch delectari „sich erfreuen“, „sich ergötzen“) ist ein Liebhaber einer Kunst oder Wissenschaft, der sich ohne schulmäßige Ausbildung und nicht berufsmäßig damit beschäftigt. Als Amateur oder Laie übt er eine Sache um ihrer selbst willen aus, also aus Interesse, Vergnügen oder Leidenschaft und unterscheidet sich somit von einem Fachmann. Dabei kann er vollendete Kenntnisse und Fertigkeiten erlangt haben; solange er die Tätigkeit (als „Liebhaberei“) nicht beruflich bzw. für seinen Lebensunterhalt ausübt oder eine anerkannte einschlägige Prüfung bestanden hat, gilt er als Dilettant.

Auch werden die Begriffe „Dilettant“ und „dilettantisch“ abwertend verwendet. Eine „dilettantisch“ ausgeführte Tätigkeit wird dann gleichgesetzt mit „unfachmännisch“, „unsachgemäß“, „fehlerhaft“, „stümperhaft“ oder „oberflächlich ausgeführt“.

In der Neuzeit hat sich eine Synthese beider Begriffsdeutungen ergeben. Dilettantismus ist die Unfähigkeit, niedere Problemstellungen zu begreifen und sie in geeigneter Weise zu bearbeiten.

Der Begriff galt ursprünglich dem nicht geschulten Künstler oder Kunstliebhaber. Er ist zusammen mit dem Verb dilettieren seit dem 18. Jahrhundert in der deutschen Sprache belegt und war besonders in der Bezeichnung musikalischer Werke zu finden, die „für Kenner und Liebhaber“ geschrieben wurden. Das Wort war dabei keineswegs abwertend gemeint, sondern diente vielmehr dazu, die Tätigkeiten der Adeligen von denen derjenigen abzugrenzen, die sie zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes ausüben mussten.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Dilettant

 

„Wissenschaftler“ und „Dilettanten“

 

„Doch zuvor einiges über Schliemanns Stellung in seiner Zeit. Das ist so aktuell wie nur je; denn noch heute kämpft jeder Forscher zwischen den Kreuzfeuern des Publikums und der Fachwelt. Schliemanns Berichte hatten ein anderes Publikum als die ‚Sendschreiben‘ Winckelmanns. Der Weltmann des 18. Jahrhunderts hatte für die Gebildeten geschrieben, für den kleinen Kreis Bevorzugter, für die, die Museen besaßen oder zumindest Zutritt zu ihnen erlangten, weil sie zu einer Hofwelt gehörten. Diese kleine Welt wurde erschüttert durch die Aufdeckung Pompejis, sie wurde entzückt durch die Ausgrabung schon einer Statue, aber ihr Interesse verließ niemals die parkettierte Ebene des Künstlerisch-Ästhetischen. Winckelmanns Wirkung war durchgreifend, aber bedurfte des Mediums der Dichter und Schriftsteller, um aus der dünnen Zone der Bildung in die ganze Tiefe und Breite seiner Zeit zu strahlen.

Schliemann wirkte ohne Medium. Er wirkte unmittelbar. Er publizierte jeden Fund, und er war selber der größte Bewunderer dieser Funde. Seine Briefe gingen in alle Welt, seine Artikel an alle Zeitungen. Schliemann wäre der Mann des Radios, des Films und des Fernsehens gewesen, hätte es das damals schon gegeben. Seine Funde in Troja entfachten einen Wirbel nicht allein in einer Kleinwelt Gebildeter, sondern bei jedermann. Winckelmanns Statuenbeschreibungen hatten Ästheten angesprochen, entzückte Kenner. Schliemanns Goldfunde sprachen Menschen einer Zeit an, die man im Land seiner Herkunft die ‚Gründerzeit‘ nannte, Menschen auf der Hochwoge wirtschaftlicher Prosperity, die den Selfmademan schätzten, gesunden Menschenverstand besaßen und sich auf seine Seite stellten, als sich die ‚reinen Wissenschaftler‘ von dem ‚Laien‘ abwandten.

Ein Museumsdirektor schrieb ein paar Jahre nach Schliemanns Zeitungsberichten von 1873: ‚Zur Zeit dieser Berichte herrschte bei den Gelehrten wie beim Publikum eine große Aufregung. Überall, im Hause und auch auf der Eisenbahn, wurde von Troja geredet. Man war voll des Staunens und des Fragens.‘“

Hatte uns Winkelmann, wie Herder sagt, ‚das Geheimnis der Griechen von ferne gezeigt‘, so hatte Schliemann bereits ihre Vorwelt aufgedeckt. Mit unglaublicher Kühnheit hatte er die Archäologie aus dem Petroleumlicht der Studierstuben unter die Sonne eines hellenischen Himmels geführt und die Troja-Frage mit dem Spaten gelöst. Aus dem Bezirk klassischer Philologie war er mit einem Schritt hinausgetreten in die lebendige Vorgeschichte und hatte eine klassische Wissenschaft um die Prähistorie erweitert.

