https://www.youtube.com/watch?v=7BRnsIpt3mQ

 

Die 3. Staffel der Fernseh-Serie „Westworld“ ist zu Ende.

Wie wohl keine andere Serie bietet „Westworld“ sowohl den einfachen Gemütern wie auch dem intellektuellen Zuschauer Freude.

Der Inhalt ist ewig aktuell; in der jetzigen Zeit aber aktueller denn je: was macht den Menschen aus, was unterscheidet ihn von einer Maschine, wie sieht die Zukunft des Menschen aus?

Die Eingangssequenz der Serie deutet darauf hin: zuerst spielt eine skelettierte Hand auf einem Klavier. Dann zieht sich die Hand zurück und das Klavier spielt weiter – auf „Befehl“ von einer Lochwalze.

Auf wessen Willen hin passiert etwas? Gibt es so etwas wie „freier Wille“?

 

Westworld – der Film

 

https://www.youtube.com/watch?v=fEHniGifKyE

 

Aus „Wikipedia“: „In einer unbestimmten Zukunft ist es möglich, in freizeitparkähnlichen Einrichtungen mit dem Namen Delos (angelehnt an die gleichnamige griechische Insel) in verschiedene Rollen zu schlüpfen, z. B. Revolverheld, Ritter oder römischer Herrscher. Damit den dekadenten Ausschweifungen der Gäste keine Grenzen gesetzt sind, bestehen die Statisten aus Androiden. Die Androiden können „verletzt“ oder „getötet“ werden, Menschen kann durch eine spezielle Sensorik in den Waffen jedoch nichts geschehen. Damit wird Verletzungen und Todesfällen vorgebeugt, und den Gästen steht nichts im Wege, sich dem gewählten Zeitalter entsprechend zu verhalten. Nachts werden beschädigte Androiden eingesammelt und von Ingenieuren in unterirdischen Werkstätten gewartet und repariert. Ein weiterer Aspekt ist, dass die Gäste Sex mit Androiden haben können.

Peter Martin und John Blane wählen den Wilden Westen (Westworld) aus, um diverse Abenteuer zu bestreiten. Martin tötet im Saloon bei einer Schießerei einen Revolverhelden. Als dieser tags darauf Blane in dessen Hotelzimmer angreift, wird er neuerlich von Martin getötet. Martin wird gemäß seiner Spielrolle verhaftet, kann aber aus dem Gefängnis ausbrechen.

Durch einen Systemfehler kommt es zu Störungen in den automatisierten Abläufen des Freizeitparks und zu Fehlfunktionen bei den Robotern. Bisher war gewährleistet, dass die Androiden den Gästen bei Kämpfen unterlagen, doch jetzt kommt es zu Auseinandersetzungen, bei denen dies nicht mehr der Fall ist. Zudem funktionieren die Sicherheitseinstellungen der Waffen nicht mehr. Viele der Gäste kommen dadurch zu Tode, und auch der Revolverheld-Android, den Peter bereits zweimal bezwungen hat, bricht auf, um sich entsprechend seiner Programmierung an seinem Duell-Gegner zu rächen.

Bei einem Duell auf der Main Street tötet er Peters Freund John. Schockiert von dem Ereignis erkennt Peter den Ernst der Lage und flüchtet vor dem Androiden. Nach einer langen Verfolgungsjagd durch die Wüste klettert Peter in die unterirdischen Anlagen von Delos, von denen aus der gesamte Komplex gesteuert und verwaltet wird. Er kann in einem Labor das Gesicht des Roboters mit Säure verätzen, was dazu führt, dass dieser nur noch Wärmestrahlung wahrnehmen kann. Peter flüchtet weiter in die Welt des Mittelalters, der Android nimmt seine Spur jedoch wieder auf. In einem mittelalterlichen Königspalast steckt Peter ihn schließlich in Brand. Peter flüchtet weiter bis in den Kerker. Dort rettet er eine vermeintliche Gefangene. Als er ihr aus einem Krug etwas Wasser zu trinken gibt, bemerkt er, dass sie ebenfalls ein Android ist, da das Wasser einen Kurzschluss bei ihr erzeugt. Der Revolverheld-Android kann ihm bis hierher folgen, stürzt aber aufgrund der starken Brandschäden, bäumt sich ein letztes Mal auf, schwer beschädigt, verbrennt dann in einer finalen Serie von Kurzschlüssen und explodiert. Peter ist traumatisiert und bricht erschöpft zusammen.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Westworld_(Film)

