Michael Moores neuer Film „Where to Invade Next“ läuft in den Kinos. Was mensch auch immer von ihm und seinen Filmen halten mag – lohnens- und nachdenkenswert sind sie immer.

Hier ist der Trailer zum Film:

 

 

Michael Moore und „Bowling for Columbine“

 

“Michael Francis Moore ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Autor und Oscarpreisträger.

Populär wurde er durch seine Filme Roger & Me, Bowling for Columbine und Fahrenheit 9/11 sowie seine kurzzeitig im amerikanischen und britischen Fernsehen ausgestrahlte Satireshow TV Nation. Sein Buch Stupid White Men erlangte internationalen Bestseller-Status. Moore wird der amerikanischen politischen Linken zugeordnet und ist für seine Kritik an der von 2001 bis 2009 amtierenden Bush-Regierung bekannt.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Moore

http://michaelmoore.com/

„Invasiv war der oscarprämierte Mockumentarist schon immer, schon in seiner frechen General-Motors-Doku über seine Heimatstadt Flint, „Roger & Me“, mit der er auf der Berlinale 1990 aus dem Stand heraus zur Kultfigur wurde. Seitdem hat er Amerika an seinen neuralgischen Punkten attackiert: Waffenindustrie, Anti-Terror-Krieg, Gesundheitspolitik, Finanzkrise.“

http://www.tagesspiegel.de/kultur/where-to-invade-next-auf-der-berlinale-michael-moore-marschiert-in-europa-ein/12978824.html

Um Michael Moore besser einordnen zu können, lohnt es sich, die Passage über ihn und seinen Film „Bowling for Columbine“ aus einem früheren Beitrag des Wurms zu lesen:

„Michael Moore geht der Frage nach, warum in den USA so viel mehr Menschen erschossen werden als in anderen Ländern. Erhellend ist vor allem ein Vergleich mit Kanada: dort gibt es 13% Nicht-Weiße, eine höhere Arbeitslosigkeit als in den USA, leichten Zugang zu Schusswaffen (und 7 Millionen Schusswaffen bei einer Bevölkerung von 30 Millionen) und eine ähnliche „Begeisterung“ für Gewaltfilme und –spiele wie in den USA.

Für Michael Moore sind die Schuldigen die Medien. Da mag er Recht haben. Allerdings sollte mensch bei ihm vorsichtig sein. So wertvoll sein Film und seine Aussagen sein mögen – objektiv ist er nicht und logisch auch nicht immer. So, indem er den sozialen Aspekt unterkehrt mit dem Argument, dass es in Kanada mehr Arbeitslose gäbe als in den USA. Später fragt er nach den „Bedürftigen“ oder den „Slums“ in Kanada und muss hören, dass es dort keine gibt.

Um dem Gerücht nachzugehen, dass Kanadier (auch in den Großstädten) ihre Häuser nicht abschließen, marschiert er in ein paar Häuser rein, begrüßt die Einwohner und bedankt sich bei ihnen, dass sie ihn nicht erschossen haben.

Hier ein paar Zitate aus dem Film:

„Wenn mehr Waffen den Leuten mehr Sicherheit gäbe, wären die USA das sicherste Land der Welt. Das Gegenteil ist der Fall.“

„Man kann nur gemeinsam gewinnen, und nicht, wenn man gegen Wehrlose kämpft. Diesem Irrglauben folgen leider viele rechtsgerichtete Regierungen in Amerika. Man schikaniert die, die sich nicht verteidigen können und gibt Finanzhilfe und Steuernachlässe an die, die sie gar nicht brauchen.“

„Im Fernsehen in den Staaten geht es immer um Mord, Schießereien und Gewalt. Ich denke, in den Staaten versucht man, alles durch Gewalt zu lösen. Wenn es in einem Land ein Problem gibt, schicken sie Leute hin, um zu kämpfen. Während Kanada verhandelt oder andere Lösungen sucht, sagen die Staaten ‚Wir bringen euch um, dann ist Ruhe‘.“

