Colin Powell ist gestorben. Was auch immer über ihn zu sagen ist – sein Leben und sein Charakter sind an einem einzigen Auftritt zu messen: Am 5. Februar 2003 trieb er mit Lügen sein Land und viele andere Länder in die Vernichtung des Irak.

Zur Erinnerung (die berühmte Szene mit der Phiole ist in der 28. Minute):

https://www.youtube.com/watch?v=1Z3f_p_7OeE

 

Colin Powell – Eine Karriere

 

Fritz Wirth: „Da ist ein schwarzer Junge aus der Kelly Street in der Süd-Bronx von New York. Sohn armer Eltern, die auf einem Bananendampfer von Jamaika nach Amerika gekommen waren. Bandenmitglied, Muttersöhnchen und Ministrant zugleich. Kein glanzvoller Schüler, doch ein netter Junge. Mit 17 Jahren hat er das Schlüsselerlebnis seines Lebens: Er trägt zum ersten Mal eine Soldatenuniform. Heute erinnert er sich: "Sie gab mir das Gefühl, daß ich jemand war." Vier Jahre später lernt Colin Powell das Soldatenhandwerk in einer amerikanischen Einheit im hessischen Gelnhausen. Früh erkennt er: "Keine andere Laufbahn in der amerikanischen Gesellschaft bietet einem Schwarzen größere Möglichkeiten." Drei Jahrzehnte später ist er der ranghöchste Soldat Amerikas. Powell wird der jüngste und zugleich erste farbige Generalstabschef der Nation. Eine selbst für amerikanische Verhältnisse ungeheure Karriere.“

https://www.welt.de/print-welt/article652965/Vita-eines-Generals-Ende-offen.html

 

Ein Hauch von Freiheit

 

Der MDR über die Dokumentation „Ein Hauch von Freiheit“: „Sie kamen nach Deutschland, um das Land von Rassismus und Unterdrückung zu befreien. Doch in der eigenen Armee, aber auch in ihrer Heimat herrschte strikte Rassentrennung: Die Dokumentation … erzählt die Geschichte schwarzer GIs, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland stationiert waren.

Von der deutschen Bevölkerung als Repräsentanten einer Siegermacht akzeptiert, erfuhren die afroamerikanischen Soldaten hier zum ersten Mal eine Art Gleichberechtigung. Sie konnten dieselben Orte betreten wie Weiße, Beziehungen zu weißen Frauen - im eigenen Land undenkbar - waren an der Tagesordnung. Der ehemalige US Außenminister Colin Powell erinnert sich mit Blick auf seine Zeit in Deutschland an diesen "Hauch von Freiheit".

Zurück in den USA ereilte die schwarzen US-Armeeangehörigen jedoch das gleiche Schicksal wie vor dem Krieg: Rassentrennung und Diskriminierung waren ihr Alltag. In Deutschland hatten die Soldaten das Gegenteil erlebt. Diese Erfahrung der Freiheit verschaffte der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung massiven Auftrieb. Eine Ironie der Geschichte: Ausgerechnet in den Ruinen Nazi-Deutschlands wurde ein Grundstein gelegt für die Überwindung der Rassentrennung in den USA.

Veteranen des zweiten Weltkriegs erinnern sich in dem Dokumentarfilm von Dag Freyer an ihre Zeit in Deutschland und ihr politisches Engagement im eigenen Land. Colin Powell spricht in einem seiner persönlichsten Interviews über seine Stationierung in Gelnhausen. Auch der Kongress-Abgeordnete John Lewis äußert sich erstmals über seine schwere Reise aus der Unterdrückung in die Freiheit.“

https://www.presseportal.de/pm/7880/2922855

 

Militärische Laufbahn

 

Aus „Wikipedia“: „Seine Ausbildung zum Offizier schloss er 1958 ab und wurde Second Lieutenant bei der US Army. 1962 heiratete er Alma V. Johnson. Aus der Verbindung gingen drei Kinder hervor. Zunächst bei der 3. US-Panzerdivision in Gelnhausen, Deutschland, wurde er 1962/63 im Vietnamkrieg eingesetzt und dabei verwundet. 1963 bekam er die Auszeichnung Purple Heart. 1968 kehrte er nach Vietnam zurück und befehligte als stellvertretender Kommandeur ein Bataillon der Infanterie. Seine Einheit war vor seinem Einsatz für das Massaker von Mỹ Lai verantwortlich, bei dem US-Soldaten 504 vietnamesische Zivilisten ermordeten.