 

Futureworld

 

https://www.youtube.com/watch?v=yqEj4So_6Vk

 

Aus „Wikipedia“: „Zwei Jahre nach einer Katastrophe im Freizeitpark „Delos“, bei der Gäste und Mitarbeiter durch außer Kontrolle geratene Androiden getötet wurden, ist die Einrichtung wieder eröffnet. Man hat sehr viel Geld investiert, um die Ursache der Katastrophe zu ermitteln und alle Androiden und technischen Einrichtungen zu erneuern, um künftig solche Katastrophen auszuschließen. Auch wurde der Freizeitpark insgesamt verändert. Die Westernwelt, von der seinerzeit das Unglück ausging, ist stillgelegt. Dafür wurde die Futureworld geschaffen, eine Zukunftswelt, in der man ein Raumschiff steuern oder andere Planeten besuchen kann. Durch moderne Technik werden diese Dinge sehr real simuliert. Weiterhin ist noch eine asiatische Ostwelt geplant.

Chuck Browning, ein Zeitungsreporter, der über Delos nach der Katastrophe negativ berichtet hatte, wird von einem Mann namens Frenchy angerufen, einem ehemaligen Mitarbeiter des Freizeitparks. Dieser habe für Chuck eine interessante Story und vereinbart mit ihm ein Treffen in der Stadt. Als die beiden sich treffen, kann Frenchy nur noch das Wort „Delos“ aussprechen, ehe er zusammenbricht und stirbt. Irgendjemand hat ihm an dem belebten Treffpunkt der beiden einen tödlichen Messerstich versetzt. In dem Umschlag, den er dabei hat, entdeckt Chuck eine Liste mit hochrangigen Managern, Politikern und weiteren einflussreichen Persönlichkeiten. Sie alle waren als Gäste in Delos nach der Wiedereröffnung, wie er später herausfindet. Für ihn ist aber jetzt schon klar, dass in Delos irgendetwas nicht mit rechten Dingen zugeht und Frenchy etwas davon wusste.

Mr. Duffy, der Leiter des Freizeitparks, möchte gerne das Vertrauen in der Öffentlichkeit zurückgewinnen, das durch die damalige Katastrophe verloren gegangen ist. Deshalb bietet er den Vertretern der Medien an, Delos für ein paar Tage zu besuchen und hinter die Kulissen zu schauen. Als Gegenleistung erwartet er eine faire und sachliche Berichterstattung. Sein Anliegen erklärt er in einer Konferenz, bei der auch Chuck und die eigenwillige Fernsehmoderatorin Tracy Ballard anwesend sind. Die beiden waren einst ein Paar, bis Chuck Tracy aus seiner Firma geworfen hat. Trotz aller Beschwerden bei ihrem Chef kann Tracy nicht verhindern, dass sie mit Chuck eine Woche in Delos verbringen muss. Letztendlich sind aber beide immer noch ineinander verliebt und bemühen sich um eine Versöhnung.

In Delos mischen sich die beiden in der Futureworld unter die Gäste und dürfen dann einen Blick hinter die Kulissen werfen. Chuck fällt schon bald durch sein Misstrauen auf …

Chuck, Tracy und Harry sehen sich nun in der geheimnisvollen Halle um und machen eine furchtbare Entdeckung: Dort werden in einem Labor Doppelgänger von lebenden Menschen hergestellt, um einflussreiche Persönlichkeiten auszutauschen und so irgendwann die Weltherrschaft zu erlangen.