„Die Medien, die Konzerne, die Politiker – sie alle haben Jahrzehnte lang die amerikanische Bevölkerung dermaßen verängstigt, dass sie jetzt an einem Punkt sind, an dem sie überhaupt nichts mehr begründen müssen.“

Und hier ist der ganze Film: https://www.youtube.com/watch?v=XORCYavjhk0

Michael Moore hat dafür den „Oscar“ gewonnen. Hier ist seine legendäre Rede bei der Preisverleihung („shame on you, Mr. Bush, shame on you!“):“

 

 

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/112-maschinenpistolen-fuer-kinder.html

 

„Where to Invade Next“

 

„Am Anfang von »Where to Invade Next« unterstreicht er diese Haltung mit einem kräftigen Augenzwinkern. Da reiht er Bilder aus all den Kriegen aneinander, die die Vereinigten Staaten seit dem Zweiten Weltkrieg verloren haben, blendet die Konterfeis der aktuellen US-Militärführer ein und behauptet frech aus dem Off, die Generäle hätten einfach nicht mehr weitergewusst und deshalb ihn, Michael Moore, als Berater ins Pentagon bestellt, um dem Land aus der Patsche zu helfen. Und der Filmemacher, ganz vorbildlicher Patriot, nimmt die Mission an: Die Stars & Stripes unterm Arm, sticht er, das will zumindest die betont großspurige Montage glauben machen, per Flugzeugträger in See, um die nächste Invasion erfolgreicher zu gestalten.

Nachdem Moore über Jahrzehnte hinweg die Missstände im eigenen Land angeprangert hat, vom Waffenwahn übers marode Gesundheitssystem bis zu den Auswüchsen der Bankenkrise, richtet er den Blick diesmal also aufs Ausland, genauer gesagt auf Europa, mit einem kurzen Abstecher nach Nordafrika. Seine Strategie folgt dabei erwartungsgemäß keiner militärischen, sondern einer dramaturgischen Konzeption: In jedem Land will er Ideen und Errungenschaften »erobern«, die den USA aus der Krise helfen könnten. So betritt er nicht nur geografisches Neuland, sondern findet auch eine komplett neue Erzählperspektive. Denn Moore kommt nicht als besserwisserischer Ankläger, sondern als betont naiver Besucher, der von seinen Gastgebern belehrt werden möchte. Er will niemanden überführen, sondern selbst verführt werden.“

http://www.epd-film.de/filmkritiken/where-invade-next

""Where to Invade Next" heißt Michael Moores neuer Film, und er ist trotz des martialischen Titels vielleicht seine vergnüglichste Doku. Moore marschiert in Europa ein, um dort die besten Ideen zu stehlen und sie in die USA zu bringen. "Denn wir haben Probleme, die mit Kriegen nicht zu lösen sind", wie es gleich zu Beginn heißt.

Moore spricht über das gute Europa, mit dem Finger aber bohrt er in den hässlichen Wunden Amerikas, der Fettleibigkeit, der Unterdrückung der Schwarzen, den maroden Schulen. Über allem schwebt die unverarbeitete Geschichte seines Landes: "Wir stellen uns nicht unserer Vergangenheit", sagte der Regisseur nach der Vorführung des Films bei einer Podiumsdiskussion in New York. "Diese Lektion lehrte mich mein Aufenthalt in Deutschland."

http://www.sueddeutsche.de/kultur/dokumentarfilm-where-to-invade-next-michael-moore-marschiert-in-europa-ein-1.2778951

Anbei ein etwas dummer Kommentar, der völlig am Thema vorbei geht:

„Michael Moores neueste Auslassung, «Where to Invade Next», ist – ganz unabhängig davon, wie man zu seinem polemischen Infotainment steht – sein schlechtester Film. Wieder setzt der Gedankenverkürzer voll aufs antiamerikanische Sentiment vor allem jener Europäer, die sich gerne mit derlei populistischer Phrasendrescherei abspeisen lassen. Die einzige Aussage seines Films besteht darin, dass die Europäer es angeblich in jeder Hinsicht besser haben als die Amerikaner, unter Ausblendung aller wahren und brennenden Probleme.

