So, wie sich Deutschland in den letzten Jahren präsentiert, so hat sich der Wurm früher die DDR vorgestellt: alles folgt einer Linie und wenn es einer wagt, wider diese Linie zu sein, wird er niedergemacht: die Gewerkschaften machen, was die Regierung will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/119-niedere-beweggruende.html ), die reale Wirtschaft macht, was die Regierung will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/95-kriegshetzer.html), die Regierung macht, was das Finanzkapital will (siehe http://www.ansichten-eines-regenwurms.de/120-reichtum-fuer-alle.html). Zumindest muss wurm der früheren DDR zugute halten, dass Letzteres bei ihr nicht der Fall war.

Am Wichtigsten und Entlarvendsten sind jedoch die Staatsmedien, die alles mitmachen. Da wird über wichtige Ereignisse entweder gar nicht oder stark verfälschend berichtet oder es wird gleich massiv manipuliert. Darüber hat der Wurm schon mehrfach berichtet; eine nie versiegende Quelle der Dokumentation ist für solche Sachen die „Propagandaschau“: https://propagandaschau.wordpress.com/

Dass sich die privaten Staatsmedien in ihren Berichten und Kommentaren noch wg. Anzeigen-Aufträgen mit den Mächten der Finsternis verbünden, denen sie meistens auch gehören, ist zwar ärgerlich, aber noch halbwegs nachvollziehbar.

Nicht nachvollziehbar ist, dass sich die öffentlich-rechtlichen Sender, die sich zum größten Teil von ihren Gebührenzahlern finanzieren und diesen gesetzlich verpflichtet sind, auf exakt der selben Schiene bewegen wie die Staatsmedien in privater Hand.

Ein Bild des Jammers bot diese Woche der „ARDCheck“, in dem die Intendaten Tom Buhrow und Lutz Marmor dem Publikum Rede und Antwort standen.

 

 

Womit wir wieder bei der DDR wären: es handelte sich um ausgewähltes Publikum mit ausgewählten Fragen: die ARD wählte 150 Fragen aus, die das Publikum stellen durfte. Und diese Fragesteller waren das Publikum. Den Antwortenden war also von vorneherein klar, welche Fragen gestellt würden (und welche nicht) und wer sich im Publikum befindet.

Ein Bild des Elends und ein Bild des Zustands der Republik.

Selbst die privaten Staatsmedien fanden die Sendung nicht gut. Hier ein Beispiel:

„Was erwarten wir von einem „Check“? Dass alles gecheckt, also geprüft wird auf Herz und Nieren. Dass keine Frage offen, kein Rätsel ungelöst, keine Schraube locker bleibt. Sondern, dass alles sitzt und passt und wackelt und Luft hat. Mit den „Checks“ im Fernsehen allerdings hat es so seine Bewandtnis. Sie tun so, als kämen sie vom TÜV, entpuppen sich oft aber als Luftnummer. Oder als Schattenspiel. Ein besonders exaltiertes Beispiel dafür gab am Montag der „ARDcheck“ mit Tom Buhrow und Lutz Marmor ab. Die beiden sind ein gutes Team. Von einer Sendung mit „Intendanten hoch zwei“ sprach Sandra Maischberger, die den „Check“ moderierte. Doch was für eine Quadratsumme kommt heraus, wenn man Intendant mal Intendant nimmt? Eine (die Herren mögen es nicht persönlich nehmen) - Null. Nullkommanullnixnientenada. Mit einer Null vor dem Komma und vielen dahinter.