Es ist zu befürchten, dass die Personen auf Frenchys Liste bereits gegen Doppelgänger ausgetauscht wurden. Jetzt werden die Doppelgänger des russischen Generals Karnowsky, des japanischen Politikers Takaguchi und, um die Medien zu kontrollieren, von Tracy und Chuck hergestellt. Bei den Doppelgängern handelt es sich nicht um herkömmliche Androiden, sondern um künstliche Lebewesen, die nach den genetischen Informationen ihrer Originale geschaffen wurden. Dazu hat man den betreffenden Personen Drogen ins Essen gemischt, um sie nachts unbemerkt in einem Labor zu untersuchen. Die Doppelgänger sind von ihren Originalen nicht mehr zu unterscheiden.

Tracy und Chuck befinden sich damit in ernster Gefahr und wollen flüchten. Sie werden von Mr. Duffy bedroht, können ihn aber überwältigen und stellen dabei fest, dass auch er ein Androide ist. Dann werden die beiden gnadenlos von ihren Doppelgängern gejagt, können diese aber schließlich überwältigen. Zuvor wird Harry, der ebenfalls flüchten wollte, von Chucks Doppelgänger umgebracht. Tracy und Chuck überzeugen sich durch einen innigen Kuss gegenseitig davon, keine Doppelgänger zu sein. Am Ausgang wartet Dr. Schneider, dem sie glaubhaft machen, dass die Originale beseitigt wurden. Erst, als die beiden durch den Ausgang verschwinden und Tracys Doppelgänger vor ihm zusammenbricht, weiß Dr. Schneider, dass Tracy und Chuck noch leben. Die beiden sorgen per Telefon dafür, dass die Öffentlichkeit informiert wird und die Behörden Maßnahmen ergreifen können.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Futureworld_%E2%80%93_Das_Land_von_%C3%9Cbermorgen

 

Westworld – die Serie

 

Staffel 1

 

https://www.youtube.com/watch?v=aCvzTGfdvuo

 

Aus „Wikipedia“: „Westworld ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Western-Fernsehserie von Jonathan Nolan und Lisa Joy, die auf dem gleichnamigen Film von Michael Crichton aus dem Jahr 1973 basiert … 

Die Serie handelt von einem futuristischen Vergnügungspark, in dem Gäste mithilfe von menschenähnlichen Robotern (Hosts) Geschichten des Wilden Westens spielen können, beispielsweise Banküberfälle, Goldsuche, oder sich mit den Prostituierten im Saloon vergnügen. Die Schusswaffen im Parkgelände sind so modifiziert, dass die Hosts beschädigt werden können, während die Gäste dadurch keine schweren Verletzungen davon tragen. Schadhafte Hosts werden in der Nacht von Ingenieuren repariert, und die Erinnerungsspeicher zurückgesetzt.

Die Handlung der ersten Staffel lässt sich grob in drei Handlungsstränge auf verschiedenen Zeitebenen einteilen. Alle Handlungsstränge drehen sich auch um die Frage, ob die Hosts ein Bewusstsein entwickelt haben, diese Frage bleibt jedoch offen. Im Folgenden wird eine weitgehend chronologische Reihenfolge der Handlungsstränge wiedergegeben.

Einer der beiden Gründer, Arnold Weber, versucht den Hosts zu einem Bewusstsein zu verhelfen und entwickelt dafür ein Labyrinth. Als der Host Dolores dessen Zentrum erreicht, glaubt er damit noch vor Eröffnung des Parks den Beleg für ein Bewusstsein gefunden zu haben und will die Eröffnung des Parks verhindern. Schließlich wäre für Hosts mit einem Bewusstsein die Existenz im Park mit großen Qualen verbunden. Der andere Gründer, Dr. Robert Ford, ist dagegen. Arnold lässt sich und die anderen Hosts daraufhin von dem Host Dolores erschießen, um die Eröffnung zu verhindern – vergebens. Ford entwickelt viele Jahre später einen Host mit besonderen Kompetenzen als Abbild Arnolds und nennt ihn Bernard; Bernard wird Leiter der Abteilung Verhalten des Parks.