So reist Moore, seine ungepflegte Gestalt stark in Szene setzend, von einem Land der Alten Welt zum anderen, preist die italienischen Arbeitsbedingungen, die französische Schulspeisung, die Gründlichkeit der deutschen Geschichtsaufarbeitung, die portugiesischen Drogengesetze, das norwegische Justizvollzugssystem und die slowenischen Universitäten, die er einmal als slowakische bezeichnet, nachdem er anfänglich selbst über die mögliche Verwechslung aufgeklärt hatte. Damit will er «beweisen», dass in seiner eigenen Heimat im Vergleich dazu alles schlecht sei. Jedes willkürliche Beispiel ist ihm recht, kein Klischee zu billig, das Ganze in gewohnt suggestiver Weise zusammenmontiert. Hatten seine früheren Filme zumindest noch einen inhaltlichen Fokus – die Waffengesetze oder das Gesundheitswesen der USA, die Finanzkrise –, so springt er nun von einem Thema zum nächsten. Man muss sich fragen, ob es ihm dabei um irgendetwas anderes geht als um einen aggressiven Rundumschlag gegen die USA, der zwar humoristisch verbrämt, aber einfach nur dumm ist.“

http://www.nzz.ch/feuilleton/kino/eine-invasion-der-dummheit-1.18700054

Die These des Autors lautet: wer an seinem eigenen Land Kritik übt, ist unpatriotisch und ein böser Mensch. Gerne wird dazu das Wort „Nest-Beschmutzer“ benutzt. Wer so argumentiert, ist nicht der Hellste im großen Lampenladen.

Tatsächlich sind die größten Patrioten diejenigen, die ihr Land verbessern, nach vorne bringen wollen. Es wird gezeigt, was schlecht ist, um ein Bewusstsein dafür zu bilden und Verbesserungen herbeizuführen.

Das, was etwa Jean Ziegler für die Schweiz oder der Wurm für Deutschland sind, das ist Michael Moore für die USA. Er kritisiert die Missstände in den USA, zeigt, was in anderen Ländern gemacht wird, um so Anregungen für die USA zu geben: so machen das andere Länder, das finde ich gut, so können wir das auch machen.

Wer behauptet, dass Michael Moore „voll aufs antiamerikanische Sentiment vor allem jener Europäer, die sich gerne mit derlei populistischer Phrasendrescherei abspeisen lassen“ setze und „einen aggressiven Rundumschlag gegen die USA“ verübt, hat nichts verstanden und ist selbst wahrscheinlich etwas bösartig.

MIchael Moore im Gespräch über den Film:

 

 

Der Wurm macht auch ab und zu Vergleiche von Deutschland zu anderen Ländern und nennt deren Vorzüge. Unter anderem die skandinavischen Länder, die Schweiz und die angelsächsischen Länder (Großbritannien und die USA):

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/35-das-wir-entscheidet-vorbild-skandinavien.html

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/97-hassobjekt-schweiz.html

http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/207-donald-trump-als-witzbold-trottel-rassist-und-hassprediger.html

 

Die besuchten Länder

 

Michael Moore ist auch hier nicht immer objektiv. Er selbst sagt, dass er „die Blumen pflücken wolle und nicht das Unkraut“. Hier sind die positiven Beispiele, die die USA aus seiner Sicht nachahmen sollten:

Portugal

- Straffreiheit für Drogenbesitz

Folge: deutlich weniger Drogen-Konsum und Drogen-Kriminalität

Frankreich

- Schulspeisung für Kinder

Die Einführungs-Bilder lassen einen Gourmet-Tempel vermuten. Nein, es handelt sich um eine ganz normale Schule. Michael Moore zeigt, was es in französischen Schulen zu essen gibt und wie die Verwaltung in den Kommunen darüber berät, wie der Speiseplan für die Schulen im nächsten Monat aussehen soll.

