Die Bewohner des Erdreichs haben allen Grund, von den Menschen nicht viel zu halten. Eines müssen sie aber anerkennen: in der Kunst haben die Menschen Großes geleistet. Unter anderem in der Malerei.

Mensch möge sich mal überlegen, welche Maler er kennt und wie diese sich voneinander unterscheiden. Da wird mensch feststellen, dass sich alle voneinander unterscheiden. Unter den bekannten Malern gibt es allerdings einen, der sich sehr von den anderen unterscheidet.

Und dieser eine ist vor 500 Jahren gestorben: der Dadaist Hieronymus Bosch.

Mathias Döpfner schreibt in der „Welt“:

„Wenn man auf dem iPhone die App "Bosch VR" öffnet, dann taucht man aus der Perspektive eines Fisches ein in eine Welt, in der ein rosafarbener Brunnen wie ein pflanzenförmiges Zuckerbäckerornament aus einem runden Teich emporragt, durch den schwimmt ein Einhorn, schwarze Vögel schießen vom Horizont in die Bildmitte, links frisst eine Giraffe mit Geweihkrone Baumblätter, und wenn man sich ganz umdreht, dann sieht man, wie Gott Adam und Eva einander vorstellt, die beiden liegen nackt auf leuchtend grünem Gras, wobei Eva eine eher abwehrende Bewegung mit ihrer weißhäutigen zarten Hand macht.

Ein Smartphone, eine dieser Pappbrillen und die Virtual-Reality-App genügen, um eine dreidimensionale bewegte Welt zu erleben, die vor einem halben Jahrtausend gemalt und nun zum virtuellen Erlebnis codiert wurde. Der linke Flügel des Triptychons ist gratis zu besuchen, der mittlere und rechte kosten Eintritt. "Der Garten der Lüste" als ikonografischer Beweis für die Faszinationskraft des neuen Megatrends aus dem Silicon Valley: Jheronimus Bosch ist Paid Content, ist VR.

Boschs Œuvre war schon immer Virtual Reality – ein paar Jahrhunderte, bevor es den Begriff gab. Grenzüberschreitend, multidimensional, fantastisch, hyperreal und surreal zugleich, bewusstseinserweiternd, halluzinativ, bedrohlich und beflügelnd. In den Siebzigern war Bosch ein Held der Hippies, sein Werk ein einziger LSD-Trip auf Eichenholztafeln.

Jetzt jährt sich der Todestag des Renaissance-Malers zum 500. Mal. Und in seiner Geburtsstadt 's-Hertogenbosch ist eine Ausstellung eröffnet worden, die die wenigen erhaltenen Werke des Meisters fast vollständig versammelt. Der "Guardian" schrieb von "einer der wichtigsten Ausstellungen unseres Jahrhunderts". Wohlgemerkt nicht des Jahres oder des Jahrzehnts. Sondern eines Jahrhunderts, das doch gerade erst angefangen hat.

Bosch ist ohne Zweifel der herausragende niederländische Vertreter der Renaissance. Aber mehr noch: Bosch ist der vielleicht rätselhafteste Unruhegeist der Kunstgeschichte überhaupt. Sein Werk gebe ihm "mehr Rätsel mit, als ich nachts in meinen Träumen bewältigen kann", schreibt Cees Nooteboom. Der Kreis der Bosch-Bewunderer reicht von Leonardo DiCaprio ("Bosch hat sich in meine Psyche eingebrannt") bis Arno Schmidt (in seinem Spätwerk "Abend mit Goldrand").

Generationen von Künstlern stehen auf seinen Schultern. Der Surrealismus eines Ernst oder Dalí wäre ohne Bosch nicht denkbar. Und selbst in den infernalischen Perversions-Fantasien der Knetfiguren einer Nathalie Djurberg oder der dreidimensionalen Augmented Reality des kanadischen Videokünstlers Jon Rafman finden sich Spuren des Niederländers …

Fest steht: Bei Bosch wird in der Hölle gelacht. Und in der Hölle zeigt der Maler das, was manche seiner verernsteten Interpreten immer unterschätzen und was in früheren Jahren der Kirchengeschichte so verteufelt verboten war: Humor. Boschs Lebensweisheit ist nie vergrämt. Dazu wusste der Renaissancemensch zu viel vom Leben. Und vom Menschsein. Lustvoll oszillieren seine Bildwelten zwischen Sinn und Sinnlichkeit. Der Moralist erweist sich am Ende als Moralsatiriker. Denn er weiß: Lachen ist Zivilisation.