Wer denkt, der „ARDcheck“ sei dazu angetan, den Intendanten einmal wirklich auf den Zahn zu fühlen, ist mit der Choreographie einer solchen Veranstaltung nicht vertraut. Diese folgt dem Rezept der aus dem DDR-Fernsehen bekannten Unterhaltungssendung „Ein Kessel Buntes“: Es gibt von allem etwas, für jeden Geschmack ist was dabei, doch bleibt alles im selben Rhythmus. Eine Frage zum Fußball und den „Randsportarten“, dann ein Ausflug zum Segeln, eine Beschwerde über zu viele Trailer im Programm, Kritik an der Qualität der Serien und die Klage über zu wenig Programm für junge Zuschauer. Darauf sind die Intendanten Buhrow vom WDR und Marmor vom NDR vorbereitet, sie haben auf alles eine plausible Antwort. Und ist es einmal nicht so, wird palavert, dass sich die Balken biegen und muss Sandra Maischberger schnell zur nächsten Frage weiterleiten. Dazwischen laufen kurze Filmchen, die zeigen, dass bei der ARD alles in bester Ordnung ist und obendrein gespart wird bis zum Hungerleiden.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/tv-kritik-ard-check-ein-herz-und-zwei-intendanten-13865763.html

 

Fragen, die nicht gestellt wurden

 

Warum wurde und wird bewusst und offiziell bei wichtigen Themen manipuliert und wie kann das abgestellt werden?

„Die „Tagesschau“ und die „Tagesthemen“ zeigen nicht immer ein richtiges Bild der nach Deutschland drängenden Flüchtlinge. Das hat „ARD aktuell"-Chefredakteur Kai Gniffke jetzt eingeräumt.

Vor Branchenexperten in Hamburg sagte Gniffke: „Wenn Kameraleute Flüchtlinge filmen, suchen sie sich Familien mit kleinen Kindern und großen Kulleraugen aus.“ Tatsache sei aber, dass „80 Prozent der Flüchtlinge junge, kräftig gebaute alleinstehende Männer sind“.“

http://www.focus.de/kultur/medien/tagesschau-und-tagesthemen-ard-raeumt-falsches-fluechtlingsbild-ein_id_5001222.html

Das heisst doch nichts anderes, als dass zumindest die ARD offiziell ihrem Publikum ein völlig falsches Bild der Realität bei einem wichtigen Thema bietet.

Warum werden „besorgte Bürger“, die friedlich demonstrieren und sich darüber beschweren, dass die Staatsmedien ein völlig falsches Bild der Realität bei wichtigen Themen bieten, als „Faschisten“ bezeichnet oder zumindest in deren Nähe gerückt, während wohlwollend über richtige, gewalttätige Faschisten in der Ukraine berichtet wird?

Warum besteht kaum ein Unterschied zwischen Nachrichten und Kommentaren der deutschen, EU- und US-Staatsmedien?

Welchen Einfluss haben Mitgliedschaften von Medien-Vertretern bei privaten Vereinen wie „Think Tanks“ gerade der USA, auf die Nachrichten von ARD und weiteren Staatsmedien?

Warum wurde die Rede von George Friedman von „Stratfor“ nirgendwo erwähnt, in der dieser als Hauptziel der USA definierte, ein deutsch-russisches Zusammengehen zu verhindern?

Warum wird die Partei „Die Linke“ oft gar nicht bzw. verfälscht dargestellt?

Welchen Einfluss haben Politiker und gesellschaftliche Gruppen in den Rundfunkräten, den sie nicht haben sollten?

Warum wird die Kritik des ARD-Programbeirats zur Ukraine-Berichterstattung nicht ernst genommen?

„Der Programmbeirat der ARD kritisierte auf seiner Sitzung im Juni 2014 die Berichterstattung der größten öffentlichen Medienanstalt über den Ukraine-Konflikt. Die ausgestrahlten Inhalte hätten teilweise den "Eindruck der Voreingenommenheit erweckt" und seien "tendenziell gegen Russland und die russischen Positionen" gerichtet, heißt es im Resümee aus dem Protokoll des neunköpfigen Gremiums, das Telepolis vorliegt. Wichtige und wesentliche Aspekte des Konflikts seien von den ARD-Redaktionen "nicht oder nur unzureichend beleuchtet" worden, insgesamt zeigte sich die Berichterstattung "nicht ausreichend differenziert", urteilen die Medienkontrolleure.