1972 wurde er nach Washington versetzt. Ab 1977 arbeitete er im Büro des Verteidigungsministers. Von 1979 bis 1981 diente er als Senior Military Assistant von Verteidigungsminister Harold Brown und von 1983 bis 1986 war er als Militärberater für das Verteidigungsministerium unter Caspar Weinberger tätig. 1986 wurde Colin Powell zum Lieutenant General befördert. Er bekam das Kommando über das V. US-Armeekorps in der Bundesrepublik Deutschland. Diese Funktion hatte er bis 1987 inne. Im Januar 1987 wurde er als erster schwarzer US-Amerikaner zunächst stellvertretender US-Sicherheitsberater des Weißen Hauses. Nachdem der bisherige Nationale Sicherheitsberater Frank Carlucci Verteidigungsminister geworden war, ernannte US-Präsident Ronald Reagan Powell am 5. November 1987 zu dessen Nachfolger.

In diesem Amt wirkte er an den Abrüstungsverhandlungen mit der Sowjetunion mit. In dieser Zeit wurde er auch zum General befördert. Anfang 1989 übernahm er unter Präsident George Bush das Kommando über die gesamten Landstreitkräfte der Vereinigten Staaten. Im August 1989 wurde er vom Präsidenten zum Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs (Chairman of the Joint Chiefs of Staff, kurz CJCS) berufen. Colin Powell war nicht nur der erste Afroamerikaner in dieser Position, sondern auch der erste CJCS, der das Reserve Officer Training Corps durchlaufen hatte. Im gleichen Jahr unterstützte er die US-Invasion in Panama und beteiligte sich 1990 an den Vorbereitungen zum Golfkrieg (Desert Storm). 1993 zog er sich ins Privatleben zurück.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Powell

 

Außenminister

 

Aus „Wikipedia“: „Am 16. Dezember 2000 gab der gewählte Präsident George W. Bush bekannt, Colin Powell zum neuen Außenminister ernennen zu wollen; seine Berufung erfolgte dann im Januar 2001. Der als gemäßigt geltende Powell wurde im Kabinett der Bush-Regierung als Gegenspieler des Verteidigungsministers Donald Rumsfeld gesehen. Im Sommer 2002 kam es zu offenen Differenzen in der Irak-Frage. Letztlich unterstützte Powell jedoch den US-Angriff auf den Irak im März 2003. Am 5. Februar 2003 folgte Powells denkwürdiger Auftritt vor dem Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen. Powell plädierte für den Sturz Saddam Husseins, da dieser im Besitz von Massenvernichtungswaffen sei. Im September 2005 bedauerte Powell in einem ABC-Fernsehinterview diese Rede, in der er den Weltsicherheitsrat mit später als falsch erkannten Tatsachenbehauptungen von der Notwendigkeit des Irak-Kriegs hatte überzeugen wollen, und bezeichnete sie als einen „Schandfleck“ in seiner Karriere.

Auch bezüglich der Nachkriegsordnung des Iraks gab es massive Differenzen zwischen dem State Department unter Colin Powell und dem Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten unter Donald Rumsfeld. Colin Powell verkündete, sich nach der ersten Amtszeit von US-Präsident George W. Bush aus dem politischen Leben zurückzuziehen und für eine zweite Amtszeit als Außenminister nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Dies wurde als Indiz für einen Machtzuwachs seines Hauptkontrahenten Donald Rumsfeld und eine Stärkung der Hardliner in der US-Regierung gewertet.

Am 15. November 2004, knapp zwei Wochen nach den US-Präsidentschaftswahlen 2004, reichte Colin Powell tatsächlich seinen Rücktritt vom Posten des Außenministers ein. Regierungen in aller Welt bedauerten Powells Rücktritt, da dieser als moderate Figur innerhalb der Bush-Regierung galt. Sein Amt übernahm am 28. Januar 2005 die bisherige Beraterin für nationale Sicherheit, Condoleezza Rice.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Colin_Powell

 

Der Schandfleck

 

Nach dem ersten Irak-Krieg (siehe auch http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/190-die-luege-aller-luegen.html ) war der Irak quasi ein besetztes Land in dem von den Besatzungs-Mächten bildlich geschrieben jede Schraube doppelt und dreifach umgedreht wurde. Es war offensichtlich, dass das Land ausgeblutet werden sollte, um es sehr leicht kriegerisch besiegen zu können.

Der Angriff auf den Irak wurde seit vielen Jahren vorbereitet – es war nur die Frage, wann es losgeht und welcher Vorwand dazu aus dem Hut gezaubert würde.