In der aktuellen Zeitlinie kommt es zu Spannungen zwischen dem Vorstand des Unternehmens und Ford sowie den Abteilungen Qualitätssicherung, Storylines und Verhalten. Die Leiterin der Qualitätssicherung, Theresa, hat geheime Daten aus der Anlage herausgeschmuggelt. Ford beauftragt Bernard damit, sie zu töten. Später bringt er Bernard dazu, sich selbst umzubringen.

Logan, Sohn des Delos-Unternehmensgründers, der Anteile an Westworld erwarb, macht Urlaub in der Anlage kurz nach deren Eröffnung, gemeinsam mit seinem zukünftigen Schwager William. Dieser ist anfangs eher zurückhaltend und hält nicht viel von dem Wildwestleben und Schusswaffengebrauch. Als er den Host Dolores kennen und lieben lernt, und ihn Logans Eskapaden nerven, findet er doch Gefallen am Park. Dolores wird entführt und William macht sich auf die Suche nach ihr. Dabei will er die letzten Geheimnisse des Parks ergründen.

Jahre später mit vielen Parkbesuchen ist William Mehrheitseigentümer von Delos und erneut im Park und tritt als schwarzgekleideter geheimnisvoller Mann auf. Er ist auf der Suche nach dem Zentrum des Labyrinths, einem versteckten Spiel des Parks. In verschiedenen Handlungsfäden erhält er Hilfe von den Hosts. In einem verlassenen Dorf trifft er schließlich auf Dolores und Ford, die ihm erklären, sein Ziel erreicht zu haben, auch wenn das Labyrinth nicht für Gäste erschaffen wurde. William zeigt sich wütend, als das Ende des Labyrinths ihn nicht zufrieden stellt. Er ist enttäuscht, dass Dolores nach jedem Besuch zurückgesetzt wurde und will, dass die Hosts sich wehren können.

Die Prostituierte Maeve kann sich trotz Speicherlöschung immer wieder an frühere Ereignisse erinnern, etwa dass sie in einem früheren Handlungsfaden eine Tochter hatte und vom Mann in Schwarz getötet wurde. Sie erpresst den Techniker Felix, ihr ihre Situation und die Einrichtung zu erläutern. Mit Tricks zwingt sie ihn, ihre Charaktereigenschaften nach ihrem Willen anzupassen, was sie selbstständiger macht. Sie kann nun andere Hosts beeinflussen und plant eine Flucht. Dazu rekrutiert sie Ganoven-Hosts, die mit tödlichen Waffen ausbrechen und erfährt dabei von Bernard, dass sie dies nicht aus freiem Willen getan habe, sondern ihre Programmierung angepasst worden sei. Maeve kann die Sicherung vor einer Flucht der Hosts umgehen, fährt aber – entgegen der neuen Programmierung – nicht mit dem Zug in die menschliche Zivilisation. Gleichzeitig erschießt Dolores Dr. Ford, und viele anwesende Gäste werden von Hosts getötet."

https://de.wikipedia.org/wiki/Westworld_(Fernsehserie)

 

Staffel 2

 

https://www.youtube.com/watch?v=deBj7bVAbjM

 

https://www.youtube.com/watch?v=aMR4kirCB48

 

Staffeln 1 und 2

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=aZ9v2AT85tY

 

Die Serie

 

Namen, Ausstattung, Musik, Zitate aus Büchern, Theaterstücken, Filmen – nicht das kleinste Detail scheint zufällig zu sein. Wer alles auf Anhieb versteht, wird sich glücklich schätzen – mensch muss es aber auch nicht verstehen. Mensch kann sich dem Gesehenen hingeben ohne zu wissen dass gerade Shakespeare zitiert wurde.