Der Programmbeirat der ARD soll die Interessen der Zuschauer gegenüber den Programmverantwortlichen vertreten und dafür sorgen, dass der Programmauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks umgesetzt wird. Das Ziel von Deutschlands größter Medienanstalt ist es, allen Zuschauern "hochwertige Information" anzubieten. Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD entsenden aus ihren jeweiligen Rundfunkräten jeweils ein Mitglied sowie einen Stellvertreter in den Beirat …

Alle anderen Beiträge erfahren in dem Bericht eine vernichtende Kritik. Wertungen wie "fragmentarisch", "tendenziös", "mangelhaft" und "einseitig" durchziehen das gesamte Resümee aus dem Protokoll.

Besonders negativ seien die Weltspiegel-Ausgaben des Bayrischen Rundfunks mit einer "einseitigen, fast schon an die Sprache des Kalten Krieges gemahnenden Moderation" sowie der "Bericht aus Berlin" hervorgestochen. Bei den Talkshows der ARD hätten zudem schon die Titel "häufig antirussische Tendenzen" erkennen lassen.“

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42784/1.html

Warum wurden Zuschauer erst befragt und dann die Ergebnisse daraus manipuliert? Passiert das immer noch?

„Die Fälschungen bei der ZDF-Rankingsendung Deutschlands Beste waren kein Einzelfall: Gleich vier ARD-Anstalten räumten in den letzten Tagen ebenfalls ein, Zuschauerabstimmungen verändert zu haben – mit zum Teil hanebüchen wirkenden Erklärungen. Betroffen sind angeblich nur seichte Unterhaltungsformate. Doch mindestens eine Politik-Umfrage präsentierte ebenfalls Ergebnisse, die zu Nachfragen provozieren.

So habe der Westdeutsche Rundfunk (WDR) seit 2008 gleich zehn von 111 Abstimmungen manipuliert. Vielleicht gerade noch nachvollziehbar waren dabei Eingriffe bei Umfragen, in denen sich «die Klicks für einzelne „Kandidaten“ dermaßen auffällig gehäuft haben, dass ein organisiertes Hochklicken durch Interessengruppen auf der Hand lag» – etwa bei Sendungen zu den beliebtesten Bauwerken und Ausflugszielen in Nordrhein-Westfalen. Aber auch bei Stimmgleichheiten, oder einer, aus Sicht der Redaktion, zu geringen Beteiligung bastelten sich die Verantwortlichen ihre Ergebnisse offenbar nach eigenen Wünschen zusammen. Dafür seien dann «weitere journalistische Kriterien» wie statistische Werte herangezogen worden.

Auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) räumte Manipulationen ein. So sei 2013 in den Sendungen 21 Dinge, die man in Berlin erlebt haben muss und 21 Dinge, die man in Brandenburg erlebt haben muss die ausgestrahlte Reihenfolge «nicht mit dem Abstimmungsergebnis überein». Die Begründung des Berliner Gebührensenders klingt dabei derart arrogant, dass sie glaubhaft sein dürfte: «Die zuständige Redaktion habe eine andere Sendedramaturgie für wirkungsvoller gehalten und daher die Reihenfolge verändert», heißt es in einer Erklärung. So rutschte die Berliner Ringbahn von Platz zwei der Favoriten auf Rang 13. Nach Ansicht des RBB sei die Ringbahn seit der S-Bahn-Krise eher «Teil des täglichen Leidensweges als eines Erlebnisses» und damit offenbar nicht sehenswert – was die Zuschauer allerdings anders eingeschätzt hatten. Stattdessen setzte die RBB-Redaktion selbstherrlich die Robbenfütterung im Zoo auf den zweiten Platz. Diese Manipulation «hat in der Folge dann weiteren Veränderungen aus ähnlichen Gründen den Boden bereitet», so ein RBB-Sprecher im Tagesspiegel – zu Deutsch: die Manipulateure sind so richtig auf den Geschmack gekommen. Bei den Sehenswürdigkeiten, die in Brandenburg einen lohnen, wurde schließlich ab Rang 12 «wild gewürfelt», wie der Tagesspiegel schreibt.