Ausführlich geht der Wurm auf die Machenschaften der Krieg führenden Mächte in folgendem Beitrag ein: http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/234-massen-moerder.html

Auch ein Colin Powell wusste, dass Jahre lange Vorbereitungen im Gange waren, den Irak zu überfallen. Natürlich wusste er, dass er die gesamte Menschheit anlog. Natürlich wusste er, dass er im Gegensatz zu solchen Unsympathen wie George W. Bush, Donald Rumsfeld und Dick Cheney eine gewisse moralische Autorität und ein gewisses Vertrauen sowohl in den USA als auch weltweit besaß.

Und genau das ist das Problem: wenn Zähne fletschende „Wölfe“ auftreten, wird denen nicht geglaubt – wenn aber ein Kreide fressender Wolf im Schafspelz kommt und daher säuselt, wird dem eher Glauben geschenkt.

Colin Powell hatte diese Funktion übernommen. Es ist immer so: um andere (vielleicht gegen deren Willen) von etwas für sie Nachteiligem zu überzeugen, wird ein halbwegs sympathischer Mensch geschickt, um sie entweder mit Lügen oder Versprechungen jeglicher Art zu überzeugen. Das ist auch üblich bei Verhandlungen in der Wirtschaft oder im privaten Bereich: zuerst kommen die „bad guys" und zum Schluss kommt der „good guy". Bei der Polizei heisst das dann „good cop - bad cop": zuerst droht der „bad cop" dem Verbrecher, danach kommt der „good cop", der bei diesem um Vertrauen wirbt.

Hinterher kann auch ein Colin Powell leicht von einem „Schandfleck“ reden – und kann damit rechnen, dass ihm von der breiten Öffentlichkeit verziehen wird. Schließlich ist er ja „der Gute“. Und wer „gut“ ist, „darf" alle Verbrechen dieser Erde begehen.

Ob direkt oder indirekt: Colin Powell hat durch seine Lügen im Vorfeld des Krieges gegen den Irak Millionen von Menschen auf dem Gewissen.

Selbst dann, wenn er den Krieg gegen den Irak nicht hätte verhindern können und er aus der von ihm verstandenen Loyalität niemandem in seinem Land hätte schaden wollen: ein moralisch integrer Mensch wäre zumindest von seinem Amt zurückgetreten.

Da er weder den Helden gegeben hat noch zurückgetreten ist, wird er auf ewig der Schandfleck der Menschheit bleiben.

 

Tod eines opportunistischen Killers

 

Gerd Roettig: „Colin Powell war nicht der größte Lügner der Regierung Bush Juniors. Bei der Durchsetzung des Angriffskriegs auf den Irak vor knapp zwei Jahrzehnten spielte er aber eine Schlüsselrolle.

Der vor wenigen Jahren verstorbene Schriftsteller Gore Vidal beschrieb seine Heimat einst als United States of Amnesia, als Land des Vergessens. Vidal, einer der scharfzüngigsten Kritiker der Regierung Georg W. Bushs – oder, wie er sie selbst nannte, Cheney-Bush-Junta – befürchtete bereits damals, dass deren völkerrechtliche Verbrechen in Serie nicht nur nicht aufgeklärt zu werden drohten, sondern alsbald historisch verklärt werden würden.

Diese Befürchtung bestätigte sich einmal mehr vor wenigen Monaten, als auch hiesige Medien den Tod von Ex-Pentagon-Chef Donald Rumsfeld mit ausgesprochen milden Tönen quittierten. Gegen den notorischen Scharfmacher und Hauptarchitekten des neokonservativen Programms einer über Leichen gehenden US-Hegemonie war immerhin auch hierzulande Klage wegen Kriegsverbrechen, gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen die UN-Folterkonvention eingereicht worden, woran sich offenbar nur noch die Wenigsten zu erinnern vermochten.

Mit Colin Powell ist gestern nun ein weiteres führendes Mitglied der ersten Regierung Georg W. Bushs im Alter von 84 Jahren gestorben. Und erneut kommen die meisten Nachrufe einer Geschichtsfälschung gleich, in dem sie Powell beinahe als naives Opfer einer Politik beschreiben, für die er selbst nicht gestanden hätte.