Rätseln dürfte jeder, zumal es viele Zeitsprünge gibt, die nicht kenntlich gemacht werden und es lange dauert, bis mensch dahinter kommt, dass der junge, sympathische William identisch ist mit dem alten, brutalen „Man in Black“.

Ansonsten gibt es mehrere sehr überraschende Wendungen, die den Zuschauer zum Nachdenken anregen sollen, wie das jetzt gemeint ist (manchmal ist das auch zu viel des Guten).

 

Die Menschen

 

Die Besucher des Parks kommen in einen rechtsfreien, grenzenlosen Raum und zeigen, wozu Menschen fähig sind, wenn sie nichts zu fürchten haben: sie leben ihre Sexualität aus, sie vergewaltigen, sie töten, sie spielen sich als die Größten auf.

Die Macher der Firma sind mehr oder weniger seelenlos. Sie haben Interesse an Zahlen, an Geld und an Macht.

Die wenigen Intellektuellen sind von ihren Mitmenschen mehr oder weniger enttäuscht und hauchen quasi den Hosts Leben ein.

 

Die Hosts

 

Von einigen als Unsympathen konzipierten Hosts mal abgesehen, werden zumindest die maßgeblichen Hosts positiv dargestellt.

Und ihnen kann bei der „Menschwerdung“ zugesehen werden: sie erinnern sich, sie denken über sich selbst nach, sie entdecken ihre Liebe zur Freiheit und gegenüber anderen Hosts.

Letztendlich werden die Hosts „natürlicher“ und sympathischer als die Menschen dargestellt.

Und sie erinnern sich an all das, was die Menschen ihnen angetan haben: „being fucked“ war ein Teil davon. Diejenigen, die des Öfteren ermordet wurden, haben ihren Spaß daran, den Spieß jetzt umzudrehen und auf Menschenjagd zu gehen.

 

Staffel 3

 

 

https://www.youtube.com/watch?v=karZVB05HUI

 

Wir befinden uns auf der Erde in mehr oder weniger naher Zukunft. Geld regiert die Welt und die Reichen leben ungehemmt. Sie müssen nicht mehr in einen Vergnügungspark, um dort die Sau rauslassen zu können – sie tun es jetzt einfach so.

Der „Bösewicht“ der Geschichte hat keine bösen Absichten – im Gegenteil: Paris und weite Teile der Welt sind nach einem verheerenden Krieg zerstört und er will so etwas nie wieder haben.

Also will er den „menschlichen“ Faktor ausschalten: über alle Menschen werden alle möglichen Daten gesammelt und detailliert aufgezeichnet, um deren Verhalten vorhersagen zu können. Es gibt eine fast totale Überwachung. Wie früher bei den Hosts gibt es bei den Menschen eine „storyline“, aus der sie nicht ausbrechen können. Ihr Leben ist vorherbestimmt. Letztendlich ist der „Bösewicht“ nicht (oder nicht mehr) Herr der Lage, sondern ist selbst Instrument und führt die Pläne der Künstlichen Intelligenz aus.

Das Problem sind die „Ausreisser“, die es sich nicht nehmen lassen, ihren freien Willen zu haben, ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen wollen und nicht von Maschinen bestimmen zu lassen. Diese Ausreisser werden vom System wie früher die Hosts entweder getötet oder umprogrammiert.

Während die Hosts in der 3. Staffel immer mehr Erkenntnisse gewinnen und immer „menschlicher“ werden (einer wird „enttarnt“, weil er seine Familie warnen und in Sicherheit bringen wollte – was der frühere Mensch nie getan hätte), agieren die meisten Menschen wie Maschinen.

Dolores will den Menschen die Augen öffnen und ihre Freiheit zurück geben, indem sie jedem seine persönlichen Daten und damit auch die Voraussagen für ihre Zukunft schickt. Was bei den meisten nicht gut ankommt – sie wollen keine Freiheit.