Zu trinken bekommen die Kinder Wasser und keine Soft-Drinks; Automaten mit Süßigkeiten sind in französischen Schulen verboten.

- Sexual-Aufklärung an Schulen

Folge: deutlich weniger Teenager-Schwangerschaften und Abtreibungen als in solchen Bundesstaaten der USA, in denen es diese schulische Sexual-Aufklärung nicht gibt.

Island

- diejenigen, die für Banken-Pleiten verantwortlich sind, werden streng bestraft und kommen in ein abgelegenes Gefängnis

- Frauen in Führungs-Positionen

Gezeigt werden juristische und gesellschaftliche Fortschritte seit den 1970ern und wie gut das dem Land tut. Unter anderem wird eine von Frauen geführte Bank gezeigt, die während der Finanzkrise als einzige Bank keine Probleme hatte, da sie nur mit Produkten handelte, die verständlich und risikolos waren.

Norwegen

- humaner Strafvollzug

Das geht so weit, dass Strafgefangene wählen dürfen – in manchen Bundesstaaten der USA dürfen Strafgefangene nach der Entlassung nicht mehr wählen.

Unter anderem in einem Interview mit einem Vater, dessen Sohn ermordet wurde, zeigt Michael Moore die liberale Haltung der meisten Norweger: keine Rache-Gedanken gegenüber dem Mörder. Dieser soll nach verbüßter Strafe wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. 

Finnland

- Bildungssystem

Kaum Hausaufgaben, jede Schule auf dem gleichen Niveau. Am meisten staunt Michael Moore, dass bei den Tests echte Fragen gestellt werden und es keine Multiple Choice-Tests gibt.

Slowenien

- keine Studien-Gebühren, auch nicht für Ausländer, auch nicht für US-Amerikaner

In den USA können es sich nur Kinder reicher Eltern leisten, höher führende Schulen zu besuchen bzw. sie sind nicht selten nach Ende des Studiums mit einem 6-stelligen Betrag verschuldet.

Tunesien

- starke Zivil-Gesellschaft, vor allem starke Verteidigung von Frauenrechten

Gezeigt werden Demonstrationen von Frauen, die sich nach der Revolution gegen die Beschränkung ihrer Rechte wehren. Gezeigt wird die Abstimmung im Parlament. Obwohl die islamischen Parteien eine Mehrheit haben, sehen sie sich gezwungen, vor den Frauen einzuknicken.

Eine Journalistin ermuntert die US-Amerikaner für ihre Rechte zu kämpfen und auf andere Länder zu schauen. Sie weiss vieles über die USA – was wissen die US-Amerikaner über andere Länder? Sie sollten nicht auf sich selbst schauen, sondern verstärkt danach sehen, was in anderen Ländern vor sich geht.

 

Deutschland und Italien

 

Bei Deutschland lobt Michael Moore die staatliche Vergangenheits-Bewältigung, vor allem in den Schulen und stellt dem die Verbrechen der USA gegenüber (etwa Sklaven-Haltung), die öffentlich kaum thematisiert würden.

Ansonsten kommt es dem Wurm bei beiden Ländern fast zum Weinen.