Das Tempo, in dem diese umstürzenden Maßnahmen getroffen wurden, die Häufung der Erfolge, Schliemanns zwielichtige Persönlichkeit, nicht ganz Kaufmann, nicht ganz Gelehrter und doch mit außerordentlichem Erfolg beides, der ‚reklamehaften Zug‘ seiner Veröffentlichungen schockierte die internationale Gelehrtenwelt und darunter besonders die deutsche. Den Aufruhr kennzeichnet in seiner Größe die Zahl von 90 Veröffentlichungen über Troja und Homer, die in diesen Jahren Schliemannscher Tätigkeit aus den Studierstuben schossen. Der Hauptangriffspunkt, den die Gelehrten unter das Feuer ihrer Philippiken nahmen, war sein Dilettantentum. Im Verlauf der Geschichte der Ausgrabungen werden wir immer wieder den zünftigen Archäologen begegnen, die den Männern, die doch nur den Anstoß zu neuem Sprung ins Dunkle gaben, das Leben schwermachten. Weil die Angriffe gegen Schliemann grundsätzlicher Natur waren, so sei hier einiges dazu gesagt und zitiert. Als Erster möge ein sehr verärgerter Philosoph das Wort erhalten, Arthur Schopenhauer:

‚Dilettanten, Dilettanten! - so werden die, welche eine Wissenschaft oder Kunst aus Liebe zu ihr und Freude an ihr, per il loro diletto, treiben, mit Geringschätzung genannt von denen, die sich des Gewinnes halber darauf gelegt haben; weil sie nur das Geld delektiert, das damit zu verdienen ist. Diese Geringschätzung beruht auf ihrer niederträchtigen Überzeugung, daß keiner eine Sache ernstlich angreifen werde, wenn ihn nicht Not, Hunger oder sonst welche Gier dazu anspornt. Das Publikum ist desselben Geistes und daher derselben Meinung; hieraus entspringt sein durchgängiger Respekt vor den ‚Leuten vom Fach‘ und sein Mißtrauen gegen Dilettanten. In Wahrheit hingegen ist dem Dilettanten die Sache Zweck, dem Manne vom Fach, als solchem, bloß Mittel; nur der aber wird seine Sache mit ganzem Ernste betreiben, dem unmittelbar an ihr gelegen ist und der sich aus Liebe zu ihr damit beschäftigt; sie con amore treibt. Von Solchen, und nicht von den Lohndienern, ist stets das Größte ausgegangen.‘

Professor Wilhelm Dörpfeld, Schliemanns Mitarbeiter, Ratgeber und Freund, einer der wenigen Fachleute, die ihm Deutschland an die Seite stellte, schrieb noch 1932: ‚Nie verstanden hat er dagegen den Spott und Hohn, mit dem mehrere Gelehrte und namentlich deutsche Philologen seine Arbeiten in Troja und Ithaka begleitet haben. Und auch ich habe diesen Spott, mit dem einige große Gelehrte später auch meine Ausgrabungen an homerischen Orten bedacht haben, stets bedauert und nicht nur für unberechtigt, sondern auch für unwissenschaftlich gehalten!‘

Das Mißtrauen der ‚Fachleute‘ gegen den erfolgreichen ‚Outsider‘ ist das Mißtrauen des Bürgers gegen das Genie. Der Mann der gesicherten Lebensbahn verachtet den schweifenden der unsicheren Zonen, der ‚eine Sach‘ auf nichts gestellt‘ hat. Diese Verachtung ist ungerecht.

Betrachten wir die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung so weit zurück, wie immer wir wollen, so ist nicht schwer festzustellen, daß eine außerordentliche Zahl großer Entdeckungen von den ‚Dilettanten‘ gemacht wurde, den ‚Outsidern‘ oder gar ‚Autodidakten‘, die, getragen von der Besessenheit einer Idee, die Hemmschuhe der Fachbildung nicht spürten, die Scheuklappen des Spezialistentums nicht kannten und die Hürden übersprangen, die akademische Tradition errichtet hatte.