Der Hessische Rundfunk (HR) bastelte sich die Ergebnisse von drei Rankingsendungen nach eigenem Belieben neu. So störte die Redaktion etwa, dass sich bei der Abstimmung zur Sendung Die beliebtesten Klassiker des Kinderfernsehens zwei Trickfilme auf benachbarten Plätzen wiederfanden. Zudem räumte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) ein, elf Umfragen in Radio und Fernsehen manipuliert zu haben, etwa bei der Sendung Top Flops Gala 2013 und Die bedeutendsten Norddeutschen …

Bereits die jetzt eingeräumten Manipulationen sprechen nicht nur journalistischen Standards Hohn – vor allem mehren sie den Verdacht, die von den Anstalten selbst veröffentlichten Fälle könnten nur die Spitze des Eisbergs darstellen. Immerhin handelt es sich in allen Fällen um Sendungen des seichten Unterhaltungsformats – für Berlin und die Welt ist es letztlich von nebensächlicher Bedeutung, ob die Hauptstädter lieber S-Bahnzüge oder Robben bei deren Mittagessen beobachten. Weitreichendere Konsequenzen hätten dagegen Veränderungen bei politischen Umfragen.

Beweise für solche Zensurmaßnahmen gibt es nicht – jedoch auffallende Entwicklungen. Nach einer jüngsten, vom WDR erstellten ARD-Umfrage zum Krieg in der Ukraine meinten angeblich 80 Prozent der Deutschen, dass Russland «einen großen Teil der Verantwortung» trage. 70 Prozent begrüßten die verschärften EU-Sanktionen gegen Moskau, eine erdrückende Mehrheit von sogar 99 Prozent schätzten Russlands Präsidenten Wladimir Putin als sehr gefährlich ein. Sollten diese Werte stimmen, hätte etwa die Hälfte der Deutschen ihre Position in der Ukraine-Frage seit dem Frühjahr diametral verändert. Damals jammerten öffentlich-rechtliche Sender und Mainstream-Zeitungen im Chor über angebliche Putin-Trolle, die organisiert Umfragen und Foren torpedieren würden. Reagierte der WDR auf diese politische Unkorrektheit nun mit «journalistisch begründeten Korrekturen»?

Ebenso zum Repertoire gehört offenbar das Weglassen nicht genehmer Zuschauerreaktionen. So ließ etwa die Sendung Hart aber fair, ebenfalls vom WDR für das ARD-Gemeinschaftsfernsehen produziert, im Mai 2013 ihre Zuschauer die Frage «Wünschen Sie sich die D-Mark zurück? » abstimmen. Auf das Ergebnis ging Moderator Frank Plasberg später nicht mehr ein. Den wahrscheinlichen Grund zeigen Screenshots der Hart-aber-fair-Internetseite: 80 Prozent votierten dort für eine Rückkehr zur nationalen Währung. Spätere Ausschnitte zeigen, dass die Umfrage online offenbar durch «journalistisch» ausgewählte Zuschauermails ersetzt wurde.“

https://www.compact-online.de/ard-anstalten-gestehen-jahrelange-manipulationen-von-zuschauerumfragen-ein/

 

Glaubwürdigkeit der ARD

 