Anders als Rumsfeld, der sich in seiner politischen Laufbahn schon früh als aktiver Kriegstreiber empfahl, nahm Powell tatsächlich stets die Rolle des befehlsergebenen Soldaten ein, mithilfe derer er sich auch in der US-amerikanischen Öffentlichkeit einen Nimbus von Glaubwürdigkeit und Integrität zu erkaufen wusste:

Ein soziales Kapital, das der Regierung Bush-Cheney sehr zupasskam, als es darum ging, die Weltöffentlichkeit mit dem Lügenmärchen von Saddam Husseins Massenvernichtungswaffen hinters Licht zu führen und die US-Gesellschaft für den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak zu mobilisieren.

Powells spätere Behauptung, dass seine 2003 vor den UN abgelegte Falschaussage auf einem "großen Versagen der Geheimdienste" gründete, ist gelinde gesagt wenig glaubhaft.

Selbst Powells ehemaliger Stabschef Lawrence Wilkerson urteilte später, dass die Rede sowohl wegen ihrer "Unaufrichtigkeit" als auch wegen Powells "Gravität" einen entscheidenden "Beitrag der zweijährigen Bemühungen der Bush-Regierung leistete, die Amerikaner für den Krieg zu gewinnen".

"Diese Bemühungen", schrieb Wilkerson 2018, "führten zu einem Krieg, der zu katastrophalen Verlusten für die Region und die von den USA geführte Koalition führte und den gesamten Nahen Osten destabilisierte".

Trotz millionenfachen Leids, unzählbarer Toten und einer auf absehbare Zeit hoffnungslosen Lage eines mutwillig zerstörten Staates, der erst durch die US-Invasion zum Exporteur terroristischer Gewalt wurde, blieben die Hauptakteure unbehelligt.

Während Georg W. als welpenmalender netter Onkel auch in Talkshows des liberalen Mainstreams wieder gern gesehener Gast ist und Dick Cheney immer noch damit beschäftigt sein dürfte, sein in Öl- und Waffenindustrie gemachtes Geld zu zählen, äußerte Powell bereits 2005, seine Rede vor der UN-Vollversammlung zu bereuen, und befreite dabei gleichzeitig Leute wie Ex-CIA-Chef George Tenet von ihrer Verantwortung.

Dabei hatte der "gute Soldat" (Powell über Powell) bereits seine frühe Karriere damit begründet, stets das zu liefern, was seine Vorgesetzten von ihm hören wollten.

1968 war der damals Anfang Dreißigjährige im Dienstgrad eines Majors nach Vietnam versetzt und zu jener Division abkommandiert worden, aus deren Reihen nur kurze Zeit zuvor das Massaker von Mỹ Lai begangen worden war: Diesem waren mehr als 500 vietnamesische Zivilisten zum Opfer gefallen, was nach Bekanntwerden wesentlich zum Anwachsen der Antikriegsproteste in den USA führen sollte.

Eine direkte Mittäterschaft an diesen Kriegsverbrechen ist Powell nicht anzulasten. Sehr wohl war er aber Teil der Vertuschung und des Stillschweigens durch die US-Armee.

In Berichten an die Armeeführung spielte Powell die Gewaltexzesse als Ausrutscher herunter. Hinweisen auf andere Kriegsverbrechen ging er nur halbherzig nach: "Es mag vereinzelte Fälle von Misshandlung von Zivilisten und Kriegsgefangenen geben, aber dies spiegelt keineswegs die allgemeine Haltung der gesamten Division wider."

Die Beziehungen zwischen den US-amerikanischen Soldaten und der vietnamesischen Bevölkerung seien vielmehr ausgezeichnet.

Diese Haltung, seinen Vorgesetzten genau das zu sagen, was sie hören wollten, und nicht die Wahrheit zu sagen, wurde zu einem der Markenzeichen der militärischen Karriere Powells, auf deren Höhepunkt er es zum Vier-Sterne-General brachte und als solcher federführend an der US-Invasion in Panama (1989) und des Zweiten Golfkrieges (1991) beteiligt war.

Auch seine Auffassung von Recht und Unrecht dürfte Powell bereits aus dem Vietnamkrieg mitgebracht haben, der Vieles der von Bush und Konsorten begonnenen und unter Obama fortgesetzten Kriegsserie im Nahen Osten vorweggenommen hatte. In seinen Vietnam-Memoiren aus den 90er-Jahren erinnerte sich Powell:

Wenn ein Hubschrauber einen Bauern in einem schwarzen Pyjama entdeckte, der auch nur entfernt verdächtig aussah, umkreiste der Pilot ihn und feuerte auf ihn. Wenn er sich bewegte, wurde dies als Beweis für feindliche Absichten gewertet, und der nächste Schuss fiel nicht vor ihm, sondern auf ihn. Brutal? Das mag sein (….) Aber das Töten oder Getötetwerden im Gefecht führt dazu, dass die Wahrnehmung von Recht und Unrecht getrübt wird.