Komik und Katastrophe, Höllengelächter und Höllenangst liegen dicht beieinander. Und vielleicht hat es auch damit zu tun, dass wir Boschs Œuvre als so schockierend zeitgenössisch empfinden. Sein Werk ist geheimnisvoll, aber nie verschlossen. Offen lädt es ein zur freien Assoziation, zur ganz persönlichen Gedankenverbindung. Und dabei gibt es kein Richtig oder Falsch …

Es ist bezeichnend, dass ausgerechnet Bosch, der Gefühls-Alchimist, zu solchen Gedankensprüngen in die Gegenwart einlädt. In seinen Bildern spricht kein fernes Mittelalter. Die Kompositionen sind in ihrer hochemotionalen Fantastik zeitlos. "Boschs Malstil ist realistisch. Die Komposition ist surrealistisch. Deshalb ist er ein Modernist", sagt Charles de Mooij. Und dann erklärt der Museumsdirektor, was ihn so unzertrennlich mit Bosch verbindet: "Ich will sein Werk immer wieder unbedingt verstehen. Manchmal denke ich, ich sei kurz davor. Und dann gibt es wieder diese tiefe Enttäuschung, dass ich es eigentlich überhaupt nicht verstehe."

Boschs Moralsatire basiert auf gemalter Ambivalenz, Zwei-, nein Vieldeutigkeit als Prinzip, Verwirrung und Irritation als Suchtfaktoren. Gerade seine Unergründlichkeit macht ihn modern. Die Semiotik von Bosch ist eben nicht hermetisch. Er ist uns nah, obwohl wir heute die mittelalterliche Bedeutungslehre nicht mehr entziffern können …

Boschs Werk will nicht entschlüsselbar sein. Denn er war sich klar darüber: Nicht alles Geheimnisvolle ist große Kunst. Aber große Kunst ist immer geheimnisvoll. So verweigert Bosch, wie ein Duchamp des Mittelalters, gezielt Eindeutigkeit und stimuliert schalkhaft in sich hineinlächelnd so viele Deutungen wie möglich.“

http://www.welt.de/kultur/kunst-und-architektur/article152523213/Warum-in-der-Hoelle-gelacht-werden-darf.html

Kerstin Schweighöfer schreibt in „art“:

„Himmlisch, höllisch, Bosch

Manche hielten ihn für einen Ketzer. Andere wollten jedes Detail in seinen Bildern wissenschaftlich ergründen. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Hieronymus Bosch ist ein Gigant der Fantasie. Seit 500 Jahren! …

500 Jahre nach seinem Tod hat der geheimnisvolle niederländische Künstler, der auf der Schwelle vom Spätmittelalter zur Renaissance stand, nichts von seiner Faszination eingebüßt. Egal, ob Darstellungen von Himmel, Hölle oder Heiligen – nach wie vor stellt Bosch mit seinen von grotesken Kreaturen, Fabelwesen und Monstern bevölkerten Bildern den Betrachter vor Rätsel. Ein Abenteuer für das Auge sind sie, verblüffend, verzaubernd, aber auch körperliche Reaktionen auslösend, die bei einer leichten Gänsehaut anfangen und blankem Entsetzen enden: Der Anblick der Sünder und ihrer Qualen nach dem Jüngsten Gericht jagt einem Schauer über den Rücken. Was für eine seltsame Fantasie dieser Zeitgenosse von Memling, da Vinci und Christoph Kolumbus doch gehabt haben muss! Was war das für ein Mensch, in dessen Kopf solche Bilder entstanden? Oder verstehen wir einfach vieles nicht mehr, was seine Zeitgenossen sehr wohl noch verstanden und deuten konnten? …

Für die einen ist er ein Vorläufer der Hippies, der seine Visionen Experimenten mit Drogen zu verdanken hat. Für andere der erste Surrealist, dem selbst Dalí nicht das Wasser reichen konnte. Wieder andere halten ihn für einen Ketzer, der schon um 1500 die freie Liebe predigte: Wie anders sollte die berüchtigte Mitteltafel des Gartens der Lüste verstanden werden? Und dann ist da noch das Heer der sportlichen Rätselfreunde, fest entschlossen, in jedem seiner Bilder einen anderen Rebus zu entdecken: Für sie ist Bosch eine Art Dan Brown mit einem Da-Vinci-Code, den es zu knacken gilt.