„Das zweite große Thema des Abends war die berühmte Glaubwürdigkeit. Auch hier die berühmte Verteidigungslinie: Fehler passieren, aber im Großen und Ganzen ist alles dufte. Als Paradefehler durfte die Verwechslung des Moskau-Korrespondenten Udo Lielischkies herhalten, der im Ukraine-Konflikt behauptet hatte, Russland-nahe Separatisten hätten zwei Leute erschossen, dabei kamen die Schützen aus den Reihen eines ukrainischen Freiwilligen-Bataillons. Der Fall schlug hohe Wellen und „Tagesthemen“-Sprecher Thomas Roth korrigierte und entschuldigte sich öffentlich in der Sendung für den Fehler. Wer den ARDCheck sah, konnte den Eindruck gewinnen, dass dies ein seltener Fall war. Und wenn schon einmal so ein ärgerlicher Fehler passiert, die ARD schnell und transparent korrigiert. Kein Wort davon, dass der Fehler durch Zuschauer aufgedeckt wurde und überhaupt der einzige Fall war, dass sich die ARD einmal prominent korrigierte.

Der überaus kritische Bericht des ARD-Programmbeirats, der kaum ein gutes Haar an der Ukraine-Berichterstattung der ARD ließ, wurde lieber gar nicht erst erwähnt. Stattdessen durften Anne Will und Moderatorin Sandra Maischberger versichern, dass sie bei ihren Sendungen keinerlei Einflussnahmen ausgesetzt sind.“

http://meedia.de/2015/10/20/ard-check-die-ard-checkt-sich-selbst-und-findet-sich-eigentlich-ganz-dufte/

Udo Lielischkies

Am 29.05.2015 konnte der „Freeman“ nachweisen, dass Udo Lielischkies wg. der zwei Erschossenen bewusst Lügen verbreitet:

„Hier die nächste Lügengeschichte und totale Tatsachenverdrehung des Reporters der ARD. Er behauptet, die zwei Toten in Krasnoarmeysk hätten die sogenannten "prorussischen Kräfte" verursacht, starben durch Kugeln "der neuen Machthaber" in der Ostukraine. Dabei, wenn man die TV-Bilder genauer betrachtet, sieht man deutlich, es ist genau umgekehrt. Bei den Opfern handelt es sich um Zivilisten, die gegen das Regime waren und die Täter waren Schergen des "Rechten Sektors". …

Guckt Euch den Bericht von Udo Lielischkies an, der bei den Tagesthemen lief. Was meint ihr? Ist er ein unverschämter Lügner?

Wie viele Beispiele braucht es noch, bis die Zwangsgebührenzahler in Deutschland endlich was gegen die Propaganda und Lügerei der öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten unternehmen?“

http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2014/05/weitere-lugen-in-den-tagesthemen-uber.html

Und dann, am 02.10.2015:

„Die vergangenen Monate waren geprägt von einer völlig verlogenen Berichterstattung durch die ARD über die Ukraine. Ich habe in mehreren Artikel bewiesen, wie völlig falsch die Tatsachen über die Vorgänge in der Ostukraine in den "Tagesthemen" und von ihrem Korrespondenten Udo Lielischkies in Moskau dargestellt wurden. Siehe meine Artikel: "Wie die ARD über die Ukraine lügt" und "Weitere Lügen in den Tagesthemen über Ukraine".

Ich habe darauf hin die deutschen ASR-Leser aufgefordert, bei der ARD-Redaktion zu reklamieren und gesagt, möge ein Shitstom auf sie niedergehen. Schliesslich zahlt man Zwangsgebühren und die ARD-Reporter bekommen daraus ihr Gehalt. Es ist ein Skandal, von den Staatsmedien dann auch noch völlig falsch informiert zu werden, die ganz eindeutig eine anti-russische Kampagne fahren.