Wie sehr durch die ewig dauernden Kriege die Wahrnehmung von Recht und Unrecht auch jenseits der Gefechte getrübt ist, zeigt nun die Mystifizierung Powells, die dessen Tod unmittelbar folgt.

Sie macht vor dem "progressiven" Lager nicht halt. Jamaal Bowman, afroamerikanischer Kongressabgeordneter und Mitglied der Democratic Socialists twitterte Stunden nach Powells Tod, dass für ihn als schwarzer Mann, "der gerade versuchte, die Welt zu verstehen, Colin Powell eine Inspiration" gewesen sei. "Er stammte aus New York City, besuchte das City College und stieg in die höchsten Ränge unserer Nation auf."

In der Tat gehörte Colin Powell einer Generation Afroamerikaner an, für die das Militär neben dem Hochleistungssport eine der sehr wenigen Möglichkeiten sozialen Aufstiegs in einer zutiefst rassistischen und segregierten Gesellschaft bot.

Gleichzeitig sollte dies nicht vergessen machen, dass Powell dabei Nutznießer von Kämpfen anderer war, für die er selbst nie bereit zwar, sich einzusetzen.

Der Bürgerrechtsaktivist Kwame Ture machte bereits in einem Fernsehinterview 1995 darauf aufmerksam, dass Powell seine Position als ranghoher Militär ironischerweise den Errungenschaften der Bürgerrechtskämpfe im Allgemeinen und dem Wirken Martin Luther Kings im Besonderen zu verdanken habe.

Letzterer hatte seinen Einsatz für die Emanzipation der Schwarzen in den USA in dem gleichen Schicksalsjahr 1968 mit dem Leben bezahlen müssen, als Ersterer mit seiner soldatischen Karriere in Vietnam durchstartete.

Für Kwame Ture gab es bereits damals keinen Zweifel: "Mr. Powell ist ein Lügner. Mr. Powell ist ein Verräter an seinem Volk, und Mr. Powell ist ein Verräter an der Menschheit. Wenn Sie King lieben, können Sie Powell niemals lieben."“

https://www.heise.de/tp/features/Tod-eines-opportunistischen-Killers-6222916.html

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm

 

 

Das Böse verlachen

- Satire, Realsatire, ernst Gemeintes -

 

16. Oktober – Wochenkommentar von Ferdinand Wegscheider

„Wandern ist zu weiß!“ - Im neuen Wochenkommentar decken wir heute gnadenlos auf, welche Volkssportart rassistisch ist und nur von einer Elite ausgeübt werden kann. Ich versuche einmal mehr einfachste politische Mechanismen zu erklären und wir werfen natürlich einen Blick auf die jüngsten Strafverschärfungen für Impfgegner.

https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-289q3wn5n1w11/

 

Politische Märchenstunde II | Wenn sie nicht gestorben sind, regieren sie noch heute| Strippenzieher

https://de.rt.com/programme/strippenzieher/125711-politische-maerchenstunde-ii-wenn-sie-nicht-gestorben-sind-regieren-sie-noch-heute/

 

"2G" | Die Schweine Steffi und Torsten

https://www.youtube.com/watch?v=Rlvu51MSMzI

 

VORSCHRIFTEN GELTEN NUR FÜR DEN PÖBEL / RULES FOR THEE BUT NOT FOR ME

https://www.bitchute.com/video/bXiFtaoU8xHd/

 

JAMES BOND IN "KEINE ZEIT ZUM STERBEN" MIT KARL LAUTERBACH, BARBARA SCHÖNEBERGER

https://www.bitchute.com/video/70c2DreSX47Q/

 

Steimles Aktuelle Kamera / Ausgabe 43

https://www.youtube.com/watch?v=wEWe57vqmwc

 

Rima-Spalter mit Marco Rima: Schweden und der Sex

https://www.youtube.com/watch?v=tcDdsNj96A4

 

HallMack MOND (Musikvideo)

https://www.frei3.de/post/492df3aa-2c56-42c0-8c90-880067239232

 

HallMack Alles super, keine Entlastung

https://www.frei3.de/post/e3be64fb-0375-41ea-8823-125833aa4406

 

HallMack Aussondiert

https://www.frei3.de/post/0de9fb7e-eda6-4a25-a28a-a8b2940a9cbe

 

HallMack Voll auf's Gas

https://www.frei3.de/post/26a448bc-ff9a-4afd-925f-700bb94be1a9