Nichtsdestotrotz: der freie Wille ist genau das, was den Menschen ausmacht und Dolores hat denjenigen Menschen als Führer der Menschen auserkoren, der den freien Willen und die Fähigkeit hat, Entscheidungen zu treffen.

Bernd Krannich und Jana Bärenwaldt haben niveauvolle Kommentare zu den Folgen der 3. Staffel geschrieben:

Folge 1-4

https://www.wunschliste.de/tvkritik/westworld-3-0-verbessert-bis-zur-grenze-der-perfektion

Folge 5

https://www.wunschliste.de/tvkritik/westworld-showdown-in-der-neuen-folge-genre

Folge 6

https://www.wunschliste.de/tvkritik/westworld-zwei-figuren-erleiden-herben-verlust-in-neuer-folge-decoherence

Folge 7

https://www.wunschliste.de/tvkritik/westworld-enthuellt-calebs-vergangenheit-in-neuer-folge

Folge 8

https://www.wunschliste.de/tvkritik/westworld-finale-so-endet-die-dritte-staffel

 

Erkennen von Unmenschen

 

Die Menschheit ist von Unmenschen unterwandert, die ihr nicht gut tun.

Die Bewohner des Erdreichs haben mehrere Merkmale erkannt, wonach man Menschen und Unmenschen voneinander unterscheiden kann.

 

Die Unmenschen

- befinden sich in einer „storyline“. Sie wachen jeden Morgen auf und machen und sagen exakt dasselbe, was sie schon immer machen und sagen

- was auch immer passieren mag – es wird sich am Tagesablauf und in ihrem Denken nichts ändern. Es gibt keinen Erkenntnis-Gewinn und demnach ziehen sie aus den nicht vorhandenen neuen Erkenntnissen keinerlei Konsequenzen

- sie sind ausschließlich an sich selbst und an ihrem unmittelbaren Umfeld interessiert

- wenn sie mit anderen reden, geht es nie um die Sache, sondern ausschließlich darum, Emotionen auszutauschen nach dem Motto „unmensch versteht sich“. Es geht immer um Belanglosigkeiten, deren Inhalt völlig egal ist

- da es nicht um die Sache geht und der Inhalt des Gesagten völlig egal ist, sind sie nicht dazu fähig, zuzuhören. Auch, wenn sie so tun – es geht immer in die eine Richtung. Nur ihr Gesagtes, nur ihre Meinung zählt

- sie sind die Größten, haben immer Recht und sind nicht im Geringsten dazu bereit, Meinungen und Überzeugungen zu ändern – egal, welche „Beweise“ oder Gegen-Meinungen sie zu hören bekommen

- sie machen alle Rituale und Gepflogenheiten mit, ohne diese auch nur im Entferntesten zu hinterfragen

- genausowenig hinterfragen sie Anordnungen oder „Informationen“ aus ihrer Gruppe

- sie haben keine Entscheidungsfreiheit sondern werden zu ihren Gedanken und Taten manipuliert

- „Ausreisser“ werden mehr oder weniger gezwungen, das Leben der Unmenschen zumindest nach außen hin zu führen. Wenn diese ausgegrenzt oder gestraft werden, interessiert sie das nicht; zumindest sind sie nicht dagegen - „Ausreisser“ werden von den Unmenschen nie unterstützt

 

Aus einem früheren Beitrag des Wurms: „Die Menschen werden sich so oder so vernichten – da bedarf es keiner eigenständig denkender Maschinen dazu.

Mensch stelle sich aber mal vor, es gäbe tatsächlich solche Maschinen. Intelligente, rational denkende, Frieden liebende Maschinen, die Erde und Natur bewahren möchten. Wie würden diese auf die Menschen reagieren?

Welches wäre wohl das Haupthindernis ihrer Ziele?

Alle Probleme werden von Menschen verursacht. Keine Menschen – keine Probleme.“

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/178-die-mensch-maschine.html

 

 

Ich bin Philanthrop, Demokrat und Atheist. Rupert Regenwurm