Udo Lielischkies hatte behauptet, die zwei Toten in Krasnoarmeysk hätten die sogenannten "prorussischen Kräfte" verursacht, starben durch Kugeln "der neuen Machthaber" in der Ostukraine. Dabei, wenn man die TV-Bilder genauer betrachtet, sieht man deutlich, es ist genau umgekehrt. Bei den Opfern handelt es sich um Zivilisten, die gegen das Regime waren und die Täter waren Schergen des "Rechten Sektors". Viele Leser haben ihren Unmut geäußert und meine Artikel als Beweis der ARD geschickt, auch direkt an den Lügenbaron Lielischkies und ihn damit konfrontiert …

Ja, mir kommen gleich die Tränen, der Lielischkies gehört entlassen und nicht in Schutz genommen. Auch dieser tagtägliche Präsentator von Falschmeldungen und Lügen, Thomas Roth, denn in seiner "Entschuldigung" ist wieder eine Lüge enthalten, nämlich, es wird von "Freiwilligen-Bataillon" gesprochen, dabei handelt es sich um mörderische Nazi-Schergen, die mit SS-Symbolen und Hakenkreuz auf den Uniformen herumlaufen und Zivilisten töten. Siehe meinen Artikel: "ARD und ZDF unterstützen ukrainische Nazis".

Ich möchte mich bei allen ASR-Leser bedanken, die aktiv wurden und der ARD gezeigt haben, sie lassen sich nicht mehr länger belügen. Zu reklamieren hat Wirkung gezeigt und wir müssen alle in Zukunft diesen Presstituierten laufend auf die Finger hauen. Nur wenn man über die falsche Berichterstattung sich beschwert und viele es tun, wird sich was ändern ... hoffentlich."

http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/10/ard-zieht-falsche-berichte-uber-ukraine.html

Und hier die Programmbeschwerde der „Ständige Publikumskonferenz der öff.-rechtl. Medien“, vertreten durch Maren Müller:

http://forum.publikumskonferenz.de/viewtopic.php?f=30&t=125&sid=cee7af11245ca4ef4dd01d6a2e3c7e27

Bei der „Propagandaschau“ gilt Udo Lielischkies als „Berufslügner“. Hier ein Auszug seiner mutmaßlichen und nachgewiesenen Lügen:

https://propagandaschau.wordpress.com//?s=Udo+Lielischkies&search=Los

Anne Will

Über Anne Will und die Kanzlerin urteilt Michael Hanfeld von der „FAZ“:

„Hat man die Bundeskanzlerin je so gesehen wie bei Anne Will? So lebhaft, energisch und zugleich mit dem Rücken zur Wand? Und wann war die ARD Angela Merkel je so nahe und lässt keine Widerrede zu? Ein denkwürdiger Fernsehabend.

Mit diesem ersten Satz war zu rechnen: „Wir schaffen das, davon bin ich ganz, ganz fest überzeugt“, sagt die Bundeskanzlerin. Es gebe „ganz viele Menschen, die anpacken“. Und dann noch einmal: „Ich bin ganz fest davon überzeugt, dass wir es schaffen.“ Um diesen Satz zu sagen, um ihn eine Stunde lang in etlichen Versionen immer wieder neu zu formulieren, um ihr Mantra zu bekräftigen, ist Angela Merkel zu Anne Will gekommen. Und die hat an diesem Abend offenbar auch gar nichts anderes im Sinn, als diesen Satz zu unterstreichen. Ja, die gesamte ARD scheint nichts anderes für ihren Auftrag zu halten, als der Bundeskanzlerin den Rücken zu stärken. Denn nach Anne Will geht es in den „Tagesthemen“ gleich weiter mit „Wir schaffen das, wir schaffen das, wir schaffen das.“ Da wird der Auftritt von Merkel bei Will tatsächlich zum Nachrichtenthema Nummer eins und kommentiert die ARD die Rolle in der Merkel-Show auch noch. So nah kann ein öffentlich-rechtlicher Sender der Politik sein. Ein denkwürdiger Vorgang …