"Wir müssen aufpassen, dass wir diesen Künstler nicht überinterpretieren", warnt der renommierte Bosch-Forscher Jos Koldeweij von der Radboud-Universität in Nijmegen. Kaum jemand ist dem Alten Meister so nahegekommen wie er. Als Leiter des internationalen Bosch Research and Conservation Project (BRCP) ist der Niederländer in den letzten sechs Jahren mit einem Expertenteam kreuz und quer durch die Welt gereist, um das Œuvre von Bosch mithilfe neuester Techniken zu analysieren und zu dokumentieren. "Es ist Unsinn, hinter jedem Detail etwas zu suchen", stellt Professor Koldeweij klar. "An manchen Motiven hat der Maler wohl einfach nur seine Freude gehabt." An den fliegenden Fischen zum Beispiel. Oder an den Kopffüßlern, Köpfen auf Füßen, die auf mehreren Höllendarstellungen auftauchen. Bosch, das dürfe nicht vergessen werden, hatte einzigartig in seiner Merkwürdigkeit zu sein. Das Finden neuer, überraschender Formen und Motive galt als sein Markenzeichen. Schon Albrecht Dürer stellte angesichts des Œuvres seines 20 Jahre älteren Kollegen erstaunt fest, dass "dergleichen nie zuvor gesehen noch erdacht ward".

http://www.art-magazin.de/kunst/kunstgeschichte/16805-rtkl-hieronymus-bosch-der-gigant-himmlisch-hoellisch-bosch

 

 

Bevor es los geht, möchte der Wurm auf einen Wortwandel eingehen, da dieses Wort ab und zu auftaucht und gerne falsch gedeutet wird. Das Wort heisst „profan“. Es bedeutet „weltlich“. Der Gegensatz dazu heisst „sakral“ und bedeutet geistlich. So sind etwa Rathäuser, Paläste oder Schlösser Profan-Bauten, da sie keine geistliche Bedeutung haben.

 

Nun äußern sich religiöse Menschen gerne abfällig über nicht-religiöse Sachen; so nach dem Motto „das ist profan“, was negativ gemeint ist, da es sich nichts mit geistigen, religiösen Dingen zu tun hat. Und mit der Zeit haben profane Menschen sich diesen Begriff zu eigen gemacht und bezeichnen alles, was sie für banal halten, als profan.

 

Ein in einem Schloss hängendes Bild mit der Darstellung einer Hochzeit zur Freude der Betrachter ist ein profanes Bild, das zu profanen Zwecken in einem profanen Gebäude hängt.

 

Die beigefügten Bilder stammen nicht von Hieronymus Bosch, sind aber nach seinem Geiste. Sie stammen aus dem legendären Reisebericht „Teuflisches Rumänien“ http://www.edwin-grub-media.de/reiseberichte/europa/rumaenien/teuflisches-rumaenien.html

 

 

 

Im Irrgarten der Bilder – Die Welt des Hieronymus Bosch

 

Sehr zu empfehlen ist das Buch „Im Irrgarten der Bilder – Die Welt des Hieronymus Bosch“ von Stefan Fischer, das im Reclam Verlag erschienen ist.

In einer ersten Version hatte der Wurm ausgiebig aus dem Werk zitiert, was dem Autor dann doch zuviel des Guten war. Der Wurm versteht und respektiert das und hat die entsprechenden Passagen gestrichen.

Möchte aber Carmela Thiele vom SWR2 widergeben, die das Buch folgendermaßen empfiehlt:

„Die Welt des Hieronymus Bosch

Vor 500 Jahren starb Hieronymus Bosch – einer der einfallsreichsten und sonderbarsten Maler der frühen Neuzeit. Jetzt erklärt der große deutsche Bosch-Kenner Stefan Fischer das Werk des niederländischen Malergenies. Er hat nicht nur einen großen Bildband zu Boschs Gesamtwerk herausgegeben, sondern auch eine umfassende Studie dazu angefertigt. "Im Irrgarten der Bilder" heißt das kenntnisreiche und tiefgründige Werk.

 

Boschs rätselhafte Bilder

 

Wenn es einen populären Maler des Spätmittelalters gibt, dann ist es Hieronymus Bosch. Bis heute geben seine Bilder Rätsel auf. Mal wurden seine fantastischen Mischwesen für Produkte der Endzeitstimmung um 1500 gehalten, andere verstanden den Niederländer als Vorfahren der Surrealisten. Zum 500. Todestag von Hieronymus Bosch fand/findet dieses Jahr (bis 5. Mai in 's-Hertogenbosch, ab 31.5. im Prado, Madrid) eine wohl einzigartige Ausstellung statt, die das komplette Schaffen des Meisters, rund 20, zum Teil mehrteilige Werke und 9 Zeichnungen, vereinigt. Im Vorfeld hatten die Leihgeber, Museen in New York, Madrid, Venedig und Paris, gemeinsam ein Projekt zur Restaurierung der einzigartigen Tafeln auf den Weg gebracht und die Ergebnisse der technischen Untersuchungen veröffentlicht. Aus Anlass des 500. Todestags sind auch in Deutschland mehrere Publikationen zum Thema erschienen. Dazu gehört die kompakte Studie von Stefan Fischer.