- glückliche Arbeiter

- mindestens 6 Wochen bezahlter Urlaub plus weiterer Tage oder Wochen etwa bei Umzug

- großzügiger Mutterschutz

- (in Italien) 2 Stunden Mittagspause, in denen zu Hause gutes Essen gekocht wird

- Firmeninhaber wollen gut bezahlte, zufriedene Mitarbeiter

- Arbeiter sind mit ihrer Arbeit zufrieden und verdienen genügend Geld, so dass sie keine Zweit- oder Drittjobs machen müssen

- nach Feierabend bzw. am Wochenende dürfen die Beschäftigten vom Unternehmen aus weder mit Telefonaten noch mit e-mails behelligt werden

- vorbildliches Gesundheits-System, unter anderem gibt es ein Recht auf Kuren (Michael Moore zeigt eine Mutter-Kind-Reha-Klinik)

In Italien sagen die Arbeiter, dass sie starke Gewerkschaften hätten, die in der Vergangenheit für die Arbeitnehmer-Rechte gekämpft hätten. Auf die Frage, ob sie gerne in die USA gehen und dort arbeiten würden folgt ein begeistertes „ja“. Dann zählt Michael Moore die Arbeitnehmer-Rechte und deren Realität in den USA auf. Die italienischen Arbeiter sind nicht mehr begeistert, sie sind entsetzt. Dann doch lieber in Italien bleiben.

Es mag noch diese glücklichen Arbeiter und Firmen-Inhaber bzw. deren Stellvertreter geben – sie sind allerdings sehr selten geworden. In den letzten ca. 20 Jahren ist einiges kaputt gemacht worden; Arbeitnehmer verdienen weniger als vorher und sehen sich starker Billig-Konkurrenz ausgesetzt, die Arbeitnehmer-Rechte sind stark beschnitten worden und die Gewerkschaften sehen sich zum großen Teil als Besitzstands-Wahrer und sind zu einem guten Teil mehr Vertreter ihrer eigenen Interessen als der der Arbeitnehmer (siehe unter anderem http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/211-der-gefangene-von-landsberg.html und http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/119-niedere-beweggruende.html )

Das, was die Arbeiter und Gewerkschaften in den letzten Jahrzehnten erkämpft hatten und dafür teilweise ihr Leben einsetzten, wird heute mehr oder weniger kampflos preisgegeben.

Im Vergleich zu den USA mag das Gesundheits-System tatsächlich vorbildlich sein. Aber auch hier werden immer mehr die Eigen-Beteiligungen erhöht. Mensch vergleiche nur einmal die Entwicklung der Rezept-Gebühren oder der Kosten für den Zahnarzt in den letzten Jahrzehnten: es wurde und wird immer schlechter.

Es hätte so schön sein können: ein Europa, in dem jeder in Würde arbeiten und leben kann und sich keine großen Sorgen machen muss. So ziemlich alle ziehen an einem Strang. Anstatt dass die Situation besser wird, wird sie immer schlimmer.

 

Fazit

 

„Michael Moore, altersmilde mit 61? Vorsicht, seine Naivität ist gespielt, eine Finte, ein Zerrspiegel, in dem erneut amerikanische Missstände sichtbar werden. Aber sein Film verrät uns Europäern auch, dass wir etwas Kostbares zu verlieren haben in Zeiten der totalen Durchökonomisierung: die Menschlichkeit, die Freundlichkeit, die Lebenslust.“

http://www.tagesspiegel.de/kultur/where-to-invade-next-auf-der-berlinale-michael-moore-marschiert-in-europa-ein/12978824.html

Das ist noch verharmlosend ausgedrückt. Europa hat den USA in vielen Bereichen etwas voraus und teilweise ist es erschreckend, was sich dort abspielt.

Es ist aber auch erschreckend, dass in den deutschen Medien so gut wie immer die USA als Vorbild dargestellt werden. Nicht Schweden, nicht Frankreich, nicht Spanien, nicht Ungarn, nicht Polen, nicht die Schweiz, nicht Österreich.

Michael Moore meint, dass viele der in Europa erfolgreich in die Tat umgesetzten Ideen ursprünglich von US-Amerikanern stammten. „Where to Invade Next“ endet mit der Berliner Mauer: wenn die zum Einsturz gebracht werden konnte, dann können erfolgreiche Ideen auch in den USA umgesetzt werden.

Auch für Europa ist es noch nicht zu spät – der Einsatz für die eigenen Rechte lohnt sich auch hier.