Die Widersprüche, in die sich Angela Merkel im Laufe der Therapiesitzung bei Anne Will verwickelt, sind sonder Zahl. Auf jeden Mantra-Satz folgt ein Gegen-Satz. Die Journalistin fragt das alles brav heraus und hakt es ordentlich und freundlich lächelnd ab. Sie fragt nach dem „Basta-Moment“, nach dem „Agenda-Moment“, nach den offenen Armen, die den Gegensatz zu der Abschottungspolitik Seehofers und anderer in der Union zeigten. Anne Will setzt nur nach, wenn es herauszufinden gilt, ob Angela Merkel den Innenminister Thomas de Maizière entmachtet habe und bald absetzen werde. Was diese natürlich in Abrede stellt: „Ich brauche ihn dringender denn je.““

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-kritik/angela-merkel-bei-anne-will-so-spricht-die-kanzlerin-der-herzen-13844902.html

 

Das Ergebnis ist schon vor dem Ereignis bekannt

 

Durchaus richtig kommentierten „Telepolis“ und die „Propagandaschau“ bereits vorher (mensch lese auch die Kommentare dazu):

„Die Konfrontation der nicht zuletzt während der Ukraine-Berichterstattung in die Kritik geratenen Medienmacher mit den zwangsbeitragszahlenden Zuschauern könnte spannend werden - muss es aber aber nicht. Vergeblich sucht man auf der Website zur Sendung Buzzwords wie Lügenpresse, das u.a. von einer WDR-Journalistin zum Unwort des Jahres geächtet wurde - statt dem durchaus häufigen Vorschlag "Putin-Versteher" zu entsprechen. Die Website wirkt vielmehr wie eine Prawda, die Autorität über die (einzige) Wahrheit beansprucht. Profilierte Medienkritiker wie Lielischklies Vorgängerin Prof. Krone-Schmalz haben sich die Intendanten erspart, stattdessen hat man vor allem Vertreter der leichten Muse geladen, die sicherlich einen Großteil der 90 Minuten füllen werden. "Send in the clowns!" heißt es beim Rodeo, wenn es brenzlig wird.

Schon jetzt darf man bezweifeln, dass die Sendung den kritischen Teil des Publikums besänftigten wird. Es wäre zudem überraschend, wenn etwa die Frage durchdringen würde, warum sich etliche der zur Sicherstellung ihrer Unabhängigkeit gebührenfinanzierten Journalisten auf der Atlantikbrücke tummeln.“

http://www.heise.de/tp/news/ARD-will-gecheckt-werden-2850006.html

„Offenbar in Anlehnung an den sogenannten WDR-Check, den der US-gesteuerte Intendant Tom Buhrow installierte, nachdem er den nach der BBC größten Sender Europas übernommen hatte, gibt sich nun auch die ARD vordergründig selbstkritisch und es dürfte klar sein, dass der für den 19.10. geplante ARD-Check genauso eine augenwischende Farce werden wird, wie die gleichnamigen PR-Veranstaltungen in eigener Sache des WDR …

Ausgewähltes Publikum, ausgewählte Fragen, vorgefertigte Antworten und eine “Moderatorin” mit dem Berufsethos einer Bordsteinschwalbe im Angesicht ihrer Luden.

Bis zum 19.10 werden wir hier Fragen sammeln, die die ARD ganz sicher nicht zulassen wird. Am Abend der Sendung werden wir diese Fragen hier im Blog und per Twitter parallel diskutieren. Fragen zur Propaganda in der Ukraine, Syrien, Libyen, Griechenland, Flüchtlingskrise oder der Kampagne gegen die GdL. Fragen zu exorbitanten Gehältern, Politikern in Aufsichtsgremien, abgeschmetterten Programmbeschwerden, etc..“

https://propagandaschau.wordpress.com/2015/09/10/der-ard-check-eure-fragen/

Nein, überraschend war das Ergebnis nun wirklich nicht. Es ging so ähnlich zu wie in der früheren DDR. Damals wie heute gab und gibt es ein informelles Prekariat, das alles glaubt, was ihm von den Staatsmedien vorgesetzt wird.

Wer tatsächlich wissen will, was los ist, muss (und kann) andere Wege gehen.