Otto von Guericke, der größte deutsche Physiker des 17. Jahrhunderts, war von Haus aus Jurist. Denis Papin war Mediziner. Benjamin Franklin, Sohn eines Seifensieders, wurde ohne Gymnasial- oder gar Universitätsbildung nicht nur ein tätiger Politiker (dazu können auch mindere Qualitäten verhelfen), sondern auch bedeutender Gelehrter. Galvani, der Entdecker der Elektrizität, war Mediziner, und wie Wilhelm Ostwald in seiner ‚Geschichte der Elektrochemie‘ nachweist, verdankte er die Entdeckung gerade der Lückenhaftigkeit seiner Erkenntnisse. Fraunhofer, Verfasser hervorragender Arbeiten über das Spektrum, konnte bis zum vierzehnten Lebensjahr weder lesen noch schreiben. Michael Faraday, einer der bedeutendsten Naturforscher, war Sohn eines Hufschmiedes und begann als Buchbinder. Julius Robert Mayer, Entdecker des Gesetzes von der Erhaltung der Energie, war Arzt. Gleichfalls Arzt war Helmholtz, als er als 26jähriger seine erste Arbeit zum gleichen Thema veröffentlichte. Buffon, Mathematiker und Physiker, hat seine bedeutendsten Veröffentlichungen auf dem Gebiete der Geologie getan. Der Mann, der den ersten elektrischen Telegraphen konstruierte, war der Professor der Anatomie, Thomas Sömmering. Samuel Morse war Maler ebenso wie Daguerre. Der erste schuf das Telegraphen-Alphabet, der Zweite erfand die Photographie. Die Schöpfer des lenkbaren Luftschiffes, Zeppelin, Groß und Parseval, waren Offiziere und hatten von Technik keine Ahnung. Die Reihe ist endlos. Entfernte man diese Männer und ihr Wirken aus der Geschichte der Wissenschaften, so bräche der Bau zusammen. Dennoch hatten sie zu Ihrer Zeit Hohn und Spott zu tragen.

Die Reihe setzt sich fort in der Geschichte der Wissenschaft, die wir hier hier behandeln. William Jones, der die ersten guten Übersetzungen aus dem Sanskrit lieferte, war nicht Orientalist, sondern Oberrichter in Bengalen. Grotefend, der erste Entzifferer einer Keilschrift, war klassischer Philologe, sein Nachfolger Rawlinson Offizier und Politiker. Die ersten Schritte auf dem langen Weg zur Entzifferung der Hieroglyphen ging Thomas Young, ein Arzt. Und Champollion, der ans Ziel kam, war eigentlich Professor der Geschichte. Humann, der Pergamon ausgrub, war Eisenbahningenieur.

Genügt die Liste für das, was hier gesagt werden soll? All das, was den Fachmann auszeichnet, kann in seinem Wert nicht bestritten werden. Aber ist nicht, wenn die Mittel sauber bleiben, das Ergebnis das wichtigste? Sollte den ‚Outsidern‘ nicht unsere besondere Dankbarkeit gelten?“

 

„Ja, Schliemann hat bei den ersten Ausgrabungen böse Fehler gemacht. Er hat all die Gebäude niedergerissen, die wertvoll waren. Er hat Mauern zerstört, die wichtige Hinweise gewesen wären, aber Ed. Meyer, der große deutsche Historiker, bestätigt ihm dies: ‚Für die Wissenschaft hat sich das unmethodische Vorgehen Schliemanns, direkt bis auf den Urboden zu gehen, als höchst segensreich erwiesen; bei einer systematischen Ausgrabung wären die älteren Schichten, welche der Hügel birgt, und damit diejenige Kultur, welche wir als die eigentlich ‚trojanische‘ bezeichnen, schwerlich jemals aufgedeckt worden.‘

Tragisches Missgeschick war es, dass gerade seine ersten Deutungen und Datierungen fast alle falsch waren. Aber als Kolumbus Amerika entdeckt hatte, glaubte er, Indien gefunden zu haben. Setzt das seine Leistung herab?

Kein Zweifel: Zog er im ersten Jahre auf dem Hügel von Hissarlik wie der Knabe, der mit dem Hammer auf sein Spielzeug losgeht, um zu sehen, was drin ist, so war der Mann, der Mykenä und Tiryns ausgrub, bereits durchaus als wissenschaftlicher Spatenforscher anzusprechen. Dörpfeld bestätigte ihm dies ebenso wie der Engländer Evans - dieser mit Vorbehalten.