 

Hieronymus Bosch als Außenseiter

 

Aus heutiger Perspektive erscheint der Maler Hieronymus Bosch als krasser Außenseiter. Während andere Künstler wie Albrecht Dürer um 1500 den Körper des Menschen, und damit das Individuum, als Motiv entdeckten, entwarf Bosch in seinen Altarbildern eine komplexe Form der Moralsatire. Die Renaissance in Italien interessierte ihn nicht. Er hatte Vergnügen an fantastischen Mischwesen, wie sie bereits in mittelalterlichen Schriften wie der Legenda Aurea beschrieben wurden oder die Kapitelle der Kathedralen schmückten. Doch ging der Maler weit über solche Vorbilder hinaus.

 

Ein geistreicher Zeitgenosse

 

Dabei kam ihm nicht nur seine außergewöhnliche Vorstellungskraft zugute, sondern auch seine profunde Schulbildung. Dies ist der Kerngedanke der neuen Hieronymus-Bosch-Monografie des Kunsthistorikers Stefan Fischer, ein die als handliches Hardcover mit zahlreichen Farbabbildungen daherkommt. Der Autor hat sich intensiv mit der Laienbildung, der religiösen Prägung der Stadtkultur und der christlichen Bildrhetorik in Nordbrabant während des Spätmittelalters befasst. Hieronymus Bosch erscheint nun in völlig anderem Licht: als gelehrter, geistreicher und witziger Zeitgenosse, der im Sinne des Frühhumanismus die Menschen zum eigenständigen Denken anregen wollte.

 

Erste Aufträge im Elite-Netzwerk

 

Jheronimus van Aken, genannt Jereon, wurde zwischen 1450 und 55 als dritter Sohn des Malers Antonius van Aken in 's-Hertogenbosch geboren. Die Familie lebte seit seinem zwölften Lebensjahr in einem kleinen, bescheidenen Haus, das noch abbezahlt werden musste, wie ein historisches Dokument verrät. Richtig bergauf ging es für Jereon erst, als er 1480 die Patriziertochter Aleid van der Mervenne heiratete und fünf Jahre später in die Liebfrauenbruderschaft aufgenommen wurde, in der sie schon lange Mitglied war. Seine ersten Aufträge standen in Zusammenhang mit diesem Elite-Netzwerk, vor allem dessen Kapelle in der Kathedrale Sint-Jan.

Seinen Durchbruch als Maler erlebte Hieronymus Bosch erst im reifen Alter von 40 Jahren mit einer "Anbetung Christi", die eine Antwerpener Stifterfamilie in Auftrag gegeben hatte. Besonders die Grisaille auf den Außenflügeln des Altarbildes, eine in verschiedenen Grau- und Brauntönen gemalte "Gregorsmesse", ist laut Fischer ein innovatives, hochkomplexes Werk, das die Lektüre der in den Klöstern seiner Heimatstadt verfügbaren theologischen Schriften vorausgesetzt habe.

 

Fantastische Mischwesen und aberwitzige Gestalten

 

Die fantastischen Mischwesen, für die Hieronymus Bosch heute bekannt ist, dominieren erst seine späteren Werke, den "Garten der Lüste" oder die "Versuchung des heiligen Antonius". Allgegenwärtig sind die personifizierten Todsünden und menschlichen Laster. Eine Fülle aberwitziger Gestalten, nicht Tier, nicht Mensch, nicht Gegenstand, begleiten den Heiligen auf seinen Lebensstationen. Da ist etwa der Vogel mit Schlappohren auf Schlittschuhen und einem Trichter auf dem Kopf. Der umgekehrte Trichter stand für Trunksucht, die Schlittschuhe für das Glatteis, auf das man sich sprichwörtlich begeben kann. Doch ging Bosch noch einen Schritt weiter, wie Fischer überzeugend deutlich macht. So imitiert bei Bosch das Schlechte, die Mischwesen, das Gute; der bizarr kostümierte Vogel trägt – wie ein treuer Staatsdiener – die Anklageschrift des Antonius im Schnabel.

 

Zugang zu einem breiten Publikum

 

Der Autor macht deutlich, dass Hieronymus Bosch sowohl Stilformen der Rhetorik, als auch der Lyrik in seinen Bilderfindungen verarbeitet haben muss. Aber auch eine kräftige Prise Humor durfte offenbar nicht fehlen. Heute würde man von einer Mischung von "High und Low" sprechen, die den Erfolg seiner Kunst ausmachte. Mit den derben Folterszenen, sowie Illustrationen von Sprichwörtern und Redensarten erreichte er ein breites Publikum. Die Metaebene seiner Werke, das Spiel mit den unterschiedlichen Stil-lagen und Stilformen, stellte hingegen seine anspruchsvolle Klientel zufrieden. Bosch gehörte gerade beim Hochadel zu den gefragtesten Künstlern seiner Zeit. Sein Werk wurde vielfach kopiert und wirkte stilbildend.

Stefan Fischer gibt einer sagenumwobenen Künstlerpersönlichkeit Gestalt und entwirft ein spannendes Panorama des Spätmittelalters. Eine einfache Lektüre erwartet den Leser allerdings nicht. Das Buch entpuppt sich als gekürzte und überarbeitete Doktorarbeit des Autors aus dem Jahr 2009. Wer die irrwitzigen Mikrowelten des malenden Visionärs ganz auskosten möchte, dem sei der bei Taschen erschienene neue Bildband zu Hieronymus Bosch empfohlen. Autor ist ebenfalls: Stefan Fischer.

http://www.swr.de/swr2/literatur/buch-der-woche/stefan-fischer-im-irrgarten-der-bilder-die-welt-des-hieronymus-bosch/-/id=8316184/did=17536818/nid=8316184/10c51xq/

  

 

 

Werke

 

Bei der „Web Gallery of Art“ kann mensch etliche seiner Werke sehen und je nach Wunsch vergrößern oder verkleinern. Merkwürdigerweise gibt es nur den Link auf die Hauptseite. Also unter dem Buchstaben „B“ suchen oder in die Suchfunktion „Bosch“ eingeben – es lohnt sich.

http://www.wga.hu/index1.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Bilder_von_Hieronymus_Bosch

 

 

Im Garten der Lüste

 

Hier sind mehrere Punkte ausgewählt, die mensch anklicken kann. Wen es näher interessiert: der Mensch mit den Blumen im Arsch ist auf einer imaginären über dem Bild liegenden Uhr auf ca. 5.30 Uhr zu sehen:

https://tuinderlusten-jheronimusbosch.ntr.nl/en#

http://www.kulturfund.de/kunstfunde/bosch/

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Garten_der_L%C3%BCste_(Bosch)

 

 

 

Zum Schluss

 

Eines seiner weniger bekannten Werke hat in letzter Zeit eine gewisse Popularität erreicht. Im Vortrag „Warum schweigen die Lämmer?“ von Rainer Mausfeld gebraucht dieser zur Illustration Hieronymus Boschs Bild „Der Gaukler“ (in der 29. Und 58. Minute) und wird seitdem gerne in anderen Publikationen zitiert:

https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

 

Zum Weiterlesen

 

Themen-Übersicht von„art“ mit mehreren Artikeln, Bildern und Bildsprechungen zu Hieronymus Bosch:

http://www.art-magazin.de/kunst/19270-thma-hieronymus-bosch

 

Der Prado in Madrid mit zahlreichen Bildern, Informationen und Videos:

https://www.museodelprado.es/en/whats-on/exhibition/bosch-the-centenary-exhibition/f049c260-888a-4ff1-8911-b320f587324a#

 

Weitere Informationen zu Hieronymus Bosch:

https://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Bosch

http://www.zeit.de/2016/09/hieronymus-bosch-bilder-niederlande-gemaelde-s-hertogenbosch

 

Der Wurm hat sich in der Vergangenheit schon mit ähnlichen Themen beschäftigt:

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/32-staeck-brief.html

über Klaus Staeck und John Heartfield

 

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/113-fruehbuergerliche-revolution-in-deutschland.html

über das Bauernkriegs-Panorama von Werner Tübke

 

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/121-imperia.html

über den Bildhauer Peter Lenk

 

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/132-national-gallery.html

über den Film „National Gallery“ und das gleichnamige Museum in London, „1000 Meisterwerke“, den „National Trust“ in Großbritannien, und Museen als Ausdruck bürgerlichen Selbstverständnisses

 

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/219-dada-ist-ueberall.html

über 100 Jahre Dadaismus