Genau aber wie Winckelmann einst unter ‚despotischem Lande‘ Preußen gelitten hatte, so hatte Schliemann unterm Unverständnis gerade des Landes zu leiden, aus dem er kam und das ihm seine Jugendträume mitgegeben hatte …

Daß die Sammlungen schließlich doch nach Berlin gingen ‚zu ewigem Besitz und ungetrennter Aufbewahrung‘, ist wieder - welche Ironie - einem Manne zu danken, der der Archäologie nur als Liebhaber nahestand, dem großen Arzte Virchow, der es erreichte, daß Schliemann Ehrenmitglied der Anthropologischen Gesellschaft wurde und schließlich Ehrenbürger der Stadt Berlin zusammen mit Bismarck und Moltke.“

 

„Und mit moralischem Recht geschah ihm (Austen Henry Layard) wie Schliemann, als dieser ehemalige Großkaufmann und Millionär Troja ausgegraben hatte und den Spaten am Löwentor von Mykenä ansetzte: Alle Welt glaubte, daß der erste Erfolg zufällig gewesen sei und unmöglich übertroffen werden könne. Und alle Welt mußte sich belehren lassen, daß erst diesmal der tiefste Blick in eine versunkene Vergangenheit getan werden sollte, daß erst diesmal Schätze ans Licht treten sollten, die den ganzen Umfang, den ganzen Reichtum der verwehten Kultur offenbarten.“

 

Altertümer den Museen zuführen?

 

C.W. Ceram zitiert Howard Carter: „‚Eine Lehre können wir aus diesem Fall ziehen, und wir empfehlen sie den Kritikern, die uns Vandalen nennen, weil wir Gegenstände aus den Gräbern entfernen. Indem wir die Altertümer den Museen zuführen, sorgen wir für ihre Erhaltung; an Ort und Stelle gelassen, würden sie unvermeidlich früher oder später zur Beute der Diebe werden, was ihrer Vernichtung gleichkäme.‘“

Dieses Zitat soll ein interessanter Beitrag, keineswegs aber Schluss-Strich zur Debatte sein, ob ausgegrabene Altertümer vor Ort bleiben sollen oder nicht.

 

Nichts Neues unter der Sonne

 

„Ist es ein Trost für uns Nachgeborene, daß einer unserer Archäologen in den Ruinen Babylons ein Tontäfelchen fand, auf dem der lapidare Satz stand: ‚Schaust du hin, so sind die Menschen insgesamt blöde!‘“

 

Lob des Dilettanten

 

Unabhängig von Beiträgen zur Wissenschaft, leisten Dilettanten mit ihren Liebhabereien Interessantes bis Bedeutendes für die Gesellschaft.

Angefangen von der Sammel-Leidenschaft, führen sie Museen für Korkenzieher, Besenstiele und allerlei andere Dinge, leisten Grundlagen-Arbeit, etwa in der Experimentellen Archäologie, finanzieren bestimmte Dinge, stellen ihre Erkenntnisse etwa im Internet für die Allgemeinheit zur Verfügung.

Bei ideologischem Versagen von Wissenschaft, Politik und Journalismus, leisten sie durch ihre Recherchen das notwendige Korrektiv, was gerade jetzt so wichtig ist.

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

Glaskugel in Scherben | Na, das sind ja tolle Zukunftsaussichten | Strippenzieher

https://de.rt.com/programme/strippenzieher/129203-glaskugel-in-scherben-strippenzieher/

 

Der Jahresrückblick 2021 (Schwurbler Edition)

https://www.youtube.com/watch?v=ZalJ9N_z9Vo

https://odysee.com/@NikolaiBinner:4/der-jahresr%C3%BCckblick-2021-(schwurbler:0

 

CSI: MÜNCHEN

https://www.youtube.com/watch?v=Wy1rQU0cSHY

 

Licht am Ende des Tunnels

https://www.youtube.com/watch?v=twhO08ALPW0

 

Die Herde

https://www.youtube.com/watch?v=vEtr3Alszmk

 

SO KULTIG, SO GEIL - Intermezzo des Tages #22 - Alien's Best Friend - Bob Marley-Cover - Satire

https://www.youtube.com/watch?v=cDCkYMSJwsE

 

Montagsspaziergang 1

https://www.youtube.com/watch?v=EUI4_rhNkTY

 

Silvestergrüße von Eurem HallMack

https://www.frei3.de/post/fab83184-1b91-4512-b8ec-9e2b2a3c3413

 

HallMack Schafe stimmen für die Spritze

https://www.frei3.de/post/9a44c238-f0f7-431c-9a61-585105e1e536

 

HallMack Spontane Stromkündigung

https://www.frei3.de/post/3e70cfc4-d56c-49fe-915a-dcca1d78475c